VW startet Rückruf für MEB-Modelle – Brandgefahr bei Elektroautos

Volkswagen Id.3 Gtx Fire+ice

Der Volkswagen-Konzern ruft weltweit zahlreiche MEB-Elektrofahrzeuge wegen möglicher Probleme mit Batteriemodulen zurück.

Laut Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) sind 74.579 Fahrzeuge der Baureihen ID.3, ID.4, ID.5, ID.Buzz und ID.Buzz Cargo sowie 19.452 Einheiten des Cupra Born betroffen. Die Produktion erfolgte zwischen Februar 2022 und August 2024 in Zwickau und Hannover. In Deutschland entfallen laut KBA 22.182 Fahrzeuge auf VW und 5.976 auf Cupra.

Rückruf wegen möglicher Abweichungen bei Batteriemodulen

Nach Angaben der Behörde können einzelne Module der Hochvoltbatterie nicht den Spezifikationen entsprechen. Dies könne zu verringerter Reichweite, Warnmeldungen und im Extremfall zu Brandgefahr führen. Schäden oder konkrete Vorfälle sind laut KBA bislang nicht bekannt.

Als Maßnahme ist ein Softwareupdate vorgesehen. Zusätzlich werden die Batteriemodule geprüft und bei Bedarf ersetzt. Details zur genauen Ursache der Abweichungen nennt das KBA nicht.

Auffällig sind unterschiedliche Produktionszeiträume bei einzelnen Modellen, etwa zwischen ID.3 und Cupra Born, obwohl beide auf derselben Linie gefertigt wurden. Auch bauähnliche Audi-Modelle werden in der Rückrufliste nicht erwähnt.

Für den Rückruf der VW-Modelle lautet die KBA-Referenznummer (laut electrive) 16271R, intern wird die Aktion bei VW mit dem Code 93MI geführt. Beim separat zurückgerufenen Cupra Born lautet die KBA-Referenznummer 16269R, der interne Code ist 93S4.

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