In China startet die Zukunft der Elektromobilität

BYD hat in den letzten Wochen viele neue „Flash Charger“ der zweiten Generation aufgebaut und möchte bis Ende des Jahres rund 20.000 Ladepunkte in Betrieb nehmen. Die Besonderheit: Laden mit bis zu 1.500 kW. Ja, das ist keine 0 zu viel.

Während man bei uns an vielen Ladestandorten noch mit 150 kW laden kann und so langsam 300 kW verbreitet sind, ist man in China schon weiter. Doch wozu? Für die neue „Blade Battery“, in Kombination dauert das Laden nicht länger als Tanken.

Einmal Vollladen in unter 10 Minuten

Akkus mit über 100 kWh werden damit in knapp 5 Minuten (hängt vom jeweiligen Modell bei BYD ab) von 10 auf 70 Prozent geladen. Und 97 Prozent erreicht man in unter 10 Minuten. Warum nicht 100 Prozent? Laut BYD lässt man etwas Luft für die Rekuperation, was Sinn ergibt, und 3 Prozent sind auch nicht so entscheidend.

In Zukunft soll an zentralen Orten in China etwa alle 100 km so eine Ladestation aufgebaut werden, aber natürlich wird die neue Technik vorerst nur ein den extrem teuren Elektroautos des Konzerns zu finden sein. Das ist also noch keine Technik für den Massenmarkt – noch nicht. Neue Technik wandert aber später „nach unten“.

Interessant ist, dass dieser Fortschritt nicht bei der Automobilbranche in Europa entsteht und der VW-Konzern solche Ladestationen in Deutschland aufbaut und so eine Akkutechnologie für Porsche entwickelt hat, nein, die Zukunft liegt in China.

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