Netflix hat ein echtes Problem bei Serien
Netflix landet hin und wieder eine echte Hit-Serie, die Schlagzeilen macht und auch neue Nutzer zum Streamingdienst lockt. Doch wie Bloomberg schreibt, hat man ein echtes Problem, wenn es um eine zweite oder gar dritte Staffel der Serie geht.
Netflix: Die Nutzer springen zu schnell ab
Selbst extrem erfolgreiche Serien wie die Realverfilmung von Avatar verlieren nach der ersten Staffel teilweise 60 Prozent der Zuschauer. The Night Agent brach erst um knapp die Hälfte und bei der dritten Staffel sogar erneut über 30 Prozent ein.
Die Quelle nennt viele Beispiele, auch One Piece, die am häufigsten geschaute Serie von 2023, selbst da ging es fast ein Drittel nach unten bei der zweiten Staffel. Die sei „ein echter Grund zur Sorge für das Unternehmen“, so Bloomberg weiter.
Diese Entwicklung erklärt vor allem auch, warum Netflix, wenn sie sich nicht ganz sicher sind, deutlich weniger Geld oder gar kein Geld für eine zweite Staffel mehr ausgeben. Viele Serien von Netflix enden offen, weil es in der heutigen Zeit auch noch die nervige Angewohnheit gibt, dass selbst Staffeln ein offenes Ende haben.
Streaming: Wir suchen mehr Mini-Serien
Wir haben diesen Trend auch schon bemerkt und halten und bei ganz neuen Serien immer mehr zurück und schauen, ob sie vom Streamingdienst gepflegt werden und eine weitere Staffle bestätigt wird. Aber wir schauen wieder mehr Serien, die schon abgeschlossen sind oder suchen nach Mini-Serien, die nur eine Staffel lang gehen.
Das Phänomen mit dem Abspringen ist bei uns zwar nicht ganz so präsent, weil wir gerne etwas „beenden“, aber es kommt vor. Es liegt dann vor allem daran, dass die letzte Staffel so lange her ist, man nicht mehr viel weiß, und das dann deutlich leichter „abhaken“ kann. Daher eben unser Trend zu Mini-Serien im Streaming.
Ich würde es begrüßen, wenn wir sowas häufiger bei Serien sehen würden. Oder von mir aus auch kurzweiligere Serien, die dann, unabhängig vom Erfolg, schnell kommen und abgeschlossen sind. Netflix agiert jedenfalls sehr „datenorientiert“, daher gehe ich davon aus, dass man eine Lösung für das Problem suchen wird.
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Erfolgreiche Serien werden ja nicht mal angefasst wie Stargate. Da wird anstatt SG1 fortzuführen einfach an was gewerkelt und am Ende merkt man Serie kaputt gemacht und veröffentlicht sie einfach nicht. Catwoman Batgirt etc beste Beispiele für woken Mist, den die Jury zerrissen hat. So ähnlich wird der neue Bond enden.
Maximal 1 Jahr Pause wäre gut, aber die Firmen denken da teilweise anders.
Heite wird erst geschaut, wie sich eine Serie verkauft, bzw. wie die Streaming Zahlen sind.
Das Gute ist, das die Folgen heutzutage schneller verfügbar bar sind, ca. 1 Tag nach US Ausstrahlung,…kenne ich noch ganz ganz anders.
Ich persönlich kann es kaum erwarten die finale Staffel von From zu sehen.
Noch warten bis nächstes Jahr!
Strange New Worlds geht dieses Jahr weiter!
Bei House of the Dragon, bin ich auch raus,..müsste die 2 Staffel noch mal sehen.
Für HotD gibts nen guten und nicht so langen Recap von Cinema Strikes Back.
Ich komme noch aus den 90er, habe Prison Break also noch im TV geschaut, es waren im Schnitt pro Staffel 23 Folgen, alle spannend. Als dann die Staffeln endeten, musste man keine 3 Jahre warten bis es weiter geht! Die nächste Staffel begann meistens im gleichen Jahr an dem die vorige endete.
