Audi A4 e-tron und mehr: Neue Elektroautos nutzen PPE-Plattform

Audi A6 Avant Etron Header

Der Audi A6 e-tron ist offiziell und wurde letztes Jahr als erstes Konzept gezeigt. Heute folgte die Avant-Version und 2023 werden wir beide als Serienfahrzeuge sehen und Audi nutzt beim rein elektrischen A6 die ganz neue PPE-Plattform.

Audi A6 Etron Modelle

Das ist die Abkürzung für Premium Platform Electric und es handelt sich dabei um eine Weiterentwicklung der J1-Plattform, die wir bereits vom Porsche Taycan oder Audi e-tron GT kennen. Doch die neue PPE-Plattform ist jetzt wesentlich flexibler.

Damit sollen in Zukunft deutlich mehr Fahrzeugklassen möglich sein und es ist dabei egal, ob es sich um SUVs oder Limousinen handelt. Audi entwickelt die PPE-Plattform mit Porsche, die diese zum Beispiel für den elektrischen Macan nutzen.

PPE ist die neue Basis für Audi

Audi hat heute aber auch verraten, dass man zwar zufrieden mit dem Q4 e-tron und der MEB-Plattform der Volkswagen AG ist, aber kommende Modelle aus dem „C- und später auch im B- und D-Segment“ werden die PPE-Plattform nutzen.

Audi A6 Etron Seite Header

Wir haben ja schon letzten Monat erfahren, dass man zum Beispiel einen A4 e-tron mit dieser Plattform plant. Doch mit der heutigen Aussage wäre auch ein Audi A3 e-tron denkbar, vielleicht gibt es daher noch kein Audi-Pendant zum VW ID.3.

Die PPE-Plattform ist jedenfalls sehr flexibel und man kann Höhe und Radstand frei anpassen. Der A6 e-tron kommt bis zu 700 km weit und nutzt einen ca. 100 kWh großen Akku, wir wissen aber noch nicht, wie die Basis bei der Plattform aussieht.

MEB und PPE bis SSP kommt

Volkswagen plant eine komplett neue und einheitliche SSP-Plattform für 2025 oder 2026, doch das wird eben noch eine Weile dauern. Und bis dahin wird die MEB-Plattform für preiswerte Elektroautos genutzt, wohingegen die PPE-Plattform für Premium-Modelle gedacht ist. Und dieser Schritt ist gar keine schlechte Idee.

Audi Q4 Etron Dark Header

Beim Audi Q4 e-tron habe ich zum Beispiel kritisiert, dass er zwar hochwertig und auf Audi-Level ist, die Technik ist aber eben die eines Basis-ID.3 und hebt sich nicht ab. Das möchte die Volkswagen AG jetzt mit der PPE-Plattform ändern, es ist aber noch nicht klar, ob man sie langfristig auch bei anderen Marken sehen wird.

Erste Serienfahrzeuge werden dann übrigens 2023 vorgestellt, dazu gehören der Audi A6 e-tron und elektrische Porsche Macan. Und worüber man bisher noch gar nicht gesprochen hat, ist das Interieur. Mit dem Schritt zu PPE steht auch Android Automotive an. Das werden Audi und Porsche aber erst etwas später zeigen.

Mercedes-Benz zeigt Interieur des EQS SUV

Mercedes Benz Eqs Suv Interieur Header

Mercedes-Benz hat zwei neue Elektro-SUVs für 2022 geplant, die auf den bisher bekannten Modellen EQS und EQE aufbauen und ebenfalls die Elektro-Plattform nutzen. Den Anfang wird der Mercedes-Benz EQS SUV am 19. April machen. Mercedes-Benz EQS SUV kommt mit Hyperscreen…16. März 2022 JETZT LESEN →


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Bitte bleibe freundlich.

  1. ChrisH 🌟

    Mit den Audi A3 liegst du falsch, da der im A Segment liegt
    A4 = B Segment
    A6 = C Segment
    A8 = D Segment

  2. MadKiefer 🌟

    Ganz ehrlich, die Dinger sind einfach schöner, als diese BMW-Schweinsnase.
    Ja, ich weiß, persönlicher Geschmack :)

    Audi > VW > Mercedes (neuste Linie) > BMW
    Technisch allerdings anders (zumindest, was das ruckelige Display angeht)

    BMW > Rest der deutschen Autoindustrie.

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