VW ID Up kommt 2027: Das plant Volkswagen für das Elektroauto
Volkswagen baut sein Portfolio an Elektroautos weiter aus und vor allem weiter nach unten, denn wir bekommen 2027 das Basismodell für die Zukunft. Unter dem VW ID Up, wie wohl der Name lauten wird, ist bei Volkswagen nichts mehr geplant.
Die Weltpremiere wird aber noch eine ganze Weile dauern, so die WAZ, genau genommen noch ein Jahr, denn der VW ID Up wird erst im Herbst 2027 enthüllt. Das bedeutet, dass das Elektroauto vermutlich auch eher 2028 bei Kunden steht.
Der VW ID Up wird das Highlight der IAA 2027, die am 7. September startet. Aber so lange müsst ihr nicht warten, denn nach dem Konzept „Every1“ von 2025, was ihr hier im Beitrag seht, plant Volkswagen noch eine Preview. Es wäre denkbar, dass man auf der CES 2027, die am 6. Januar startet, ein neues Showcar mit dabei hat.
Warum aber ausgerechnet USA? Zum einen ist die Messe zur Automesse in den letzten Jahren geworden, aber VW arbeitet bei der Software mit Rivian, einem US-Unternehmen, zusammen. Volkswagen könnte also im Januar eine kleine Preview für den neuen Innenraum und vor allem Infotainment des VW ID Up präsentieren.
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Also weitgehend die exakte Alternative zum elektrischen Renault Twingo – aber etwa zwei Jahre später.
Den hat Renault mit „China-Speed“ in nicht einmal zwei Jahren entwickelt – ich habe mir gar nicht vorstellen, wie viel mehr Geld in die Entwicklung des elektrischen Up fließen muss.
Volkswagen investiert deshalb mehr Geld in den ID.Up weil sie sich diese geopolitische Verwundbarkeit vom Hals halten wollen.
Renault kauft sich die Entwicklungszeit von 21 Monaten und den Kampfpreis von unter 20.000 Euro mit einer vollständigen strategischen Abhängigkeit von China.
Beim neuen Twingo kauft Renault die Technologie der chinesischen Zulieferer quasi „von der Stange“ Renault besitzt also das Recht, das Auto als Twingo zu verkaufen, aber sie besitzen nicht die technologische Hoheit über die wichtigsten Kernkomponenten im Inneren des Fahrzeugs.
Fliegt uns die Geopolitik um die Ohren, hat VW eine eigene, krisenfeste europäische Lieferkette und IP-Besitz.
Renault hingegen stünde mit einem fertigen Auto da, das mangels Teilen nicht mehr gebaut oder nicht mehr upgedatet werden kann.
Was ist langfristig der bessere Weg?
Ich wüsste von wem ich die Finger lassen würde.
Wie kommst du darauf, dass VW so viel krisenfester wäre? Wenn China mit irgendeiner Blockade ernst machen sollte oder es ein anderes Handelshemmnis gäbe, stehen auch bei VW und allen anderen europäischen Herstellern die Bänder still – ich erinnere an die Chipkrise.
Auch VW bezieht Unmengen von Teilen aus China, das allermeiste an Elektronik, natürlich alles, was für die Batterien gebraucht wird, sogar den E-Motor des ID.1 wollen sie anscheinend in China fertigen lassen.
Gebaut werden Twingo und ID.1 in Europa – und auch Renault hat natürlich die IP-Rechte und Spezifikationen des Twingo – sie könnten also auf Bosch etc. ausweichen, nur dass das teurer wäre.
Ersatzteile in großen Zahlen hat Renault in Europa – dazu sind sie gesetzlich verpflichtet.
Am Ende muss ich sagen, mir als Kunde interessiert mich das eher wenig – chinesische Technik steckt ohnehin in fast allem. Der Twingo ist eben jetzt verfügbar – und der ID.1 ist Zukunftsmusik, er existiert nur als Showcar ohne technische Daten oder Preise.