Neue Elektroauto-Förderung 2026: Überblick über günstige Modelle

Der ACE Auto Club Europa e. V. stellt zahlreiche Elektroautos vor, die durch neue staatliche Förderung und Herstellerboni deutlich günstiger erhältlich sind.
Mit dem sozial gestaffelten Förderprogramm für Elektrofahrzeuge kehrt 2026 eine staatliche Unterstützung zurück, die vor allem Haushalten mit mittleren und niedrigen Einkommen adressiert. Gefördert werden neben batterieelektrischen Fahrzeugen auch Plug-in-Hybride. In Kombination mit freiwilligen Herstellerboni sinken die Einstiegspreise einzelner Modelle teils deutlich unter frühere Marktpreise.
Der Autoclub weist darauf hin, dass sich die Alltagstauglichkeit stark nach individuellem Nutzungsprofil richtet. Für viele Fahrer mit kurzen täglichen Strecken reichen kleine Akkus und geringere Ladeleistungen aus, insbesondere wenn zu Hause oder am Arbeitsplatz geladen werden kann. Bei überwiegender Nutzung öffentlicher Ladeinfrastruktur beeinflussen Tarife und Verfügbarkeit die laufenden Kosten erheblich.
Günstige Elektroautos nach Fahrzeugklassen
Bei besonders preiswerten Modellen sollten Käufer laut ACE auf Einschränkungen achten. Dazu zählen begrenzte Reichweiten, vor allem im Winter, sowie fehlende Schnellladefunktionen in Basisausstattungen. Die tatsächliche Reichweite kann je nach Nutzung deutlich unter den WLTP-Werten liegen, was hauptsächlich bei regelmäßigen Langstrecken relevant ist.
Hier folgt nun die Übersicht des ACE, der die aktuell preislich attraktivsten Fahrzeuge der jeweiligen Klassen zusammengestellt hat. Die Preise sind Ab-Preise mit Basisausstattung und inklusive maximaler Förderung. Die zugrundeliegenden Details füge ich weiter unten in Form von drei Grafiken hinzu.
E-Autos für den kleinen Geldbeutel
- Dacia Spring: Endpreis ab 5.900 Euro
- Citroën ë-C3: Endpreis ab 7.900 Euro
- Leapmotor T03: Endpreis ab 12.900 Euro
- Fiat 500: Endpreis ab 18.990 Euro
- Fiat Grande Panda: Endpreis ab 18.990 Euro
Kompakte Modelle mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis
- Citroën ë-C4: Endpreis ab 19.900 Euro
- Mini Cooper: Endpreis ab 21.200 Euro
- Nissan Micra: Endpreis ab 21.990 Euro
- Renault R5: Endpreis ab 22.000 Euro
- Opel Frontera: Endpreis ab 22.990 Euro
- Renault R4: Endpreis ab 23.500 Euro
- Mini Aceman: Endpreis ab 22.700 Euro
- VW ID.3: Endpreis ab 23.330 Euro
- Leapmotor B10: Endpreis ab 23.900 Euro
- Ford Puma Gen-E: Endpreis ab 25.900 Euro
Familientaugliche E-Autos unter 30.000 Euro
- Togg T10F/T10X: Endpreis ab 28.295 Euro
- Ford Explorer: Endpreis ab 28.900 Euro
- VW ID.4: Endpreis ab 30.335 Euro
- Citroën ë-C5 Aircross: Endpreis ab 30.590 Euro
- Tesla Model 3: Endpreis ab 30.990 Euro
- Ford Capri: Endpreis ab 31.400 Euro
- Kia EV4: Endpreis ab 31.590 Euro
- Hyundai Kona: Endpreis ab 31.990 Euro
- VW ID.5: Endpreis ab 32.970 Euro
- Honda e:Ny1: Endpreis ab 32.990 Euro
- Tesla Model Y: Endpreis ab 33.990 Euro
Und hier nochmal im Detail:
Ich halte die Übersicht für hilfreich, da sie zeigt, dass Elektro-Neuwagen mit Förderung inzwischen in mehreren Fahrzeugklassen preislich konkurrenzfähig sind, sofern Nutzung und Ladeumfeld realistisch eingeschätzt werden. Was man so hört, gibt es bei den ersten besonders günstigen Modellen bereits Lieferengpässe. Mal schauen, wie sich das Ganze noch entwickelt.
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Der Inster fehlt hier komischerweise komplett.
Herstellerbonus heißt für mich: da haben sie aber eine fette Marge drauf gelegt. Warum sonst ist der Tesla3 ohne Herstellerbonus genau so teuer bei besserer Ausstattung wie die anderen Karren?
Nicht unbedingt, für manche Hersteller kann ein Bonus auch einfach günstiger sein als eine Strafzahlung für verpasste Flotten Ziele
Beim Herstellerbonus ist zu beachten, dass dafür der „normale“ Händlerrabatt komplett wegfällt. Der beträgt je nach Hersteller ja bereits 10-35%. Das fiel also schon immer als Marge weg, weshalb dieser Bonus hier jetzt je nach Modell gar nicht so sehr weh tut.