Schlechte Odyssey-Kopie: Elon Musk will ins KI-Filmgeschäft einsteigen
Odyssey ist extrem erfolgreich im Kino gestartet und kommt nicht nur bei Kritikern gut an, auch die Zuschauer kaufen die Tickets und bewerten den Film positiv. Und das, obwohl es vorher „Kritik“ gab, dass die Verfilmung mal wieder zu „woke“ sei.
Ein weiteres von vielen Beispielen, die zeigen, dass die Anti-Woke-Gruppierung klein und ohne große Bedeutung ist. Sie trommelt laut im Internet, der Einfluss auf den Markt ist aber nicht vorhanden. Gute Inhalte kommen gut an, schlechte Inhalte nicht. Aber der neue Film von Christopher Nolan polarisiert dennoch bei einigen.
Elon Musk, eine beliebte Person in dieser kleinen Bubble, will daher noch vor Ende des Jahres eine KI-Version von Grok veröffentlichen, die „historisch akkurat“ ist:
Den Film schaue ich mir dann im neuen Tesla Roadster an, den ich seit Jahren kaufen kann und nutze dabei komplett autonomes Fahren, wie es Tesla seit locker 5 Jahren anbietet. Spaß beiseite, das wird natürlich nicht passieren. Und wenn da ein KI-Film kommt, dann wird das ganz schlechter KI-Slop, wie im Video zu sehen.
Ich vermute aber, dass das Thema bis Ende des Jahres, wenn der Hype rund um den Film wieder vorbei ist und wir über Avengers 5 und Dune 3 reden, auch bei Elon Musk kein Thema mehr sein wird. Hoffe ich jedenfalls, denn wenn die Welt eins nicht braucht, dann sind es schlechte KI-Slop-Filme, KI-Slop-Kurzclips reichen aus.
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Der Artikel liest sich ziemlich selbstgerecht. Hast Du @Oliver auch eine eigene Meinung oder warum gibst Du lediglich die „politisch perfekte“ Meinung wieder?
Das im Beitrag ist meine Meinung, ich folge keiner Ideologie und passe mich keiner „politischen Meinung“ an. Meine politische Meinung ist ein bunter Mix aus aktuellen Sichtweisen, die man keiner Richtung zuordnen könnte. In diesem Fall habe ich aber Odyssey noch nicht gesehen, kann dazu also nicht viel sagen und mache es, im Gegensatz zu anderen, die den Film nicht gesehen haben, nicht. Der kurze Videoausschnitt von Grok sieht wie miserabler KI-Slop aus, das sage ich dann auch so klar im Beitrag. Da der vollgepackt mit Meinung ist, verstehe ich deine Frage auch nicht so ganz.
Weirder Kommentar. Der Artikel ist selbstgerecht und soll aber nicht die eigene Meinung des Autoren widerspiegeln, dann noch ne Prise Politik mit rein, spannend wie unnötig.
Ich werde mir den den Film in einem von 4 Kinos in Europa anschauen, welche ihn nicht nur im originalen 70mm Imax Format zeigen, sonder darüber hinaus auf analogen Filmstreifen bzw. analogen Projektoren. 9 Rollen à 20 Minuten, welche nach Lieferung erst einmal zusammen geklebt werden müssen.
Das Resultat sind dynamischere, wärmere Farben. Auch der Kontrast ist höher. Ein analoges Bild entspricht etwas mehr dem, was unser eigenes Auge in der Realität sieht.
Ein Ticket kostet dann aber 31€, aber das ist es mir wert für einmal im Jahr.
Wobei zu bedenken ist, dass die schlechten Wertungen die bei Rotten Tomatoes und IMDB abgegeben werden stark zensiert werden, während Wertungen mit 10 sofort nach oben gepusht werden. Rotten Tomatoes gehört eben Disney und IMDB Amazon, entsprechend haben die vollständig an Wert verloren. Der Metacritic Userscore sieht hingegen gänzlich anders aus.
Der höchstbewertetste Film bei Rotten Tomatoes ist The Woman King, wo wohl jeder zustimmt, dass er grottig ist aber er hat eben „The Message“ (und ändert die echte Geschichte um 180 Grad).
Kurz vor Release hat z.B. MovieAmphs ein Video veröffentlicht im Stil „es ist ein Nolan Film, trotz aller vorab Kritik wird er wohl ziemlich gut werden“ bloß um dann nach Release ein Video zu veröffentlichen mit „sorry, wir haben uns geirrt, der Film ist Schrott“. Und dabei ging es nicht um den Woke Krams sondern generell um Story, Kostüme, Inszenierung etc. Selbst die je nun wirklich sehr woke Autorin des Romanes auf dem der Film basiert, Emily Wilson, kritisiert den Film! Der Grund ist, er macht aus dem schlauen und tapferen Odysseus einen von PTSD gepeinigten und gebrochenen Mann, was weder zur Story passt noch sich logisch bei den vielen Begegnungen einfügen lässt.
