FRITZ! startet ab heute ein neues Laborprogramm für das kommende FRITZ!OS 8.50.
FRITZ! hat ein neues FRITZ! Labor angekündigt, in dem Nutzer frühe Versionen von FRITZ!OS 8.50 testen können. Den Auftakt macht die FRITZ!Box 7590 AX. Laut Unternehmensangaben soll das Update Verbesserungen bei Sicherheit, Bedienkomfort, Smart Home und Telefonie bringen.
Außerdem bereitet das Labor laut FRITZ! neue Funktionen für die MyFRITZ!App vor. Die App soll künftig stärker als zentrale Oberfläche für Einrichtung, Verwaltung und Analyse des Heimnetzes dienen.
In den kommenden Monaten sollen weitere Routermodelle in das Testprogramm aufgenommen werden, darunter auch die FRITZ!Box 5690 Pro mit geplanter Matter-Bridge-Funktion.
Neue Funktionen für FRITZ!Box, Telefonie und Smart Home
Zu den wichtigsten Neuerungen gehören:
- Optimierter Wechsel auf eine neue FRITZ!Box
- Warnungen bei potenziell unsicheren Portfreigaben
- Neue SOS-Notruffunktion für FRITZ!Fon
- Erweiterte Smart-Home-Routinen mit mehreren Auslösern
Zusätzlich soll der Zugriff auf die Benutzeroberfläche künftig auch über fritzbox.local möglich sein. Bei der Kindersicherung werden laut FRITZ! künftig detailliertere Hinweise zu blockierten Zugriffen angezeigt. Im Smart-Home-Bereich sollen intelligente Steckdosen bei definierter Überlast automatisch abgeschaltet werden können.
Ich finde die Neuerungen insgesamt sinnvoll, auch wenn viele Funktionen eher kleinere Verbesserungen im Alltag darstellen und kein grundlegender Umbruch für bestehende Nutzer zu erwarten ist.
Komfort und Benutzerfreundlichkeit
- Verbesserter FRITZ!Box-Wechsel: Der Assistent, der beim Übertragen von Einstellungen auf eine neue FRITZ!Box hilft, wurde optimiert. Nicht verwendete Geräte lassen sich nun vor dem Wechsel entfernen und Anwender erhalten hilfreiche Hinweise.
- Optimierte Kommunikation mit der MyFRITZ!App: Die Kommunikation und Benachrichtigungen zwischen FRITZ!Box und MyFRITZ!App wurden verbessert und sind eine Vorbereitung auf MyFRITZ!App-Erweiterungen. Die App soll noch zentraler und benutzerfreundlicher als Einstiegspunkt für die Einrichtung und Steuerung des Heimnetzes dienen. Sie analysiert das Heimnetz und gibt Anwendern Empfehlungen, um die Einstellungen zu optimieren.
- Lokaler Zugriff auf die FRITZ!Box: Die Benutzeroberfläche der FRITZ!Box ist nun zusätzlich über die Adresse fritzbox.local erreichbar. Dies kann in vielen Fällen Browserwarnungen vermeiden und den Zugriff vereinfachen.
- Kindersicherung: Die Ereignismeldungen der Kindersicherung zeigen nun auch Informationen über das Gerät, das eine blockierte IP-Adresse aufgerufen hat.
Telefonie
- Einfacher Telefonie-Modus: Über diesen neuen Modus lassen sich die Soft Keys nun auch als Schnellwahltasten nutzen, wobei jede Taste mit einer Rufnummer oder einer Funktion belegt werden kann.
- SOS-Notruf: Der SOS-Ruf ermöglicht das Hinterlegen von bis zu vier Notfallkontakten, die im Ernstfall automatisch nacheinander angerufen werden. Darüber hinaus ist es nun möglich die Dauer und die Wiederholung der Anrufsequenz individuell einzustellen.
- Rufnummern innerhalb eines Telefonbucheinträge der FRITZ!Box lassen sich nun auch nachträglich im FRITZ!Fon verschieben und sortieren.
Sicherheit und Schutz
- Warnung vor potenziell unsicheren Portfreigaben: Nutzer werden nun bei der Konfiguration von Portfreigaben auf Ports hingewiesen, die ein Sicherheitsrisiko darstellen könnten.
Smart Home
- Überlastschaltung für intelligente Steckdosen. Die smarten Steckdosen FRITZ!Smart Energy 200 und 210 lassen sich nun beim Überschreiten einer definierten Leistung nach einer festgelegten Dauer ausschalten.
- Routine mit mehreren Auslösern einstellbar: Ab dem kommenden Release können Anwender für Routinen eine Wenn-Dann-Verknüpfung mit mehreren Auslösern definieren, sodass die Routine durch verschiedene Smart-Home-Geräte gestartet wird.
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