YouTube erweitert Fan-Offensive: So können Zuschauer Creator groß machen


YouTube erweitert sein Hype-Programm auf 39 Länder. Fans können nun weltweit kleinere Kanäle durch gezieltes „Hype“-Feedback sichtbarer machen und so deren Reichweite steigern. Das Feature erlaubt es Zuschauern, wöchentlich mehrere Videos zu unterstützen und schafft so zusätzliche Chancen für Kanäle mit weniger Abonnenten.
Das Programm richtet sich an Creator mit weniger als 500.000 (und mehr als 500) Abonnenten. Nutzer können bis zu drei Videos pro Woche „hypen“, wodurch diese Punkte sammeln. Je kleiner ein Kanal ist, desto stärker wirkt der Bonus, sodass laut YouTube vor allem „authentische Nachwuchs-Creator“ profitieren sollen. Die Ergebnisse erscheinen in einem Ranglisten-Bereich innerhalb des Explore-Menüs.
Neu ist eine überarbeitete Bedienoberfläche: Unterhalb jedes Videos befindet sich jetzt ein eigener Hype-Button, außerdem erhalten hypende Nutzer Benachrichtigungen, wenn ein Video kurz davorsteht, auf der Rangliste zu erscheinen. Zusätzlich können Fans ein monatliches Abzeichen („Hype-Star“) freischalten, das ihren Einsatz sichtbar macht.
Neue Funktionen für Fans und Creator
YouTube nennt mehrere konkrete Anpassungen, die sowohl für Zuschauer als auch für Inhalteanbieter relevant sind.
Für Fans:
- Hype-Button direkt unter den Videos
- Sichtbares „hyped“-Badge sowie Filteroption im Home-Feed
- Benachrichtigungen bei Ranglisten-Nähe
- Monatlicher Hype-Star als Auszeichnung für besonders aktive Nutzer
Für Creator:
- Einblick in Anzahl der Hypes und Punkte in der YouTube-Studio-App
- Erweiterte Video-Analysen mit neuem Hype-Report
- Wöchentliche Zusammenfassungen in den Daten-Storys
Darüber hinaus kündigt YouTube an, künftig themenspezifische Ranglisten einzuführen, etwa für Gaming oder Mode. Zudem soll es einfacher werden, das eigene Hypen eines Videos zu teilen, um mehr Aufmerksamkeit auf Creator zu lenken.
Ich persönlich finde den Ansatz interessant, weil er klar auf kleinere Kanäle abzielt, die sonst oft im Algorithmus untergehen. Allerdings wirkt es auch wie ein weiteres Gamification-Element, das vor allem die Aktivität der Zuschauer binden soll.
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