Der Name Nolan zieht halt. Wie erfolgreich er wirklich wird, wird man dann in einigen Wochen sehen können.
Wenn man IMDb kritisiert, dann muss man auch Metacritic kritisieren, die für Review-Bombing bekannt sind, was hier eindeutig der Fall ist. Das erkennt man an der hohen Anzahl an ganz schlechten Wertungen, die keinen Sinn ergeben, diese Personen waren niemals im Film und haben ihn nicht gesehen.
Am Ende sind aber alle diese Systeme nur ein kleiner Anhaltspunkt, weil man sie leicht manipulieren kann, im heutigen Wirtschaftssystem gibt es nur eine Währung: Geld. Abgerechnet wird also an der Kinokasse und da schlägt sich Odyssey verdammt gut.
PS: Bei Odyssey muss man nicht mit „Logik“ kommen, es ist eine fiktive Geschichte und die kann jeder Erzähler so auslegen, wie er möchte. Nolan hat das eben als Hollywood-Blockbuster ausgelegt.
Na ja, wenn ich schon die komischen Rüstungen (gerade die Trojaner) oder das dysfunktionale Trojanische Pferd sehe ist das nicht episch sondern eher zum Fremdschämen.
„Review Bombing“ funktioniert übrigens in beide Richtungen. Metacritic lässt halt alle schlechten Wertungen zu, Rotten Tomatoes und IMDB lassen nur die guten Bewertungen zu und nichts unter 4 und selbst die werden erst „reviewt“ und benötigen einige Zeit bis sie erscheinen.
Die Odyssey ist eine fiktive Geschichte, ja, allerdings mit einem echten historischen Hintergrund (Troja und den trojanischen Krieg gab es wirklich). Klar kann man das interpretieren wie man möchte, nur dann sollte man es ggf. anders nennen, wenn man das Quellmaterial mit Füßen tritt.
Es wirkt halt befremdlich, wenn sich ein Inder, ein Schwarzer und ein Koreaner hinstellen und voll Inbrunst erklären „wir sind Griechen“. Warum sind das nicht z.B. Söldner aus fernen Ländern, die da hingekommen sind? Das wäre wenigstens eine halbwegs logische Erklärung.
Daher sage ich ja, dass diese Plattformen nicht ausschlaggebend sind, da Review-Bombing in der heutigen Zeit normal ist, egal von welcher „Seite“. Man kann das manchmal als Anhaltspunkt nehmen, aber am Ende muss man Reviews von den Medien schauen, deren Geschmack man in etwa teilt. Und über Erfolg entscheiden nicht Reviews von unbekannten Nutzern bei Metacritic, sondern der Geldbeutel im Kapitalismus. Der spricht bei Odyssey aktuell eine sehr eindeutige und objektive Sprache.
Und nein, man kann das so nennen, wie man möchte, denn das „Quellmaterial“ ist auch nur eine fiktionale Erzählung, die nicht wissenschaftlich dokumentiert ist, keiner weiß, wie das genau ablief und daher wird das nichts „mit Füßen getreten“. Die einen sehen es so, die anderen so, die einen wollen es so darstellen, die anderen so. Wir leben zum Glück in einer freien Welt, in der es keine vorgeschriebene Meinung gibt und ich verteidige das immer wieder gerne.
Es hat im Kino noch nie jemanden gejuckt, welcher Schauspieler jetzt wen darstellt, wir reden über Hollywood und einen Film, in dem einäugige Riesen vorkommen und nicht über einen Dokumentarfilm. Kunst ist Freiheit und ich will nicht wieder in eine Ära, in der ein Staat vorgeschrieben hat, wie man was zu sehen hat.
Jaja, ich kenne die Sprüche – es ist ja Fantasy. Ist es eben nicht nur, es ist Kultur.
Dann hast du außerdem sicher nichts dagegen, wenn Ryan Gosling Jr. Martin Luther King in einem entsprechendem Biopic spielt, oder?
