Elektroautos: ZDF bekommt viel Kritik für Dokumentation

Vw Id3 Laden

Das ZDF hat eine Dokumentation über Elektroautos produzieren lassen, die sich 30 Minuten mit dem Thema beschäftigt. Doch die Überschrift (Mythos Elektroauto) weckt Zweifel, ebenso wie die Zwischenüberschrift (Revolution oder Reinfall?).

Dokumentation mit veralteten Daten

Mittlerweile ist klar: Diese Dokumentation soll nur Skepsis verbreiten und es wird klar, dass man sich nicht gut mit den Fakten beschäftigt und alte Studien als Basis genutzt hat. Man behauptet in der Beschreibung für das Video „Doch ein Blick auf die Fakten bringt Ernüchterung“. Genau das bekommt man hier leider geboten.

In diesen 30 Minuten merkt man nämlich, dass die Produzenten resistent gegen die aktuellen Fakten waren und hier nur ihre persönliche Meinung verpacken wollten.

Die Kritik der Nutzer, die sich wirklich gut mit dem Thema auskennen, wächst und der Druck auf das ZDF wird größer. Es gibt auch Stimmen, die fordern, dass man diese schlechte Dokumentation offline nimmt. Robin Engelhardt, der sich gut mit Elektroautos auskennt und dort auftaucht, distanziert sich mittlerweile davon.

ZDF ignoriert die Kritik bisher

Das ZDF hat noch nicht auf die Kritik der Nutzer reagiert und es deutet sich bisher nicht an, dass da noch eine Reaktion kommt. Ich finde es schade, dass man da nicht reagiert. Es kann passieren, dass man so einer Dokumentation mit alten Fakten grünes Licht gibt, aber dann muss man eben auch kritikfähiger sein.

Spart euch die 30 Minuten eurer Lebenszeit, es lohnt sich nicht das zu schauen. Es sei denn, ihr gehört zu den Menschen, die der Meinung sind, dass Elektroautos am Ende schlechter für das Klima als Verbrenner sind. Doch da würde ich mir dann lieber aktuelle Studien anschauen, die diesen Mythos mittlerweile widerlegen.

Und weil das mittlerweile ausführlich diskutiert wurde, hier zwei Threads:

Ioniq 2, 3 und 4: Hyundai denkt über kompakte Elektroautos nach

Hyundai Ioniq 5 Front Header

Die IAA 2021 neigt sich dem Ende und es war in diesem Jahr wie erwartet eher eine Konzept-Show für die rein elektrische Zukunft. Allgemein habe ich von Menschen vor Ort gehört, dass es in diesem Jahr vor Ort fast nur…13. September 2021 JETZT LESEN →


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Bitte bleibe freundlich.

  1. Paul sagt:

    Das passiert beim ZDF in letzter Zeit sehr oft und dafür zahlt die Allgemeinheit!
    Das schlimme ist, dass viele Menschen diese falsch Informationen glauben.

  2. Lars sagt:

    Als ich die Artikelüberschrift sah, wusste ich sofort, was hier moniert wird. Wer am Tag 5 Artikel mit kleinsten Infoschnipseln zu E-Autos produziert, ist mMn extrem voreingenommen.

    1. Falls du mich meinst: Was haben meine Artikel mit der Kritik am ZDF zu tun?

      Spoiler: Nichts.

      1. Jens sagt:

        Hm, um mal auf der Metaebene zu bleiben: wenn du eine Frage zu Kritik gleich selbst so beantwortest, bestätigst du die Kritik ja…

        1. Du erkennst die Ironie nicht, oder? Du kritisierst nicht sachlich mit Argumenten. Diese findest du im Beitrag eingebunden, von dir kommt nichts. Stattdessen versuchst du beleidigend gegen den Autor vorzugehen. Das hat dann nichts mit dem Thema zu tun.

          Vorschlag: Bring doch ein paar Argumente, die diese Dokumentation unterstützen.

          1. Jens sagt:

            Nimm dir bitte die Zeit für ausreichenden Respekt. Ich bin nicht Lars. Übrigens schrieb ich absichtlich "Metaebene", da mir klar war, dass du direkt danach wieder auf die Sachebene wechseln möchtest. Schwacher Stil.

