Android bekommt fünf neue Funktionen

Google bringt mit dem September Android Drop fünf neue Funktionen für Gemini, Messages und weitere Android-Dienste.

Eine der Neuerungen verbindet Gemini mit Find Hub. Nutzer können Gemini künftig mitteilen, wo sie Gegenstände wie Reisepass oder Ersatzschlüssel abgelegt haben. Der Standort wird gespeichert und lässt sich später per Gemini oder über einen neuen Bereich in Find Hub abrufen. Die Funktion startet auf Geräten ab Android 16 in unterstützten Ländern.

Für Android 17 führt Google zudem Motion Assist ein. Dabei bewegen sich kleine Elemente auf dem Display passend zur Fahrzeugbewegung. Das soll den Konflikt zwischen visueller Wahrnehmung und tatsächlicher Bewegung reduzieren und damit Reiseübelkeit beim Blick auf das Smartphone entgegenwirken.

September Android Drop bringt fünf neue Funktionen

Google bündelt im aktuellen Android Drop mehrere Neuerungen:

  • Gemini speichert Ablageorte von Gegenständen in Find Hub.
  • Motion Assist soll Reiseübelkeit unter Android 17 reduzieren.
  • Guided Vision beschreibt die Umgebung über Gemini Live.
  • Google Keep wird direkt in Google Messages integriert.
  • Chats in Google Messages erhalten eigene Hintergründe und Farben.

Guided Vision richtet sich vor allem an blinde und sehbehinderte Nutzer. Gemini Live kann über die Kamera Gegenstände und Texte erkennen und gibt per Sprache Hinweise zur richtigen Ausrichtung. Die Funktion soll demnächst auf Smartphones ab Android 9 verfügbar sein.

Die Keep-Integration in Google Messages startet laut Google bereits jetzt. Nutzer können gemeinsame Listen und Notizen direkt im Chat erstellen und bearbeiten. Ebenfalls verfügbar sind individuelle Chat-Themes mit eigenen Fotos, Hintergründen und Farben.

Ich finde vor allem die Verbindung von Gemini und Find Hub interessant. Sie löst ein alltägliches Problem ohne zusätzlichen Tracker. Motion Assist könnte ebenfalls praktisch werden, setzt allerdings Android 17 voraus.


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  1. Newt 🏆

    Google Messages ist bis heute nicht auf dem Niveau von WhatsApp, obwohl Google es als Konkurrenz aufbauen möchte. Die Liebe die in das Produkt investiert wird, ist wahrscheinlich nicht so ausgeprägt, wie es der Geschäftsführer immer kleinlaut vertritt. Alleine die mickrige Anzahl von 100 Gruppenteilnehmern, wenn man RCS verwendet ist ein Feature von 2015.

    1. Stefan K. 🔆

      Google und Messenger sind eh ein ganz eigenes Thema für sich. Schon etliche Versuche gestartet, teils auch sehr vielversprechend wie Google Talk oder Hangouts damals, und dennoch völlig unerwartet eingestellt.
      Hoffe, dass die wenigstens bei Messages mal am Ball dran bleiben, nicht zuletzt wegen der RCS-Unterstützung.

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