Es gab schon viele Geschichten in Hollywood, die eine fiktionale Geschichte aus der Vergangenheit nahmen und die neu interpretiert haben, das ist wahrlich keine neue Sache, das gibt es, seit es das Kino gibt. Und es gibt einen Unterschied zwischen medialen Inhalten für Kultur und welchen für die Kinoleinwand. Das Kino ist Kunst und die darf frei sein. Kann man anders sehen, ist ja auch okay, aber genau darum ging es hier: Juckt die breite Masse nicht. Die will einfach nur unterhalten werden. Wie gesagt, der Geldbeutel ist die Währung der heutigen Zeit, nicht die Cancel Culture der Anti-Woke-Bewegung.
Um deine Frage zu beantworten: In einem Biopic wäre das für mich keine Option. In einer fiktionalen Abenteuergeschichte, keine Ahnung, müsste ich dann erst sehen, um urteilen zu können, alles andere ist ja sinnfrei.
Aha… schön um den heißen Brei herumgeredet.
Wir sind also schon wieder am Punkt, wo du keine Argumente mehr hast. Lass mich raten, gleich gehst du wie immer aus der Diskussion raus und reagierst einfach nicht mehr und ignorierst die Punkte, auf die du keine Antwort parat hast.
Was soll ich denn weiter sagen, wir haben halt diametrale Ansichten. Ich bin der Meinung, man sollte Kulturen möglichst realistisch und naturgetreu nachbilden, auch in einem Hollywoodstreifen und in einer fiktiven Geschichte. Hollywood hat früher (vor 70+ Jahren) Whitewahsing betrieben und viele Kulturen mit weißen Schauspielern besetzt. Auch das finde ich nicht gut. Die letzten Jahrzehnte wurde das nach und nach abgeschaltet, nur im jetzt umgedreht zu werden. Was soll das?
Es ist eben auffällig, wie heute das Gegenteil geschieht, nämlich die Dekonstruktion der europäischen Kulturen, indem in historische europäische Geschichten, fiktiv oder nicht, die Diversität von Downtown Los Angeles gepresst wird, die dort einfach nichts zu suchen hat, während gleichzeitig bei vielen anderen Kulturen immer wert darauf gelegt wird, deren Wurzeln aufrecht zu erhalten. Siehe etwa den neuen Disney Moana Streifen. Wo sind die Weißen, Schwarzen und Asiaten in Moana? DAS ist eine komplett fiktive Geschichte…
Dich mag es nicht stören, wenn ein historisches Setting eher wie Sci-Fi wirkt, mich hingegen reißt das nunmal total raus. Ich mag nämlich Authenzität.
Es gibt zwei Dinge: Diese Diskussion, bei der wir anderer Meinung sind, von mir aus. Mir ist es bei Hollywood schon immer egal. Mich nervt dort auch vieles, auch die Tatsache, dass die Amis immer die Helden sind und jede Bedrohung alleine abwenden können. Realistisch? Nein. Aber im Kino komplett egal.
Der andere Punkt ist der des Erfolges, das eine ist unsere Sichtweise der Dinge, hier ging es ja vor allem um das Argument des Erfolgs auf dem Massenmarkt, wie schon häufiger. Du brachtest ja die Plattformen ins Spiel, daher diskutieren wie hier.
Supergirl ist z.B. hart gefloppt. Hier handelt es sich aber um einen Nolan Film, das ist quasi der Spielberg der aktuellen Generation. Der könnte einen Film auf dem Niveau eines Uwe Boll Streifens abliefern und die Leute würden trotzdem ins Kino rennen.
Und, wie gut der am Ende dann wirklich läuft werden die nächsten Wochen zeigen. Vor dem ersten Wochenende gab es ja nur „gekaufte“ Reviews. Gekauft auch in dem Sinne, dass solche Vorab-Berichterstattung an Bedingungen geknüpft ist.
Gewagte Aussage ohne Beweis, mit Spekulation (Boll-Niveau) kann man nicht argumentieren. Auch er muss abliefern, damit die Menschen ins Kino gehen. Tenet kam beispielsweise nicht ganz so gut an. Das war jetzt kein Flop, aber man sieht, dass Nolan kein Garant ist und schon gar kein Milliarde-Club-Produzent, nur zwei alte Filme konnten das knacken. Objektiv gesehen ist er also nicht der Gold-Standard der Branche, dessen Name alleine ausreicht.
Und das Argument mit den gekauften Reviews ist kompletter Bullshit, ich weiß das persönlich. Es gibt Medien, die wohlwollend berichten, weil gewisse Unternehmen die positiven Medien bevorzugen (ein Extrem wäre hier beispielsweise Apple), aber gekauft ist da nichts.
Alle Reviewer die Vorab berichten sind abhängig und nicht unabhängig. Die dürfen teils nicht unter einer bestimmten Marke werten, wenn sie weiter Werbeeinnahmen kassieren wollen oder weiter vorab berichten.
