Apple CarPlay Ultra: Mindestens eine neue Automarke soll 2026 folgen

Der aktuelle Stand von Apple CarPlay Ultra ist, um es freundlich auszudrücken, sehr bescheiden. Von den einst 14 Marken, die Apple im Rahmen der WWDC auf einem Slide präsentierte, sind viele abgesprungen und die meisten schweigen dazu.
Vor ein paar Tagen haben wir von Porsche erfahren, dass das mit CarPlay Ultra so schnell nichts wird und das, obwohl man einer der sehr engen Apple-Partner bei der Ankündigung war. Doch es wird sich 2026 etwas bei Apple CarPlay Ultra tun.
Laut Mark Gurman von Bloomberg wird „das System in der zweiten Hälfte dieses Jahres in mindestens einem wichtigen neuen Modell von Hyundai/Kia zum Einsatz kommen“. Es dürfte sich dabei wohl um den kommenden Hyundai Ioniq 3 handeln.
Das wäre im Vergleich zu den 200.000+ Euro teuren Modellen von Aston Martin immerhin ein gutes Signal, aber man kann ca. vier Jahre nach der Ankündigung der neuen CarPlay-Generation durchaus behaupten, dass sich das alles anders als von Apple geplant entwickelt hat. Schade, ich hatte mir mehr von CarPlay Ultra erhofft.
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Und währenddessen hat Google mit Android Automotive die Branche auf voller Breitseite erobert. Da wird es Apple durchaus schwer haben und ob die ganzen Konzernmarken jetzt noch Modelle für beide Welten entwickeln, bzw. parallel entwickeln, wage ich bei all dem öffentlichen Gejammer um Geldnöte und Sparmaßnahmen stark zu bezweifeln.
Mehr als Prestige-Modelle für „die oberen 10.000“ sehe ich da ehrlich gesagt nicht – der Ioniq 3 da jetzt mal als rühmliche Ausnahme.
Das Problem von CarPlay Ultra ist, dass Apple hier sehr involviert ist, während Google den Marken viel mehr Freiraum gibt und die sogar mit AAOS den Weg ohne Google und es ganz alleine angehen können. Viele Marken fragen sich da also, und das sicher auch vollkommen berechtigt, ob sich das lohnt und ob CarPlay nicht einfach auch ausreicht.