PlayStation Studios: Verkaufszahlen der Spiele sind massiv eingebrochen

Sony erlebte 2020 bei den PlayStation Studios einen Peak mit fast 60 Millionen verkauften Einheiten bei den Spielen. Seit dem geht es allerdings bergab, wie man bei Game File analysiert und in einer Grafik mal schön übersichtlich dargestellt hat:

Grafik: Game File
Letztes Jahr ging es etwas nach oben, aber der Trend ist klar zu sehen, nach der PS4-Ära sieht man so langsam den Einfluss der PS5-Ära, die nicht mehr so stark beim Lineup ist. Dafür gibt es viele Gründe, wie einige von euch sicher wissen.
Eine falsche Live-Service-Strategie
Zum einen dauert die Entwicklung von AAA-Spielen immer länger und ist immer teurer, die Pandemie sorgte zusätzlich für eine Verzögerung bei der Entwicklung, der Fokus auf die Live-Service-Spiele war ein großer Fehler und die Kosten für Konsolen (auch wenn die PS5 auf dem Level der PS4 liegt) und Spiele steigen.
Diese Konsolengeneration wäre der perfekte Zeitpunkt für Microsoft gewesen, vor allem mit Activision Blizzard im Portfolio, um die Dominanz der PlayStation unter Druck zu setzen, aber man hat zu viele Fehler gemacht und die Chance verpasst.
Sony hat Glück, dass Microsoft eine noch schlechtere Strategie hatte.
Bei der PlayStation läuft es allerdings besser denn je, die Konsole ist also vor allem auch die bevorzugte Plattform für Drittanbieter geworden, wovon Sony profitiert, was man beim steigenden Umsatz, auch in schlechten Zeiten bei den eigenen Spielen, des PlayStation Store sieht. Auch da hatte Sony viel Glück in letzter Zeit.
Das Drittanbieter-Lineup ist sehr stark und GTA 6 kommt sogar erst noch.
Ich hoffe, dass man mit der PS6-Ära wieder an die PS4-Ära anknüpft und aus der PS5-Ära gelernt hat. Vor allem die Live-Service-Strategie war der vielleicht größte Fehler von Sony und hat viel Geld und viel Zeit der Entwicklerstudios gekostet.
Wenn man sich mal vorstellt, was Naughty Dog, Bend Studio, Bluepoint und Co. alles hätten abliefern können, wenn sie nicht unpassende Projekte bekommen hätten.
Weniger Live-Service-Spiele, ein Fokus auf die Konsole und nicht den PC, ein paar kleinere AA-Projekte von bekannten Studios, gerne auch mal wieder neue Marken, aber auch neue Spiele von beliebten Marken, und das könnte sich wieder wandeln.
So lange Sony aber nicht den Druck der Konkurrenz hat, und das deutet sich bei Microsoft derzeit noch nicht an, die pushen die PS5 derzeit sogar selbst mit den eigenen Spielen der Xbox Studios, kann man sich noch entspannt zurücklehnen.
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Tja, die Leute sind halt langsam von den Woke-Slop Propagandaspielen genervt, aber das streitet ihr ja fleißig ab und wird deswegen nicht hier mit aufgeführt…
Denn wenn man sich die Industrieeinnahmen gesamt anschaut, sieht es eben nicht schlechter aus. Gute Spiele verkaufen sich weiterhin. Die kommen heutzutage nur vermehrt nicht mehr aus Amerika oder Europa.
Weil der breiten Masse dieses Gelaber von Ideologen egal ist. Spiele sind beliebt, wenn sie gut sind und unbeliebt, wenn schlecht.