Google arbeitet aktuell an der Zukunft von Android und möchte mit dem Projekt „Aluminium“ das OS zur Basis für PCs und Laptops machen. Ja, ChromeOS wird eingestellt, aber das wird vermutlich doch noch eine ganze Weile dauern.

Bei Google sprach man zwar letztes Jahr von 2026, aber ein Rechtsstreit mit dem US-Staat hat laut The Verge offenbart, dass es wohl nur im kleinen Kreise gegen Ende des Jahres losgeht und die finale Version sogar erst 2028 kommen wird.

Und die neue Version von Android, die ChromeOS ersetzen wird, ist nicht mit der aktuellen Hardware kompatibel, Google muss die Chromebooks also sowieso viele Jahre mit Updates unterstützen, da man 10 Jahre lang den Support garantiert.

ChromeOS wird also irgendwann verschwinden und von Android ersetzt, aber es wird noch viele Jahre dauern, bis dieser Schritt in der breiten Masse ankommt. Ich könnte mir gut vorstellen, dass Google auf der I/O im Frühjahr merh Details nennt.


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  1. Tom 💎

    Der allererste Satz, mit dem Google Alumnium OS vorstellt, ist: „Google’s AI-First Desktop Revolution”. Ohje, das geht für mich in eine völlig falsche Richtung. Da fand ich das Fuchsia-Projekt doch deutlich spannender …

  2. P45 💎

    Ich habe ehrlich gesagt nie verstanden, warum ein Gigant wie Google nicht eine Alternative zu Windows auf die Beine stellt. Zumal durch Microsofts zweifelhafter Entscheidung, „alte“ Hardware bei Win11 außen vor zu lassen, Millionen von lauffähigen Maschinen ein alternatives Betriebssystem brauchen könnten.
    Und nein, die Linux-Derivate lasse ich hier mal außen vor, da der Normaluser mit nur sehr geringer IT-Affinität eben in der Regel NICHT damit klarkommt, auch wenn die Nerds gebetsmühlenartig etwas anderes propagieren.

    1. Mike ☀️

      vor allem hat einfach niemand Lust darauf, ähnlich wie bei Mastodon.
      Platformen, wie Betriebssysteme müssen „einfach“ sein

    2. Tom 💎

      Deiner Aussage zu Windows widerspreche ich deutlich. Es war höchste Zeit, dass Microsoft die Anforderungen erhöht, um Dinge voraussetzen zu können, die bisher nicht vorausgesetzt werden konnten. Als Windows-Nutzer braucht man sich wirklich nicht zu beklagen, dass die Systemanforderungen jemals hoch gewesen wären oder sich ständig ändern würden, denn das stimmt einfach nicht. Irgendwann muss es auch Microsoft erlaubt sein, mal etwas mehr vorauszusetzen, um unter anderem hinsichtlich Sicherheit konkurrenzfähig zu bleiben. So ist TPM beispielsweise zwar nicht ganz gleichwertig zum T2 von Apple, aber ein Schritt in eine ähnliche Richtung. Gerade, wenn man das Betriebssystem bereitstellt, welches der Großteil der Menschen nutzt, ist es umso wichtiger, dass man technische Möglichkeiten nutzt, weil alleine die Verbreitung schon dafür sorgt, dass man Angriffsziel Nummer 1 ist.

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