Apple senkt wohl Abo-Gebühr für Videoanbieter

Apple möchte seine neue TV-App pushen und hat sich dafür etwas überlegt: Man senkt die Abo-Gebühr für Streaminganbieter von Videos.

In den nächsten Tagen wird Apple das Update auf iOS 10.2 verteilen. Das beinhaltet viele Neuerungen, unter anderem auch neue Emoji. Doch nicht nur Emoji spielen eine große Rolle, Apple hat auch an einer neuen TV-App gearbeitet. Diese wurde auf dem Mac-Event vor ein paar Wochen vorgestellt, kommt aber nicht zu uns.

Um die App ein bisschen zu pushen und mit Inhalten zu füttern, will man die Anbieter laut Bloomberg locken. Diese müssen in Zukunft statt 30 Prozent nur 15 Prozent der Einnahmen abgeben. Diese Regel gibt es bisher nur, wenn ein Nutzer das Abo beim Anbieter länger als ein Jahr nutzt.

Anbieter muss Apples TV-App unterstützen

Die Bedingung, dass das sofort in Kraft tritt, ist eine Anpassung der App. Sie muss mit der neuen TV-App von Apple kompatibel sein. Dieser Schachzug von Apple kann durchaus kritisiert werden. Es wäre ein Druckmittel, um Anbieter wie Netflix und Co mit ins Boot zu holen. Man könnte behaupten, dass Apple seine Position ausnutzt.

Das Abo-Modell steht aber sowieso seit vielen Monaten in der Kritik. Es ist normal, dass die Anbieter eine Gebühr an Apple zahlen müssen, doch es benötigt komplett neue Regeln. Vor allem das Apple als Konkurrent auftritt und das bessere Angebot für die Nutzer machen kann. Bestes Beispiel: Apple Music vs. Spotify.

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