Das ist falsch, weiß ich selbst, weil ich sehr viele Reviewer kenne und selbst einer bin. Es gibt Unternehmen, die kleinere Medien dann ignorieren oder benachteiligen, aber es gibt auch Medien, die groß genug sind, die sie nicht ignorieren können. Der Anteil der Medien, die nach dem Mund der Hersteller reden ist sogar recht klein.
Und warum sollten Menschen dieser Herkunft nicht in Griechenland großgeworden sein können, also Griechen sein?
Du solltest mal ein wenig Geschichtsunterricht nehmen…
In dem Film ist kein einziger Grieche. Weder gebürtig, noch aufgewachsen 😂😂
Dem cast ist außerdem klar anzusehen, dass Nolan bestimmte Personen nur genommen hat, um für einen Oscar nominiert zu werden.
Was man da mittlerweile an Schauspieler haben MUSS.. Zeigt deutlich, dass der eigentliche Film gar keine so wichtige Rolle spielt.
(und wer schaut sich schon einen Film für die Handlung an „lol“)
Du hast echt 0 Ahnung, Nolan nimmt (oftmals) die selben Schauspieler, weil er ihnen vertrauen kann, weil er pro Szene nur 3 Minuten zum Filmen hat und Vollprofis benötigt. Meine Güte, zum Glück gehe ich ins Kino, lasse den Film auf mich wirken und bilde mir dann ein Urteil. Was interessiert es einen, ob Schauspieler oder Filme einen Oscar bekommen? Ich fand bspw. auch „one day after another“ nicht gut, trotzdem habe ich nicht mich wütend im Internet aufgeregt, dass die Schauspieler ne Mission unterwandern, dass die Kostüme blöd sind etc. etc.
Das Argument von AD ergibt außerdem natürlich Sinn, in Deutschland leben auch schwarze Menschen, sollte man dann jetzt sagen, dass diese in keinen Film schauspielern dürfen, weil „da die ja keine Passdeutschen sind“ sind? Dann dürfte ja auch ein Grieche, dessen Eltern ausgewandert sind und somit der Sohn Amerikaner ist, auch nicht in dem Film mitspielen „ist ja kein Grieche“…
Die ersten Schwarzen in Deutschland, die sichtbar waren, waren amerikanische G.I.s nach dem 2. Weltkrieg. Vorher hatten 99 Prozent der Deutschen nie einen Schwarzen in Natura gesehen.
Die Odyssey spielt aber über 1000 vor Christus in einem streng begrenztem Gebiet – Griechenland. Da gab es weder Inder noch Schwarze noch Asiaten.
Und auch keine Amerikaner, wie in so ziemlich jedem anderen Hollywood-Film, der eine Geschichte dieser Art erzählt. Chris Hemsworth ist auch kein Schwede und Matt Damon ist auch kein Grieche. Und Sung Kang wurde auch in den USA geboren und spielt in Tokyo Drift einen Japaner.
Über 1.000 Jahre vor Christus gab es noch nicht einmal US-Bürger.
Die weißen Amerikaner sind aber eben europäisch-stämmig.
Sung Kang ist koreanisch-stämmig, nicht japanisch und sein Charakter in Tokyo Drift ist übrigens ebenfalls Koreaner, zeigt schon der Name Han Lue, da er aus dem Film vom taiwanesisch-stämmigen Regisseur den der davor gemacht hatte übernommen wurde.
Eben genau, 1000 vor Christus gab es keine USA aber es gab Europa mit Europäern, und dazu zählen die Griechen.
Also ist es okay, wenn ein Amerikaner, den es so in dieser Form damals noch nicht gab und der sich auch entwickelt hat, eine Rolle spielt?
Weil er der gleichen Ethnie angehört. Es muss halt kulturell passen. Das gilt übrigens für ALLE Settings.
Also die Hautfarbe muss passen oder wie?
Ja natürlich, es gab vor 3000 Jahren nun mal keine Schwarzen, Inder oder Asiaten in Griechenland.
Und Kleopatra war auch keine Schwarze – da hat sich Netflix nicht zu unrecht eine Klage von Ägypten für eingefangen. Denn diese Besetzungen verfolgen einer Ideologie, schwarze Kultur überall reinzupressen und weiße Kultur auszulöschen. Sinn dahinter ist es die Geschichte umzuschreiben um ein entsprechendes Narrativ zu erzeugen.
Schon mal schwarze Nazi Soldaten im Film gesehen? Nein? Das hat einen Grund warum es genau bei sowas nicht gemacht wird aber bei allem anderen.