            1. Ich begegne dir mit dem Respekt, den du mir entgegenbringst. Der erste Kommentar kam von dir. Wenn du einen besseren Umgang wünschst, den wir hier auch wollen, dann versuche doch bitte damit anzufangen.

              1. Jens sagt:

                Du verbreitest hier Unwahrheiten, die dein gesamtes Auftreten diskreditieren. Ich hätte nicht gedacht, dass du dich so tief runterredest. Mit diesem Verhalten nimmst du dir raus, die Sendung des ZDF zu kritisieren? Abgründe!

                1. Welche Unwahrheiten verbreite ich denn?

                  1. Lars sagt:

                    Alter, wie geil ist das denn? Oli, du solltest dich unbedingt als Kanzlerkandidat aufstellen lassen. Das könnte ein Innovationstreiber für den bislang so skandalfreien Bundestagswahlkampf sein!

                    1. Ich muss dich enttäuschen, dazu müsste ich erst in eine Partei und ich habe keine feste Partei.

                    2. Michael sagt:

                      Gehst du auch nur EIN Mal auf die Antwort von Oliver ein ?
                      Bevor die auch mir blöd kommst, spar die die Antwort, ich gebe die selbst :
                      Nein, tust du nicht.

                      Du liebst es nur, zu provozieren, kurz, du TROLLST !
                      Dafür ein fettes PLONK !!

                  2. Peter sagt:

                    Dass Lars = Jens ist?

    2. ChrisHa sagt:

      Ja, das habe ich mir auch schon des Öftern gedacht. Sag hier was gegen ne Elektrokarre und du wirst niedergemacht…

      1. René H. sagt:

        Bringe gute Argumente auf Basis aktueller Fakten (z.B. neuste Studienergebnisse) und alles ist gut (aus meiner Sicht).

        Aber bei vielen hapert es mit den aktuellen Fakten und man merkt auch deren Voreingenommenheit.

        1. Genau das. Meckert doch nicht nur, sondern argumentiert. Die ganze Kritik am ZDF wird derzeit mit vielen Argumenten untermauert, da werden Studien zitiert.

          Was tun die Kritiker der Kritiker? Einfach nur kritisieren, ohne Basis.

          1. Max Sonnenschein sagt:

            Die Hauptargumente gegen flächendeckende Verbreitung von E-Autos als Ersatz für Verbrenner ist:

            1. Abschaltung von AKWs und KKWs
            2. Stromknappheit bei Flaute, bedingt durch 1
            3. …

            Egal, 1+2 sind schon genug. Intelligenter wäre es gewesen, zunächst auf PHEVs zu setzen und somit auch die Reichweitenangst zu nehmen.

            1. Hans sagt:

              Hallo Max, dem kann ich nur zustimmen. Ich fahre einen Diesel MildHybrid, mein Verbrauch liegt in der Stadt konstant im 6l/100 km Bereich durch die Elektrounterstützung. Ich muss nicht laden (und hätte auch keine Möglichkeit), aber kann über 1000 km sorglos fahren. Reine E-Autos sind eher für die Kurzstrecke geeignet, Langstrecken werden auch wegen fehlender Ladeinfrastruktur zum Problem (die deutlich erhöhten Zeitaufwände wegen der Ladestopps mal aussen vor gelassen).
              Viel Interessanter ist die Auswirkung im Strommarkt. Erstens wird der Strompreis drastisch über den Verbrauch/die Nachfrage steigen und zweitens die CO2-Erzeugung nur auf die Kraftwerksebene verlagert. Die steigende Abhängigkeit von der Elektrizität ist ein nicht übersehbares Problem. sie macht uns in vieler lei Hinsicht anfällig, da wir kaum mehr Alternativen haben werden. Sonne und Wind werden das zudem nicht in der Erzeugung ausgleichen können, wir beziehen dann auch wieder aus AKWs ausserhalb Deutschlands Strom – wobei ich dabei nicht auch noch zusätzlich auf die nicht bekannt gemachten Nebenwirkungen hinweisen möchte. Gesagt sei nur eines: Windmühlen vernichten Jahr für Jahr tonnenweise Insekten, die wir eigentlich im Ökohaushalt für die Bestäubung bräuchten. Hat darüber jemals ein Grüner ein Wort verloren?

        2. Toralf R sagt:

          Meinst du die aktuellen Fakten, dass die Werkstattkosten 3-mal teurer sind als beim Verbrenner?

