CSU will E-Auto-Prämie zugunsten deutscher Hersteller anpassen
Die CSU will die E-Auto-Förderung so ändern, dass deutsche und europäische Hersteller künftig stärker profitieren.
Die CSU fordert eine Überarbeitung der seit Mai geltenden E-Auto-Prämie. Nach Angaben der Partei soll die Förderung stärker an die europäische Wertschöpfung gekoppelt werden. CSU-Chef Markus Söder und Landesgruppenchef Alexander Hoffmann sprechen sich zudem dafür aus, die Förderung im Herbst zu überprüfen und unter anderem auch auf Gebrauchtwagen auszuweiten.
Hintergrund sind aktuelle Zahlen des Bundesumweltministeriums. Demnach entfielen die meisten bis Ende Juni bewilligten Förderfälle auf Tesla, Skoda und Renault. Volkswagen liegt als erster deutscher Hersteller erst auf Rang acht.
Insgesamt gingen laut Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle bereits 103.542 Förderanträge ein. Mehr als die Hälfte stammt von Haushalten mit einem zu versteuernden Jahreseinkommen von bis zu 45.000 Euro.
E-Auto-Förderung: CSU verweist auf europäische Vorbilder
Nach Angaben der CSU könnten Modelle wie in Frankreich als Vorbild dienen. Dort hängen Förderungen unter anderem von der Klimabilanz bei Herstellung und Transport von Fahrzeugen und Batterien ab. Das Bundesumweltministerium erklärte, Berlin führe dazu Gespräche mit Brüssel. Als Grundlage gilt der geplante Industrial Accelerator Act zur Stärkung der europäischen Industrie.
Die wichtigsten Fakten im Überblick:
- 103.542 Förderanträge seit Einführung der Prämie
- Volkswagen liegt bei den Förderfällen nur auf Platz acht
- Tesla, Skoda und Renault führen die Statistik an
- Über 50 Prozent der Anträge stammen von Haushalten bis 45.000 Euro Einkommen
Die Diskussion dürfte spannend bleiben. Ich finde es nachvollziehbar, die Wirkung einer staatlichen Förderung regelmäßig zu überprüfen. Entscheidend wird aus meiner Sicht jedoch sein, einen Ausgleich zwischen Klimazielen, fairem Wettbewerb und den Interessen der europäischen Industrie zu finden, ohne die Attraktivität der Elektromobilität für Käufer einzuschränken.
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Gehört Skoda nicht zu VW?! Was habe ich nicht mitbekommen?
Das wäre schon leider geil wenn man nun auch E-Gebrauchtwagen auch fördert.
Hmm. Wonach soll sich das jetzt machen ssen? Ob der Hersteller seinen Sitz in D/EU hat, oder das Auto in D/EU herstellt?
Gibt schließlich zig Fahrzeuge, die von einem deutschen Hersteller aber im Ausland gefertigt werden…
Tesla wiederum stellt sogar in D selbst her. Die von der Förderung auszuschließen, finde ich schon absurd.
Und allgemein: Wettbewerbsverzehrung ist eine Subvention schon per Definition 😂
Es ist schwierig, das genau festzulegen, aber es könnte eine Antwort auf die Bedingungen in China sein. Marken werden deutlich stärker vom Staat subventioniert und Arbeitsbedingungen wie dort will hier keiner haben, Menschenrechte existieren da noch nicht. Es wäre also nicht schlecht, wenn das Geld in diese Autos gesteckt wird. Bedeutet aber auch, dass dort produzierte Modelle von europäischen Marken, wie ein Cupra Tavascan, ausgeschlossen werden müssen.
Für mich immer faszinierend die Dummheit mancher Leute. Amerikanische Hersteller mit Prodktiok in Deutschland wie Tesla würde man ausschließen aber deutsche Hersteller wie BMW, die den neuen Mini EV (umgedengelter Ora 03 Funky Cat) von Great Wall Motor in China bauen lassen würde man bevorzugen?
Oder der Cupra Tavascan aus dem VW Konzern der ebenfalls aus China kommt?
Skoda darf dann auch nicht mehr gefördert werden, da aus dem Ostblock?
Wer erinnert sich noch an BMW vor dem Ukrainekrieg, wo deren Autos aus Russland
hä? Ostblock?
Europa, EU, Nato …