Der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien empfing Kulturminister aus deutschsprachigen Ländern zu einem Treffen in München.

An dem informellen Austausch nahmen Vertreter aus Liechtenstein, Luxemburg, Österreich, der Schweiz und Südtirol teil. Gastgeber war der Kulturstaatsminister Wolfram Weimer (ja, der „Weimertar“). Ziel des Treffens war laut Bundeskanzleramt der Ausbau der Zusammenarbeit im Kulturbereich zwischen den deutschsprachigen Ländern.

Im Mittelpunkt der Gespräche stand die Rolle der deutschen Sprache als Bestandteil europäischer Kultur und Identität. Die Teilnehmer diskutierten zudem über Chancen und Herausforderungen durch Künstliche Intelligenz für Kulturinstitutionen, Kreative und die Vermittlung von Kulturerbe.

Deutschsprachige Länder wollen Zusammenarbeit bei KI im Kulturbereich ausbauen

Nach Angaben der Beteiligten soll die Kooperation vor allem beim Einsatz von KI vertieft werden. Dabei gehe es darum, kulturelle Inhalte besser zugänglich zu machen und sicherzustellen, dass die sprachliche und kulturelle Vielfalt des deutschsprachigen Raums auch in digitalen Systemen sichtbar bleibt.

Zentrale Themen des Treffens

  • Förderung der deutschen Sprache
  • Einsatz von KI im Kulturbereich
  • Sichtbarkeit regionaler Kultur und Dialekte
  • Stärkung kultureller Zusammenarbeit

Staatsminister Weimer erklärte laut Mitteilung, KI dürfe nicht zu einer globalen Monokultur führen. Aus meiner Sicht bleibt jedoch offen, welche konkreten Maßnahmen aus dem Treffen folgen sollen. Der Austausch wirkt eher wie ein politisches Signal für Zusammenarbeit als wie ein bereits klar definierter Plan für den Umgang mit KI im Kulturbereich.


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