          1. René H. sagt:

            Gibt's dazu offizielle Statistiken? Denn das wär ja ein Ding. Weniger Teile, geringere Komplexität, kaum Wartungsbedarf – und dann dreimal teurer? Über alle Fahrzeuge?
            Ich bitte um Aufklärung.

            1. Max Sonnenschein sagt:

              Weniger Teile, weniger komplex und trotzdem in der Anschaffung teurer als die komplizierten Verbrenner?

              1. Thomas sagt:

                Batterien sind (noch) teuer.

            2. Thorsten G. sagt:

              Ein schönes Beispiel sind die Tesla Roadster, die sind heute quasi nur noch von spezialisierten Betrieben zu hohen Kosten mobil zu halten.

      2. Ferdi sagt:

        Eine Gegenrede ist kein niedermachen.

      3. Felix sagt:

        Korrekt. Das hab ich hier auch schon mehrmals gedacht.

  3. Ferdi sagt:

    Immerhin haben sie auch positive E-Mobilitäts-Stimmen zu Wort kommen lassen. Herr Engelhardt konnte ja auch einfach diverse Aussagen ohne Belege in den Raum stellen. Von daher fand ich das jetzt nicht extrem einseitig.

  4. Keks mit Ecke sagt:

    Hab den Beitrag nicht gesehen, welche Fakten wurden genannt die nicht stimmen oder falsch waren? (Kann den Twitterfeed nicht aufrufen) Warum distanziert Robin sich von dem Beitrag wobei er dabei vorkommt, wurden seine Aussagen verfälscht oder anders dargestellt? Will der Beitrag diversen Mythen aufklären und nimmt alte Daten oder werden wieder Studien gegen Studien hingehalten und eine Seite behauptet sie hat Recht?
    Würde mich über eine Antwort freuen.

    1. Martin sagt:

      Wieso kannst du den Feed nicht aufrufen bie Twitter? Einfach tweet anklicken

      1. Keks mit Ecke sagt:

        Bei mir wird steht die Aufforderung mich bei Twitter anzumelden und ich habe keinen Account und auch nicht das Bedürfnis mich wegen eines Tweets anzumelden.

        1. René Hesse sagt:

          Klick mal auf das Datum des Tweets, um den einzeln aufzurufen. Man kann auch als Gast alles lesen.

  5. Christian sagt:

    "Spart euch die 30 Minuten eurer Lebenszeit, es lohnt sich nicht das zu schauen. Es sei denn, ihr gehört zu den Menschen, die der Meinung sind, dass Elektroautos am Ende schlechter für das Klima als Verbrenner sind. Doch da würde ich mir dann lieber aktuelle Studien anschauen, die diesen Mythos mittlerweile widerlegen."

    Echt jetzt? Das ist deine Empfehlung? Schämst du dich nicht, mit solchem einem dünnen "Blog Post" solch eine Empfehlung rauszuhauen?

    Ich hätte mir da schon etwas mehr Details gewünscht und zwar direkt in deinem Artikle und nicht nur der Verweis auf weitere Studien. Ganz schön dünne Nummer! Aber das spricht ja leider für deinen "Stil". Hauptsache du findest Zeit mit gestellten E-Autos durch die Gegend zu fahren und kannst das dann als "Test" verkaufen.

    1. Ferdi sagt:

      Ach, der Haustroll auch wieder am Start. Bisschen spät heute. ?

    2. Teimue sagt:

      @Christian Das sehe ich genauso.
      Da es hier bei MobiFlip schon Artikel über neue Felgen oder ein neues Pausenspiel beim Tesla gab, muss sich Oliver nicht wundern, dass er sich auch bei so einem einseitigem Artikel jetzt hier zu diesem guten ZDF-Beitrag ebenfalls Kritik gefallen lassen muss.
      Weniger ist manchmal mehr.
      Reicht es nicht einfach mal diesen ZDF-Beitrag nur zur Diskussion zu stellen? Ohne eigene einseitige Meinung?

      1. Für uns nicht, daher sind wir ein Blog. Bei uns wird es immer unsere Meinung dazu geben.

      2. Martin sagt:

        "Ohne eigene einseitige Meinung?"

