Apple schließt Sicherheitslücke bei „E-Mail-Adresse verbergen“
Apple hat eine Schwachstelle in der Funktion „E-Mail-Adresse verbergen“ nach eigenen Angaben mit einem Update behoben.
Apple zufolge wurde die Sicherheitslücke am 3. Juli geschlossen. Zuvor hatte das Onlinemagazin „404 Media“ berichtet, dass sich die eigentlichen E-Mail-Adressen von Nutzern unter bestimmten Umständen ermitteln ließen. Nach Angaben des Berichts war Apple die Schwachstelle bereits seit mehr als einem Jahr bekannt.
Apple behebt Sicherheitslücke bei „E-Mail-Adresse verbergen“
„E-Mail-Adresse verbergen“ ist Teil des kostenpflichtigen Dienstes iCloud+ und erzeugt anonyme E-Mail-Adressen für Registrierungen und die Kommunikation mit Onlinediensten.
Laut Tyler Murphy von EasyOptOuts konnten in Tests die hinter den anonymen Adressen stehenden echten E-Mail-Adressen offengelegt werden. Apple habe die Hinweise seit Juni 2025 geprüft, die Schwachstelle sei jedoch zunächst weiter ausnutzbar geblieben.
Wichtige Punkte:
- Patch wurde laut Apple am 3. Juli ausgerollt.
- Die Schwachstelle war laut Bericht über ein Jahr bekannt.
- Eine Sammelklage gegen Apple wurde inzwischen eingereicht.
Experten weisen darauf hin, dass bereits vor dem Update angelegte „E-Mail-Adresse verbergen“-Adressen unter Umständen in Protokollen von Mailservern Dritter offengelegt worden sein könnten. Zudem fordert eine Sammelklage in den USA unter anderem die Erstattung von Abo-Kosten und wirft Apple laut Medienberichten irreführendes Verhalten vor.
Ich finde den Vorgang bemerkenswert, weil zwischen der ersten Meldung an Apple und der endgültigen Behebung laut den vorliegenden Informationen viel Zeit vergangen ist. Für Nutzer bleibt nun vor allem relevant, ob ältere anonyme E-Mail-Adressen möglicherweise bereits offengelegt wurden.
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