EU warnt China und fordert Exportgrenze bei Verbrennern

Das Problem mit den oft zu günstigen Elektroautos aus China ging man in der EU schon an, aber viele China-Marken lenkten kurzerhand um und setzten nach den Strafzöllen einfach vermehrt auf Verbrenner. Vor allem Plug-in-Hybride stehen bei Marken wie BYD im Fokus, was dem Export aus China aktuell zum Rekord verhilft.

Bei den europäischen Herstellern kam zunehmend Unmut auf und so wurde im Sommer bekannt, dass die EU auch darauf reagieren wird. Laut FT sind Zölle eine Option, aber man möchte es hier etwas anders angehen und fordert von China eine Exportgrenze. China-Marken dürfen hier maximal 15 Prozent Marktanteil haben.

Wenn sie ihre Exporte in unseren Markt nicht einschränken, dann werden wir es tun. Es geht darum, die Deindustrialisierung zu stoppen. Wir müssen handeln. Es geht um eine kontrollierte Handelspolitik.

Marken wie BYD können ihre Preise also attraktiv halten, sofern sie lokale Marken nicht komplett verdrängen. Und ja, das ist natürlich ein Eingriff in den freien Markt, aber in China ist das bei der Automobilbranche nicht anders. Und es hat ja einen guten Grund, dass Autos dort so günstig produziert werden (Menschenrechte).

Auf der anderen Seite reichen Einschränkungen alleine natürlich nicht aus, denn die Produktion in Europa ist auch zu teuer. Man kann also nicht nur das Symptom beim Wandel der Branche bekämpfen, man muss auch die Lage angehen. EU-Hersteller dürfen sich beim Wettbewerb nicht alleine auf die Politik in Zukunft verlassen.


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  1. Hunter 👋

    Welche Menschenrechte werden von den chinesischen Automobilherstellern gebrochen?

      1. Hunter 👋

        Das ist westliche Propaganda und schlichtweg gelogen.

        1. Sagen das die freien Medien aus China, die den Staat so offen kritsieren dürfen?

          1. Hunter 👋

            Diese Medien sagen das auch. Aber nicht nur diese Medien, sondern der Staat sagt es. Er sagt, erstens sind Menschenrechte gesetzlich geschützt, speziell von Minderheiten. Zweitens ist es eine interne Angelegenheit. Ehemalige Kolonialmächte und hypokritische neokolonialistische Westmächte haben sich da rauszuhalten.

            Sollten sich gewisse Leute (wie 2009 in Urumqi) sich rausnehmen, Gewalt zu sähen, Leute zu verletzen und umzubringen, dann wird der Staat seiner Pflicht nachkommen, die öffentliche Ordnung wieder herzustellen. Das ist sehr effektiv passiert.

            Die P.R.China hat übrigens auch die U.N. Menschenrechtscharta unterschrieben.

              1. Hunter 👋

                Ja dann.

                Zum Thema: „ Und es hat ja einen guten Grund, dass Autos dort so günstig produziert werden (Menschenrechte).“

                Mal anders gefragt, wer sagt denn, daß die Autos in Europa teuer hergestellt sind? Benz ist in Kecskemét, Jawor, Audi in Győr, Bratislava, BMW in Debrecen, Porsche in Bratislava. Warum? Weil billig.

                Also warum erzählt wer den Deutschen immer, Autos in Deutschland müssen teuer sein? Richtig, die Autoindustrie, ein Mega-Kartell, beschützt vom Staat.

                Die werden alles in ihrer Macht tun, sich Konkurrenz vom Leib zu halten, um ihre horrenden Margen nicht zu gefährden. Dazu gehören Zölle, Regulation, Defamierung.

                In China ist die deutsche Autoindustrie übrigens: TOT.

  2. Ronald 🔅

    Und ja, das ist natürlich ein Eingriff in den freien Markt,….

    Ich möchte es gerne nochmal herausarbeiten, da es anscheinend immer wieder gerne vergessen wird…..
    Wir in Deutschland, wie auch in Europa, leben in einer sozialen Marktwirtschaft!
    Der Staat ist angehalten „kapitalistische Exzesse“ durch Regelungen & Maßnahmen zu unterbinden, oder abzuschwächen.
    Näheres…
    https://www.bpb.de/kurz-knapp/lexika/lexikon-der-wirtschaft/20642/soziale-marktwirtschaft/
    Natürlich schließt das nicht den letzten Satz aus,

    EU-Hersteller dürfen sich beim Wettbewerb nicht alleine auf die Politik in Zukunft verlassen.

    1. Ja, wenn es die EU macht, wird hier gerne und schnell gemeckert, daher wollte ich es direkt so sagen. Und es ist ja weit vom Eingriff n den Markt in China entfernt. Aber danke für die Ergänzung.

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