Der elektrische Neustart von Smart ist gescheitert

Vor ein paar Jahren wollte man bei Mercedes und Geely ein neues Image für Smart und entwickelte ein komplett neues Portfolio mit großen SUVs. Doch der #1, #3 und #5 sind gescheitert und haben die hohen Ziele von Smart bisher nicht erfüllt.
Träumte man einst von 120.000 Einheiten pro Jahr, so lag man 2024 mit 65.000 Einheiten weit hinter diesem Ziel und 2025 ging es sogar weiter bergab. So weit, dass Mercedes und Geely einfach keine offiziellen Zahlen mehr veröffentlichten.
Ein Blick in die Zulassungszahlen der Länder zeigt aber, dass der Abwärtstrend da ist, in Deutschland waren es beispielsweise nur 4.726 Einheiten. Da der wichtige Smart #5 letztes Jahr erst startete, ist das kein gutes Zeichen für diese Marke.
2026 wird ein wichtiges Jahr für Smart
Im Gespräch mit der Automobilwoche hat Europa-Chef Dirk Adelmann, der wohl dachte, dass der Neustart von Smart ein Selbstläufer wird, weil Mercedes diesen Bereich weniger bedient, zugegeben, dass man sich 2026 „beweisen“ müsse.
Vor allem „was die Profitabilität anbelangt“, denn die Händler sind unzufrieden. Ein Insider sagte der Quelle, dass „die Marke von Geely wie von Mercedes nicht richtig angeschoben“ wird. Und die Hoffnung Smart #2 kommt auch erst nächstes Jahr.
Der erste Neustart mit den großen SUVs und dem neuen und auffälligen Design ist also gescheitert, jetzt wird sich zeigen, ob man ein Konzept für Smart finden kann, damit die Marke langfristig die Erwartungen erfüllt, die man sich davon erhofft.
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Ich denke, eher das Design, die schlechte Software (inzwischen wurde etwas nachgebessert) und ein wirklich sehr hoher Verbrauch (Brabus Edition) sind der Grund. Auch die seltsamen Ausstattungskonfigurationspakete waren suboptimal. Weil grundsätzlich ist das nicht schlecht, was man da für sein Geld bekommt, siehe u.a. Ladeleistung,
Smart bleibt halt der kleine Zweisitzer, SUVs von Smart war halt irgendwas befremdliches.