Das Kraftfahrt-Bundesamt meldet für April 2026 erneut steigende Pkw-Neuzulassungen in Deutschland.

Im April 2026 wurden laut Kraftfahrt-Bundesamt 249.163 neue Pkw zugelassen. Das entspricht einem Plus von 2,7 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Gewerbliche Zulassungen machten 64,6 Prozent aus, private Zulassungen legten mit 8,2 Prozent stärker zu. Insgesamt wurden 306.988 Kraftfahrzeuge erstmals in den Verkehr gebracht.

Bei den deutschen Marken verzeichnete Smart laut Behörde den stärksten Zuwachs. Audi, MINI, Opel und Mercedes konnten ebenfalls zulegen. Rückgänge gab es unter anderem bei VW, Ford und Porsche. Trotz des Minus blieb VW mit 18,5 Prozent Marktanteil die stärkste deutsche Marke. Unter den Importmarken lag Skoda bei den Neuzulassungen vorne, während Seat rückläufig war.

Elektroautos und SUVs prägen den Automarkt

SUVs blieben mit einem Anteil von 35,1 Prozent das stärkste Segment und legten deutlich zu. Die Kompaktklasse verlor dagegen spürbar.

Reine Elektroautos erreichten mit 64.350 Neuzulassungen einen Anteil von 25,8 Prozent und lagen damit 41,3 Prozent über dem Vorjahreswert (und bei weniger Einheiten auchcetwas höher als im März).

Hybridfahrzeuge blieben mit 39,2 Prozent Marktanteil die häufigste Antriebsart. Benziner und Diesel gingen dagegen weiter zurück.

Wichtige Zahlen zu den Pkw-Neuzulassungen im April 2026

  • Neuzulassungen insgesamt: 249.163 Pkw (+2,7 %)
  • Gewerbliche Zulassungen: 64,6 % (-0,2 %)
  • Private Zulassungen: 35,4 % (+8,2 %)
  • Durchschnittlicher CO₂-Ausstoß: 97,6 g/km (-10,7 %)

Antriebsarten

  • Hybridfahrzeuge gesamt: 97.753 Fahrzeuge, Anteil 39,2 % (+6,6 %)
  • Plug-in-Hybride: 27.546 Fahrzeuge, Anteil 11,1 % (+13,3 %)
  • Elektroautos (BEV): 64.350 Fahrzeuge, Anteil 25,8 % (+41,3 %)
  • Benziner: 53.420 Fahrzeuge, Anteil 21,4 % (-20,0 %)
  • Diesel: 32.437 Fahrzeuge, Anteil 13,0 % (-13,8 %)
  • Flüssiggas (LPG): 1.190 Fahrzeuge, Anteil 0,5 % (+18,1 %)
  • Brennstoffzelle/Wasserstoff: 2 Fahrzeuge, Anteil 0,0 %
  • Erdgasfahrzeuge: keine Neuzulassungen

Fahrzeugsegmente

  • SUVs: 35,1 % Marktanteil (+13,5 %)
  • Kompaktklasse: zweitstärkstes Segment (-12,9 %)
  • Kleinwagen: 13,2 % Marktanteil (+12,1 %)
  • Mini-Vans: 0,7 % Marktanteil (+28,5 %)
  • Wohnmobile: 3,1 % Marktanteil (-23,2 %)

Marken mit auffälligen Entwicklungen

  • Smart: +260,0 %
  • Audi: +19,0 %
  • MINI: +23,7 %
  • VW: 18,5 % Marktanteil (-6,7 %)
  • Ford: -18,5 %
  • Porsche: -26,1 %
  • Skoda: 21.192 Fahrzeuge (+12,2 %)
  • Seat: 11.771 Fahrzeuge (-13,9 %)

Weitere Fahrzeugmärkte

  • Krafträder: 25.342 Neuzulassungen (+17,2 %)
  • Kfz insgesamt: 306.988 Fahrzeuge (+3,7 %)
  • Kfz-Anhänger: 25.581 Einheiten (-3,6 %)
  • Gebrauchtwagenmarkt: 666.856 Halterwechsel (-3,4 %)

Ich sehe vor allem den anhaltenden Trend zu elektrifizierten Fahrzeugen als bemerkenswert an. Gleichzeitig zeigt der hohe SUV-Anteil, dass größere Fahrzeugklassen trotz sinkender Emissionswerte weiterhin stark nachgefragt werden.

