Die Lage in den USA eskaliert immer mehr, ihr habt sicher auch von den Vorfällen rund um ICE gehört. Daher sorgte ein Besuch von Tim Cook bei Donald Trump mal wieder für Entsetzen, denn dieser war bei einer Vorführung für den neuen Film von Melania Trump anwesend. Daher meldete sich Tim Cook jetzt indirekt zu Wort.

In einer internen Memo, bei der Apple aber ganz genau weiß, dass sie an Medien wie Bloomberg gelangt, äußerte sich der Chef zu den „Ereignissen“ (er drückt die Tötungen etwas netter aus) und gibt an, dass er „zutiefst erschüttert“ sei. Es sei aber die Zeit, um „die Lage zu deeskalieren“ und sich mit Respekt zu behandeln.

Tim Cook gibt an, dass er diese Woche ein „gutes Gespräch“ mit Donald Trump hatte und er habe dort seine Ansichten geteilt. Er schätze auch die Offenheit des Präsidenten, dem die Meinung von „Tim Apple“ aber sicher egal ist. Da wären auch härtere Worte möglich gewesen, aber als CEO steht das Unternehmen im Fokus.

Team,

die Ereignisse in Minneapolis haben mich zutiefst erschüttert. Meine Gebete und mein tiefstes Mitgefühl gelten den Familien, den Gemeinden und allen Betroffenen.

Jetzt ist es an der Zeit, die Lage zu deeskalieren. Ich glaube, dass Amerika am stärksten ist, wenn wir unseren höchsten Idealen gerecht werden, wenn wir jeden mit Würde und Respekt behandeln, egal wer er ist oder woher er kommt, und wenn wir unsere gemeinsame Menschlichkeit annehmen. Das ist etwas, wofür Apple sich schon immer eingesetzt hat. Ich hatte diese Woche ein gutes Gespräch mit dem Präsidenten, in dem ich ihm meine Ansichten mitgeteilt habe, und ich schätze seine Offenheit, sich mit Themen zu befassen, die uns allen wichtig sind.

Ich weiß, dass dies für viele sehr emotional und herausfordernd ist. Ich bin stolz darauf, wie sehr sich unsere Teams für die Welt außerhalb unserer Mauern engagieren. Diese Empathie ist eine der größten Stärken von Apple und etwas, das wir alle schätzen.

Vielen Dank für alles, was Sie tun.

Tim


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  1. Kurt 🔅

    warum patroulliert die ICE dort eigentlich? was ist der Hintergrund?

    1. Kurt 🔅

      btw ergeben die Namen pretti, good..
      wenn das nächste Opfer work (oder so ähnlich) mit Nachnamen heisst fall ich vom Glauben ab..

  2. Maximilian 🔱

    Ich verstehe nicht warum Firmen sich bzgl Politik äußern müssen? Firmen sollen sich unpolitisch verhalten.

    1. Sehe ich anders, jedem steht es frei, dass es sich äußert und Meinungen vertritt. Ich will keine Zustände wie in China, wo alle nach außen konform sind.

    2. Ronald 🔅

      Firmen existieren nicht im Vakuum.
      Sie existieren in einem Gesellschaftswesen, ihre Mitarbeiter rekrutieren sich aus dem Gesellschaftswesen.
      Deswegen sollten sich sich nicht nur, sondern müssten sich auch entsprechend positionieren.
      Je größer und mächtiger eine Firma ist, umso größer ist auch ihre gesellschaftliche/ politische Veranwortung.
      Mein Senf zu einer wünschenswerten utopischen Welt.

  3. Michael 🏅

    Widerlich! 🤮 Aber immer schön weiter vor dem Orangenmann buckeln, denn er sorgt für ordentlich Geld in der Kasse, so lange man folgsam ist. Natürlich trifft die Aussage genauso für Bezos, Zuckerberg, Pichai…

  4. Philipp 🔆

    Nach dem ersten Absatz musste ich schon n bisschen würgen … wurde zum Schluss nicht besser.

  5. Ronald 🔅

    Putzig.
    „thoughts and prayers“.
    Und weiter geht’s mit dem Tagesgeschäft.

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