Förderprogramm für Wasserstoff-Lkw stößt auf hohe Nachfrage
Das Bundesverkehrsministerium verzeichnet großes Interesse am Förderprogramm für Wasserstoff im Schwerlastverkehr.
Das Bundesministerium für Verkehr hat eine erste Zwischenbilanz seines Förderaufrufs zum Aufbau eines Wasserstofftankstellennetzes für schwere Nutzfahrzeuge in Deutschland gezogen. Bis zum Ende der Einreichungsfrist am 30. Juni 2026 gingen insgesamt 526 Förderanträge mit einem beantragten Volumen von rund 455 Millionen Euro ein.
Nach Angaben des Ministeriums entfallen 71 Anträge auf den Bau von Wasserstofftankstellen und 455 Anträge auf Fahrzeuge sowie Fahrzeugflotten. Für die Förderung stehen insgesamt 220 Millionen Euro zur Verfügung. Die Auswahl der Projekte soll in einem wettbewerblichen Verfahren erfolgen.
Förderprogramm soll Wasserstoff im Güterverkehr voranbringen
Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder erklärte, die hohe Beteiligung bestätige den Ansatz des Förderprogramms. Ziel sei es, parallel den Aufbau von Tankstellen und die Anschaffung von Fahrzeugen zu unterstützen, um den Markthochlauf im Bereich wasserstoffbetriebener Lastwagen zu erleichtern.
Wichtige Zahlen im Überblick:
- 526 eingereichte Förderanträge
- 455 Millionen Euro beantragtes Fördervolumen
- 220 Millionen Euro Fördermittel des Bundes
- 71 Anträge für Tankstellen
- 455 Anträge für Fahrzeuge und Flotten
Auch der Nationale Wasserstoffrat sieht laut seinem im Juni veröffentlichten Grundlagenpapier in dem Förderprogramm eine wichtige Voraussetzung für den Aufbau eines Grundnetzes an Wasserstofftankstellen bis etwa 2030. Nach Einschätzung des Gremiums könnte auf dieser Basis eine Wasserstoffflotte mit mehreren tausend Lastwagen entstehen.
Ich halte den Förderansatz für nachvollziehbar, weil Infrastruktur und Fahrzeuge gleichzeitig entstehen müssen, damit sich Wasserstoff im Schwerlastverkehr überhaupt wirtschaftlich etablieren kann.
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So kann man als Land auch sein Geld verschleudern, H2 ist viel zu teuer und wer soll die ganzen Ladestationen für H2 bezahlen? eLKW geht heute schon, schaut mal den Elektrotracker. Schnellader gibt es schon sehr viele, noch besser für LKW zum stehen bauen und H2 ist eine Sackgasse.
Und jetzt mal in die Wirklichkeit kommen:
Auf dem Rastplatz angekommen darste erstmal die Zugmaschine abkoppeln. Dann fährt man zum E-lader. Das dauert bei so nem Akku schon mal ne ganze Weile, der hat etwas mehr Kapazität als beim Auto. Dann steht das Ding da 1-2 Stunden. Und dann fährt man wieder zum Anhänger und hängt an.
Und jetzt der Trick: damit zählt nun der Fahrtenschreiber und die Lenkpause beginnt von vorne! Herzlichen Glückwunsch! Akku im Schwerlastverkehr macht immer noch keinen Sinn! Egalö wie oft irgendein Blödie das wiederholt!
Dann müssen ja alle Speditionen, die ihre ganzen Fuhrparks auf E-LKWs umgestellt haben, eine 6 in Mathe gehabt haben.
Ist wohl eher nicht so in der Branche. Egal ob in DE oder CH einfach mal auf die ganzen Schnellladern, die an vielen Speditionen – täglich – genutzt werden, achten.
Dagegen ist Wasserstoff absolute Verschwendung, da Strom oftmals 2 x umgewandelt wird, anstatt direkt zu verbrauchen. Sprich, einfach zu teuer und zu wenig vorhanden.