VW ID Polo: Volkswagen wird viele Kunden zum Start enttäuschen

Volkswagen wirbt seit einigen Monaten mit einem „günstigen“ Elektroauto für unter 25.000 Euro und weil es ein wichtiger Schritt für die Marke ist, wurde aus dem VW ID.2 sogar der VW ID Polo. Dieser kann laut VW ab April 2026 bestellt werden.
Es gibt vier Versionen des elektrischen VW Polo, einmal mit einem kleinen Akku und 85 kW (116 PS) oder 99 kW (135 PS) und einmal mit einem großen Akku und 155 kW (211 PS) oder 166 kW (226 PS) – wobei die Top-Version dann der GTI sein wird.
Wer jetzt aber denkt, dass er da 2026 ein Elektroauto für unter 25.000 Euro bei VW bestellen kann, der könnte enttäuscht werden, so das Handelsblatt. VW hat bereits bestätigt, dass die Versionen mit dem kleinen Akku nicht im April mit dabei sind.
Der Konzern gibt von offizieller Seite an, dass diese „wenige Wochen“ später im Konfigurator landet, aber die Quelle will aus Händlerkreisen erfahren haben, dass intern von einem halben bis dreiviertel Jahr die Rede ist. Falls es die maximale Zeitspanne wäre, dann wird der „günstige“ VW Polo sogar ein Thema für 2027 sein.
Wer dennoch 2026 einen elektrischen Polo bei Volkswagen kaufen und bereits im Spätsommer haben möchte, der muss wohl über 30.000 Euro auf den Tisch legen.
So eine Strategie ist nicht ungewöhnlich, die meisten Marken gehen diesen Weg, da man ein paar Monate die Version mit der besseren Gewinnmarge pushen möchte. Doch VW wirbt schon sehr intensiv mit einem Elektroauto für unter 25.000 Euro.
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Weil einigen Autobloggern und Journalisten die extrem gestiegenen Preise zu Kopf gestiegen sind und sie das reale Leben von Arbeitern und Angestellten bei den extrem gestiegenen Preisen seit 2019 offensichtlich nicht kennen.
6,5 Millionen Besitzumschreibungen stehen 1 Million privat gekauften Neuwagen gegenüber.
Die meisten kaufen privat einen Gebrauchtwagen zwischen 10 und 15 k Euro. Das durchschnittliche Alter der Neuwagenkäufer ist 60plus.
https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/auto-kaufen-verkaufen/gebrauchtwagenkauf/gebrauchtwagenmarkt-dat-report/
Puh wer kauft sich ein Kleinwagen für fast 30k Euro? Da muss die Inflation einigen Journalisten den Kopf vernebelt haben.
Was haben denn Journalisten damit zu tun? Nur weil du es dir vielleicht nicht leisten kannst, muss das ja nicht heißen, dass es andere nicht können und wollen.
Geht nicht um Leisten, sondern die Tatsache das sie es sich nicht mehr leisten können.
Ich finde es gut dass VW sich auch im Elektrozeitalter treu bleibt und seine Kunden enttäuscht.
VW-Kunden sind hart im Nehmen. Viele wurden nach Strich und Faden über den Tisch gezogen im Dieselskandal und wurden und werden es noch heute bei technischen Mängeln und Reklamationen, was sie aber nicht daran hindert, sich wieder einen VW zu holen. Ich kenne da so einige in meinem Bekanntenkreis. Unglaublich. Manche wohnen in BS, GF oder WOB, da ist das wohl auch sozialer Druck o.ä.
Viele sind Winkeladvokaten aufgesessen und hatten keine Probleme mit ihrem EA Dieselmotor.
Klagen ohne Kosten und die in Aussicht gestellte Schadensersatz und neues Auto für den 10 Jahre alten Hobel war zu verlockend.
Viele verloren vor Gericht und sassen am Ende auf Tausende Euro Anwaltskosten oder sassen nach dem Vergleich ebenfalls auf den Anwaltskosten und bekamen für das funktionierende Auto nur noch 3000 Euro Restwert.
So sieht die Wahrheit aus.
Natürlich hatten die keine Probleme mit ihrem EA189 oder 288. Wer sich einen Diesel holt, weiß, dass der stinkt und schädliche Abgase rausbläst, und hat kein Problem damit. Ging es nicht eher um Schadenersatz wegen Wertverlust?
Welchen fiktiven Wertverlust. Für 10 bis 15 Jahre alte Diesel? Die sind eh nix mehr wert.
Übrigens die Vorgehensweise gibt es auch bei Verbrennern…
Erst die höheren Austattungsvarianten anbieten… und später die Basis.
Also alles normal
So ein Blödsinn bei Hyundai und Kia kommen immer erst die Buchhalter und Normalen Ausstattungsvarianten auf den Markt genauso bei Stellantis und Renault.
War bei VW auch immer so siehe ID7.
Der Preis war nicht zu halten. Damit ost der ID Polo kein Verkaufserfolg.
30k Euro für ein Polo? Da kann man sich ja gleich einen Golf oder ID3 holen.
Aber wahrscheinlich wird der neue ID Golf ähnlich wieder Elektro Kompaktwagen Peugeot 308e ab 42500 Euro dann in der Basis kosten und man wundert sich warum den niemand kauft.
Das was alle Kritiker gesagt haben, der Preis von 25k Euro lässt sich nicht halten.
Wenn selbst der Kleinstwagen Hyundai Inster in der Regel 25k Euro kostet, wird der Kleinwagen Polo nicht für 25k Euro zu haben sein und damit beginnt das Problem.
Der Polo wird dann eher 28k Euro kosten oder mehr und damit kommt man in den Bereich der Kompaktwagen wie dem ID3, der aktuell ab 29600 Euro zu haben ist.
Deswegen kauft sich niemand einen Polo ID2 und greift gleich zum ID3.
VW hat den E Up nicht umsonst eingestellt, da unwirtschaftlich und Millionengrab. Deswegen will Skoda auch keinen ID1 Ableger.
Und die Kritiker und EUP Fahrer die eine Alternative suchen, könnten schon lange einen Dacia Spring oder R5 oder Inster erwerben. Tun sie aber nicht.
Wobei die Grenze da auch verschwimmt: Hat der Polo nicht z.b. einen größeren Kofferraum als der id.3?
Wenn es den ID.2 gibt, dann braucht man keine verbilligten ID.3 mehr in den Markt zu drücken. Weiterhin wird auch ein ID.3 mit LFP kommen, der mehr Reichweite als der Basis ID.2 haben wird.