Die CarPlay-App DiPlay erhält mit Version 0.2.19 ein umfangreiches Update für schnellere Verbindungen und stabilere Wiedergabe.
Erst Anfang Oktober hatte ich DiPlay vorgestellt und selbst ausprobiert. Die Open-Source-Anwendung macht kompatible Fahrzeugsysteme auf Androidbasis und normale Android-Geräte, darunter auch Tablets, zu Empfängern für Apple CarPlay. Inzwischen haben die Entwickler zahlreiche Verbesserungen nachgelegt.
DiPlay 0.2.19 verbessert CarPlay-Verbindung und Audio
Die neue Version vom 12. Oktober konzentriert sich vor allem auf die Zuverlässigkeit. Kabelgebundenes CarPlay soll auf vielen Geräten mehrere Sekunden schneller starten. Außerdem wurden Verbindungsprobleme unter iOS 26 sowie bei älteren Android-Systemen behoben.
Zu den wichtigsten Neuerungen gehören:
- Schnellerer Start von kabelgebundenem CarPlay und verbesserte USB-Berechtigungen.
- Korrekturen bei Telefonaten, Siri, Navigationsansagen und Musikwiedergabe.
- Behobene Darstellungsprobleme nach Nutzung der Rückfahrkamera.
- Überarbeitetes Einstellungsmenü und optionale Albumcover im Fahrzeugdisplay.
- Diagnoseberichte lassen sich per QR-Code oder Browser auf ein Smartphone übertragen.
Hinzu kommen Verbesserungen für bestimmte BYD-Systeme, eine erweiterte Fehlerdiagnose und zusätzliche Übersetzungen. Japanisch ist neu verfügbar, traditionelles Chinesisch wurde vervollständigt.
Kostenlos und weiterhin nicht final
Die App unterstützt weiterhin Android ab Version 7.1 und lässt sich über die offizielle Projektwebsite kostenlos herunterladen. Bestehende Installationen können direkt aktualisiert werden, ohne Einstellungen und Kopplungen zu verlieren.
Allerdings bleibt DiPlay eine öffentliche Testversion ohne Apple-Zertifizierung. Einige Korrekturen müssen noch im Fahrzeug bestätigt werden. Die langfristige Kompatibilität ist ebenfalls nicht garantiert.
Ich finde die Entwicklung weiterhin spannend, gerade weil sich damit vorhandene Android-Hardware sinnvoll weiterverwenden lässt. Dass die Entwickler nun gezielt an alltäglichen Problemen wie Verbindungszeiten und Audioaussetzern arbeiten, macht die Lösung für den praktischen Einsatz interessanter.
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