300 kW in der Stadt: Shell verdichtet Ladenetz in Berlin deutlich
Shell stärkt die E-Mobilität in Berlin und nimmt 19 neue Ultraschnelllade-Standorte in Betrieb. Zuvor hatte man bereits einen ähnlichen Ausbau in NRW, Baden-Württemberg und Bayern verkündet.
In Berlin hat Shell Recharge in den vergangenen Wochen 19 neue Ultraschnelllade-Standorte in Betrieb genommen. Die Maßnahme erfolgt vor dem Hintergrund einer wachsenden Nachfrage nach Ladeinfrastruktur im urbanen Raum. Berlin gilt aufgrund hoher Bevölkerungsdichte, Verkehrsaufkommen und kurzer Standzeiten als besonders anspruchsvoller Standort für den Ausbau von Ladeangeboten.
Die neuen Ladepunkte sind laut Unternehmensangaben über das gesamte Stadtgebiet verteilt und befinden sich sowohl an Tankstellen als auch an Supermarktstandorten von REWE und Penny. Je nach Standort stehen bis zu 300 kW Ladeleistung zur Verfügung, wodurch sich Ladezeiten im Vergleich zu herkömmlichen AC-Angeboten deutlich verkürzen können.
Ausbau der Schnellladeinfrastruktur in Berlin
Shell Recharge ist nach eigenen Angaben bereits der größte Anbieter von öffentlichen Schnellladepunkten in Berlin und erweitert diese Position mit den neuen Standorten weiter.
Insgesamt betreibt das Unternehmen nun 56 Schnellladestandorte mit 206 Ladepunkten in der Hauptstadt. Ergänzend kommen über das Tochterunternehmen ubitricity weitere 1.170 Ladepunkte hinzu, darunter Laternenlader sowie AC-Standorte.
Wichtige Kennzahlen
- 19 neue Ultraschnelllade-Standorte in Berlin
- Bis zu 300 kW Ladeleistung je Standort
- Verteilung über Shell-, REWE- und Penny-Flächen
- Insgesamt 56 Schnellladestandorte in Berlin
- 1.170 zusätzliche ubitricity-Ladepunkte im Stadtgebiet
Die Standorte decken sowohl stark befahrene Verkehrsachsen als auch dicht besiedelte Wohngebiete ab. Ziel ist eine bessere räumliche Verfügbarkeit von Schnellladepunkten im gesamten Stadtgebiet.
Standorte an Shell-Stationen
- Oranienstraße 138, B1 – 4 Ladepunkte, 300 kW
- Stendaler Straße 176, A10/B158 – 4 Ladepunkte, 300 kW
Standorte an REWE-Märkten
- Adlergestell 744 – 4 Ladepunkte, 150 kW
- Allee der Kosmonauten 196, B158 – 4 Ladepunkte, 150 kW
- Grellstraße 75, B109 – 6 Ladepunkte, 300 kW
- Großbeerenstraße 54–66, B101 – 4 Ladepunkte, 150 kW
- Randowstraße 3 – 4 Ladepunkte, 150 kW
- Schnellerstraße 74, 96a – 4 Ladepunkte, 150 kW
- Wildhüterweg 42–46 – 4 Ladepunkte, 150 kW
- Brunsbütteler Damm 274, B5 – 4 Ladepunkte, 150 kW
- Kiefholzstraße 50, A100/B96a – 4 Ladepunkte, 150 kW
- Schönfließer Straße 1A, B96a – 2 Ladepunkte, 150 kW
- Eichenauer Weg 61, A113 – 6 Ladepunkte, 300 kW
Standorte an Penny-Märkten
- Hermsdorfer Str. 75, B96 – 4 Ladepunkte, 180 kW
- Kamenzer Damm 153–157, B101 – 4 Ladepunkte, 150 kW
- Mahlsdorfer Str. 97E – 2 Ladepunkte, 150 kW
- Rudower Str. 136–138, A113 – 2 Ladepunkte, 120 kW
- Tempelhofer Damm 24–30, B96 – 6 Ladepunkte, 300 kW
- Weitlingstr. 9, B1 – 2 Ladepunkte, 120 kW
Aus meiner Sicht zeigt der Ausbau vor allem, wie stark Ladeinfrastruktur inzwischen in bestehende Handels- und Tankstellennetze integriert wird. Entscheidend wird sein, wie stabil das Netz im realen Betrieb ausgelastet ist und ob die Verfügbarkeit dauerhaft mit der steigenden Zahl an E-Fahrzeugen Schritt halten kann.
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Sehr gut. Für Leute ohne eigene Steckdose ist das Schnellladenetz die Grundvoraussetzung, dass E-mobilität sich durchsetzt.