Google erweitert seine KI Gemini um neue Funktionen zur Personalisierung und zum Import von Nutzerdaten.

Google führt laut Unternehmensangaben neue Optionen ein, mit denen sich der KI-Assistent stärker an individuelle Nutzer anpassen soll. Im Mittelpunkt steht die Funktion „Gemerkte Informationen“, die Inhalte aus früheren Gesprächen speichert und für zukünftige Antworten nutzt. Ziel sei es, relevantere und kontextbezogene Ergebnisse zu liefern.

Die Funktion ist standardmäßig aktiviert und wird schrittweise ausgerollt. Nutzer können den persönlichen Kontext jederzeit in den Einstellungen verwalten oder deaktivieren. Auch das Löschen einzelner Inhalte bleibt weiterhin möglich.

Neue Importfunktionen für Kontext und Chatverlauf

Zusätzlich führt Google Werkzeuge ein, mit denen sich Daten aus anderen KI-Anwendungen in Gemini übertragen lassen. Dazu gehören gespeicherte Vorlieben, persönliche Informationen und vollständige Chatverläufe. Der Import erfolgt über eine vorgeschlagene Zusammenfassung oder per Upload einer ZIP-Datei.

Wichtige Neuerungen im Überblick:

  • Speicherung persönlicher Informationen aus Chats
  • Import von Erinnerungen aus anderen KI-Apps
  • Übertragung kompletter Chatverläufe
  • Individuelle Steuerung über App-Einstellungen

Die Funktionen sollen laut Google in den kommenden Wochen vollständig verfügbar sein.

Ich sehe diese Entwicklung als logischen Schritt, da personalisierte KI-Systeme zunehmend zum Standard werden. Selbstverständlich bleiben Fragen zum Datenschutz weiterhin relevant. Ich selbst nutze Gemini relativ selten und habe den Verlauf komplett deaktiviert. Ich starte also jedes Mal bei null.


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  1. Thomas 🔅

    „Die Funktion ist standardmäßig aktiviert“
    Dies widerspricht einen der Kernpunkte von GDPR, „Privacy by Default“.

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