Die Neuzulassungen von Personenkraftwagen im April 2026 nach Marken könnt ihr beim KBA einsehen (Tabelle unten).


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  1. Marty 👋

    Leute checken immer noch nicht dass dass hybrid das sinnloseste alle zeiten

  2. hugo 💎

    Wie ist es eigentlich mit selbst reparieren der e autos ? Ich schraube an meinem Auto komplett selbst und ist dies auch weiterhin möglich bei einem e auto? Mir ist klar, dass die Bremsen weiterhin bremsen sind, aber mich interessiert, ob da elektronische Schranken sind seitens der Hersteller, um einen Selbsteinbau der Bremse zu verhindern. Ford macht dies bei den Verbrenner schwierig.

    1. P45 🔅

      Bremsen werden Dich beim BEV nicht mehr interessieren. Wir haben unseren e-Golf seit 2015 (Baujahr 2014), er hat nunmehr über 90.000km runter und immer noch die ersten Scheiben und Beläge. Und was soll ich sagen: die sehen immer noch aus wie neu, der Rekuperation sei Dank.

    2. VW-fan 🏅

      Was für Autos hast du denn bei denen man noch selber „schrauben“ kann? Also bei meinen alten Verbrennern konnte man da eigentlich seit Jahren schon kaum mehr was machen. Beim E-Auto muss man nicht schrauen, da die Dinger unverwüstlich sind, da sie kaum bewegliche Verschleißteile haben.

  3. Peterlis ☀️

    Frag mich ja, wer jetzt echt noch Benziner oder hybride kauft und zulässt. Gerade im gewerblichen Bereich.

    1. Daniel ☀️

      Hab ich mich auch immer gefragt, aber nachdem ich meinem Chef bei meinem früheren Arbeitgeber vorrechnen musste, dass das Aufladen eines Plug-in hybrids an der schon vorhandenen Walbox im Büro günstiger für die Firma ist als immer nur zu tanken wundert mich nichts mehr

    2. VW-fan 🏅

      Viele Leute die Neuwagen kaufen sind über 60 Jahre alt. Diese sind halt oft eingerostet, ihr Leben lang Verbrenner gefahren und wurden zusätzlich von den Springermedien desinformiert… Das braucht einfach Zeit. Bei uns in der Gegend sieht man zwischenzeitlich extrem viele E-Autos. Das läuft meist mit Mund-zu-Mund Propaganda. Der Nachbar kauft eines, berichtet von den Vorteilen und dann kauft man selber auch eines…

      1. Sym 🍀

        Definitiv nicht nur die ältere Generation.
        Schau dich mal bei den bis 30 Jährigen um.
        Bei vielen muss es Krach machen und stinken.
        Allein das ganze AMG Klientel würde vermutlich niemals auf ein EAuto umsteigen. Egal wo die Benzinpreise hingehen.

        1. VW-fan 🏅

          Da gebe ich dir recht. Aber der Prozentsatz dieser Leute ist vermutlich recht klein. Ich habe mal spaßeshalber 30 Leute gefragt ob der Motorsound eine Rolle beim Autokauf gespielt hat. Kein einziger hat mir Ja geantwortet… ich weiß ist keine repräsentative Studie, aber sagt dennoch ein bisschen was aus.

      2. P45 🔅

        Mensch, da hab ich ja Glück, dass ich nicht mit dem Mainstream schwimme. Bin fast siebzig, war früher zumindest ein bisschen „Petrolhead“ und weiß seit inzwischen elf Jahren, dass elektrisch fahren besser ist als jeder Verbrenner. Ich habe damals meinen Golf VI GTI gegen e-Golf getauscht und was soll ich sagen: der e-Golf macht in der Stadt bei weitem mehr Spaß als der GTI. Man ist genauso flott unterwegs, ohne dabei aufzufallen. Und mit dem dazu gekommenen Elroq gilt das gleiche auch für Landstraßen und Autobahnen. Gerade erst wieder beim Urlaub im Alpenvorland festgestellt. Ergo: nie wieder Verbrenner…

    3. Warpig 🎖

      Frag dich das auch für den privaten Bereich. Es gibt immer noch genug Diesel Dieters und Benzin Bernds. 😂

  4. zoula ☀️

    Smart +260% ? Wie das und warum?

    1. Tim 🌟

      Von ein Fahrzeug auf drei :)

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