Ich schaue From bei Paramount, fünfte Staffel vorbei, nächste Staffel irgendwann 2027. Noch ein bespiel, SILO, zwischen der ersten und zweiten Staffel lagen 18!!! Monate, in der Zeit bekommen Menschen Kinder 👶
Zwischen Wednesday Staffel 1 und 2 lagen 3!!! Jahre!
Dazu sind manche Serien auch einfach super langweilig, fangen oft gut an, dann viel gelabere, dann irgendwie noch versuchen ein spannendes Ende hinzuzaubern. Apple macht gute Serien, aber auch da, viel zu lange Pausen!
Wir haben jetzt erst the bear fertiggeschaut. Wieder ein Tempo, ein auf und ab und eine Qualität die begeistert hat.
Das vermisse ich bei vielen anderen Serien. Ab Staffel zwei merkt man oft einen Einbruch der Qualität und das es irgendwie das gleiche nochmal ist.
Vielleicht kommt man irgendwann in der Serien/Film Branche auf den Trichter, dass erfolgreiche Produktionen nicht erfolgreicher werden, wenn man sie schlechter fortsetzt.
The Bear war eine der anstrengendsten Serien, die ich je gesehen habe. In meiner Empfehlungsliste taucht die Serie definitiv nicht auf. Und ja, ich habe die Serie auch bis zum Ende geschaut, denn was ich anfange, beende ich auch.
Anstrengend wegen des Tempos und des erzeugten stresslevels? Oder wieso?
Das ist kein exklusives Netflix-Problem. Ich habe vor einiger Zeit auch gelesen, dass Amazon aus diesem Grund Eigen-Produktionen nicht immer, aber auch nicht selten ganz bewusst nach spätestens drei Staffeln enden lässt. Im Übrigen gilt das teilweise selbst für eigentlich erfolgreiche Serien. Mit einer neuen Serie haben sie dann wieder die Chance, neue Kunden zu gewinnen, während sie mit Kunden, die für eine Serie schon da sind, halt kein neues Geld verdienen.
Das Problem ist das es zu große Abständen zwischen den Serien gibt. Nach gefühlten zwei Jahren habe ich auch keine Lust wieder die Serie anzufangen.
Ja finde ich auch. 1 Jahr sollte das Maximum sein.
Ja, das in Kombination damit, dass die Serien oft eine große Geschichte mit vielen Charakteren, Nebenhandlungen und gerne auch unnötigen Verkomplizierungen (Zeitsprünge, Parallelhandlungen, ggf. falsche Erinnerungen, …) sind. Selbst nach ’ner 15-Minuten-Rückblende fehlen einem da nach dem Wiedereinstieg gerne mal Zusammenhänge.
Eine Serie mit abgeschlossenen Episoden wäre da eigentlich sinnvoller, aber komischerweise meint man anscheinend, eine Story über viele Staffeln würde die Zuschauer eher bei der Stange halten – selbst wenn sie sich schon zieht wie Kaugummi.
Genau so ist es bei mir gerade bei House of the Dragon. Ich kann gerade an nichts mehr aus der vorherigen Staffel erinnern. Nicht an die Story und noch weniger werden mir die Namen (heißen ja gefühlt alle Aegon) und Verwandtschaftsverhältnisse was sagen. Habe daher super wenig Lust, mich da wieder so richtig reinzufuchsen und werde es wohl lassen.
Genau das überlegen wir auch gerade, schönes Beispiel.
Ging mir bei Avatar so. Der Anime/Zeichentrick ist mir noch gut in Erinnerung, aber die Realverfilmung Staffel 1, da musste ich schon etwas überlegen, da sie auch die Geschichte etwas umgeschrieben haben, im Vergleich zum Anime.
Immerhin ist da der Haupt-Cast relativ überschaubar und „Avatar + Friends = gut, Feuernation = böse“ ist ein gut merkbarer Plot. 😅
Sehe ich gleichermaßen. „Westworld“ ist auch so ein Beispiel. Nach der 2. Staffel, ziemlich kompliziert und mit offenem Ende, habe ich abgehakt.
Ich schaff bei den meisten Sachen nichmal mehr die erste Staffel durchzuhalten.
Aktuell schau ich das etwas ältere snowfall auf Prime. Kann man gut schauen und ich meine es ist auch abgeschlossen.
Ja, ist abgeschlossen