ING macht Echtzeit-Überweisungen zum Standard

Die ING Deutschland erweitert ihr Angebot deutlich und führt schrittweise neue digitale Zahlungs- und Bankingfunktionen ein.
Die ING Deutschland hat im Geschäftsjahr 2025 ihr Produktangebot ausgebaut und mehrere Neuerungen angekündigt, die vor allem auf digitales Banking und jüngere Zielgruppen abzielen. Nach Unternehmensangaben wuchs die Zahl der sogenannten „Mobile Primary Customers“ auf 2,9 Millionen. Parallel wurden neue Konten, Depots und Zahlungsfunktionen eingeführt oder vorbereitet.
Ein zentraler Schwerpunkt liegt auf neuen Zahlungsdiensten. Seit August 2025 ist das europäische Bezahlsystem WERO in der ING-App für grenzüberschreitende Echtzeit Peer-to-Peer-Überweisungen verfügbar. Bis Jahresende wurden laut ING mehr als 500.000 Wallets aktiviert. Ab dem zweiten Quartal 2026 sollen mit WERO auch Zahlungen im Onlinehandel möglich sein.
Echtzeit-Überweisungen und neue Banking Funktionen
Ab Februar 2026 will die ING Deutschland SEPA-Überweisungen standardmäßig in Echtzeit ausführen. Ebenfalls angekündigt sind eine neue Charge Kreditkarte sowie erweiterte Investmentmöglichkeiten. Kunden können dann unter anderem ab 1.000 Euro ohne Ordergebühr in Krypto-ETNs investieren und entsprechende Sparpläne nutzen.
Geplante Neuerungen im Überblick
- SEPA-Echtzeit-Überweisungen ab Februar 2026 als Standard
- WERO-Zahlungen im Onlinehandel ab 2026
- Neue Charge-Kreditkarte
- Krypto-ETNs mit Sparplanfunktion
Parallel arbeitet die ING an stärker personalisierten Angeboten für vermögendere Kunden sowie an einer weiteren Digitalisierung ihrer Prozesse. Laut Unternehmensangaben sollen Kontoeröffnungen, Kreditanträge und Services zunehmend vollständig digital ablaufen.
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Es gibt mal wieder eine Verschlimmbesserung: früher hatte man bei Überweisungen die Option: nochmal überweisen, ohne alle Daten neu eingeben zu müssen. Jetzt gibt es nur noch stornieren als Option und ich muss für Wiederholung der gleichen Überweisung alles neu eingeben, lästig
Klingt gut, habe heute hier ein Konto eröffnet. Die ING ist einfach mehr auf Zack als die DKB. Wobei das Webportal auch eher hübsch als funktional ist. Dafür war die Dame am Telefon äußerst freundlich und kompetent.
Ich frage mich, ob durch die Nutzung von Echtzeit-Überweisung Kosten entstehen, welche wir dann irgendwann zahlen müssen (aka der Monatsbeitrag steigt). Weiß da jemand was zu?
Nein, da es alle Banken anbieten müssen in ganz Europa und das kostenlos.
Aber bisschen para scheint heutzutage fast jeder zu sein…
Es ist ja nicht von der Hand zu weisen, dass Extras (wie Plus-, Premium- oder Pro-Modelle) im Dienstleistungssektor meist aufpreispflichtig sind.
Was der Thread Eröffner auch durch seine Fragestellung nicht unterstellen wollte.
Danke für die klare Antwort! Mir war das bisher ebenso wenig bewusst, da ich zu diesem speziellen Thema noch nicht recherchiert hatte.