Aber einäugige Zyklopen sind dann realistisch oder wie? Wahrscheinlich hat Jesus auch wirklich Wasser zu Wein gemacht, ganz bestimmt. Das sind fiktionale Geschichten und die darf jeder Künstler frei auslegen, alles andere ist für mich Rassismus (weil mir Hautfarben aber auch scheißegal sind, für mich ist der Schwarze genauso wenig ein Grieche wie Matt Damon). Am Ende sind das fiktionale Geschichten, deren „Wahrheitsgehalt“ immer, egal wen du da hinstellst, gegen 0 geht.
Seufz – die dümmste und ignoranteste Ausrede, die immer wieder angeführt wird.
Wie gesagt, Troja gab es wirklich. Es ist eine fiktive Geschichte die in einem historischen EUROPÄISCHEM Szenario spielt.
Es ist eine fiktive Geschichte, genau. Wer da ein Thema mit Hautfarbe aufmacht, ist für mich ein Rassist.
OMG Ich wollte es nicht, aber ich kann nicht anders, wenn ich so einen Mist lese. Wer will die „weiße Kultur“ denn auslöschen? Die Illuminaten, die Freimaurer oder Donald Duck? Das einzige Narrativ, das hier bedient wird, ist ein rassistisches, und zwar von dir. Dass hier so wenig dagegen geschrieben wird, liegt daran, dass Mobiflip imho vornehmlich in Ostdeutschland gelesen wird. Dort sieht man Rassismus und dilettantische Versuche, ihn pseudoerklärerisch zu maskieren, was du seit zwei Tagen machst, nicht so eng bzw. goutiert ihn sogar. Ganz schlimme Entwicklung dies!
Nur zu diesem Punkt, das stimmt ganz und gar nicht. In Ostdeutschland sogar unterdurchschnittlich. Webseiten kennen solche Grenzen zum Glück nicht. :-)
Ich sehe es als rassistisch, wenn weiße von schwarzen Schauspielern gespielt werden. Es geht nämlich in beide Richtungen.
Und, wo sind die schwarzen Nazis in den Kriegsfilmen? Das wäre realistischer als Farbige in der Odyssey.
Mit Rassisten diskutiere ich nicht, weil es sinnlos ist. Ich wollte es oben nur einmal klar benennen, weil du immer drum herum larvierst und hier sonst nichts in der Richtung kam. Rassismus sollte in der Öffentlichkeit klar als solcher entlarvt werden. Wer will die weiße Kultur denn auslöschen? Eine Antwort hast du nicht darauf, weil es schlicht nicht stimmt, wenn man noch alle Tassen im Schrank hat, um es mal unprofessionell auszudrücken. Im „richtigen“ Setting gibt’s da auch schon mal ’ne Diagnose. Schade, dass sich sowas auf dieser Seite tummelt und geduldet wird.
@Oliver
Deine Argumentationen sind verständlich, aber wie du siehst, bringen sie nichts bei Rassisten, bei denen Hopfen und Malz verloren sind.
Die Aussage ist so nicht richtig. Schon vor 1945 lebten Tausende Schwarze Menschen in Deutschland, etwa als Diplomaten, Seeleute oder Künstler, und in der Weimarer Zeit war schwarze Kultur in Großstädten sogar sichtbar und beliebt.
Was sich nach 1945 wirklich änderte: Durch die afroamerikanischen GIs wurde die Präsenz Schwarzer Menschen viel größer, alltäglicher und dauerhafter als je zuvor. Der eigentliche Unterschied liegt also im Ausmaß, nicht darin, dass vorher niemand Schwarze gesehen hätte.
Auch Begriffe wie „Mohrenapotheke“, „Mohrenstraße“ usw widerlegen die These: Sie entstanden u.a. durch Kolonialhandel und setzen voraus, dass es bereits Kontakt und Bewusstsein gab.
Übertreibe nicht so. Klar gab es Schwarze und das es Schwarze gab war auch bekannt. Die lebten aber sicher nicht zu Tausenden während der Weimarer Republik in Deutschland sondern vielleicht ein paar Dutzend in speziellen Metropolen und eben nicht in der Breite.
Korrektur, es gab laut Google zwischen 1000 bis 3000 Schwarze zur Zeit der Weimarer Republik. Ein Teil als französische Soldaten, der Großteil waren aber tatsächlich amerikanische Künstler, vorrangig Musiker die aber eben immer nur kurz hier auf Tour waren. Dazu ein kleiner Teil Studenten ehemaliger deutscher Kolonien. Die waren aber die Ausnahme.