Mazda ist letztes Jahr über 10 Prozent in Europa eingebrochen, einem eigentlich sehr stabilen Markt derzeit. Es lag also an der Marke und den Modellen und nicht an äußeren Umständen. Doch wie will man Mazda jetzt wieder auf Kurs bringen?
Im Gespräch mit Automotive News Europe hat Europa-Chef Martijn ten Brink den neuen CX-5 in den Fokus gerückt. Dieses Modell ist das meistverkaufte Auto der Marke und in diesem Jahr startet die dritte Generation. Ein Verbrenner soll es also in einem Markt, der den Fokus immer mehr auf Elektroautos legt, ab 2026 richten.
Mazda hat auch zwei China-Elektroautos
Doch was ist mit dem neuen Elektro-Duo aus China, dem CX-6e und 6e? Da geht man von 35.000 bis maximal 40.000 Einheiten für die beiden Modelle aus, was klar hinter einem CX-5 wäre, der laut Mazda schon jetzt „die Erwartungen übertrifft“.
Das erste Elektroauto von Mazda ist gescheitert und ein „echter Elektro-Mazda“ kommt erst in ein paar Jahren, das klingt nicht gerade euphorisch und es wäre bei Mazda denkbar, dass man wieder auf CO₂-Pooling setzt, um EU-Ziele zu erreichen.
Das Thema mit den Range Extendern hat Mazda übrigens vorerst nicht mehr auf dem Schirm für Europa, auch wenn es diese beiden Elektroautos in China als solche gibt. Doch man zahlt 30 Prozent beim Import für den CX-6e und 6e und bei den EREVs wäre das genauso. Dafür ist die Nachfrage in Europa noch nicht gut genug.
Beim neuen CX-5 mache ich mir bei Mazda keine Sorgen, da sind Kunden loyal und der wird sicher wieder gut ankommen. Doch ich sehe weiterhin keine Vision für die elektrische Zukunft der Marke und ohne diese wird es eben zunehmend schwer.
Jetzt mobiFlip kostenlos auf WhatsApp folgen und informiert bleiben!