        Wozu dann ein Blog? Der Austauch von Meinungen ist doch gerade wichtig und witzig

    3. „und nicht nur der Verweis auf weitere Studien“

      Der war gut :D

      Also ich verlinke eine ganz aktuelle und große Studie mit Details bei Spiegel und noch zwei Threads bei Twitter mit vielen Argumenten und welche Argumente kommen von dir? Nichts.

      Alles, was du machst, ist mich beleidigen. Nimm dir doch zu Abwechslung mal die Zeit für Argumente, die die oben genannten Beispiele widerlegen.

    4. xxxx sagt:

      E-Autos sind nachweislich, schon in der Herstellung,klimaschädlicher als Verbrenner. Dazu kommt noch der ganze Strom,der benötigt wird. Aber der kommt ja aus der Steckdose, also wo liegt das Problem. xD

      1. Thomas sagt:

        Das stimmt "nachweislich" nicht.

      2. René H. sagt:

        Unter gleichen Bedingungen stimmt das nur für die Herstellung und das auch nur wegen der Batterie. Aktuell ist der "CO2-Rucksack" aus der Herstellung 20% größer als beim Verbrenner. Selbst mit dem deutschen Strommix mit 25% Kohle holen das die E-Autos locker wieder auf. Je nach Batteriegröße und Strommix eben früher oder später, aber eindeutig innerhalb eines üblichen Autolebens.
        Siehe z.B.: https://theicct.org/sites/default/files/publications/Global-LCA-passenger-cars-jul2021_0.pdf
        (englisch, Seite 4)

        1. Max Sonnenschein sagt:

          "innerhalb eines üblichen Autolebens" + "das auch nur wegen der Batterie"

          Genau das ist die Krux an der Geschichte mein lieber René H.
          Eine E-Auto Batterie hält nochmal wie lange? 7 Jahre? 8 Jahre? 10 Jahre? Und wieviel Kilometer sind das dann? Danach werden wieder seltene Erden ausgebuddelt, eine neue Batterie eingebaut, die alte Batterie teuer recycelt und der CO2 Rucksack neu befüllt.

          Ein Verbrenner fährt – wenn es ein Diesel ist – gut 250-300.000 km.
          Und jetzt rechnest du nochmal neu. ;)

          PS: Das ein Auto nach vielleicht 8 Jahren durch ein neues Auto ersetzt wird, ist beim Verbrenner keine technische Notwendigkeit, sondern Eitelkeit, weil das neue Modell vielleicht ein wenig hübscher und moderner ist. Rein funktionell fahren Verbrenner Jahrzehnte, was ich einem E-Mobil zwar auch zutrauen würde, wenn…. ja wenn nicht die Batterie das teuerste und kurzlebigste Bauteil wäre.

  6. Teimue sagt:

    Ich habe mir den Beitrag angesehen. Ich kann die Kritik daran nicht verstehen.
    Es ist doch genau so. Warum sollte das ZDF diesen zurück ziehen?
    Die E-Mobilität wird bewusst schön geredet und schön gerechnet.
    Der klimaneutrale Strom wird nie und nimmer ausreichen.
    Ohne Standardisierung der Akkus ist eine Nachnutzung oder Recycling fast unmöglich.
    BEVs und PHEVs als SUVs sind zu schwer und die falsche Richtung. Kleiner, leichter und mit weniger Leistung müssten Autos werden. Und vor allem WENIGER Autos müssen es werden.
    Ich fahre einen PHEV SUV als Dienstwagen – weil es von der Politik so gewollt ist. Ich kann das Gesagte so bestätigen. Ca. 18 % fahre ich damit in den letzten 6 Monaten elektrisch. Ja, das ist auch sehr angenehm im Stadtverkehr. Obwohl es ein kleiner 3 Zylinder Benzin Motor ist, ist aber der Benzin Verbrauch nicht geringer. Wie auch, wenn er doch noch schwerer ist.

    1. René H. sagt:

      Ich hab mir den ZDF-Beitrag noch nicht reingezogen, kann aber zu deinen Aussagen Stellung beziehen:
      1) "Der klimaneutrale Strom wird nie und nimmer ausreichen."
      Rechnen wir mal nach. Der Kraftstoffverbrauch von PKWs lag 2019 laut Umweltbundesamt bei ca. 47 Mrd. Liter, der durchschnittliche Verbrauch pro 100 km bei ca. 7,4 Liter. D.h. Fahrleistung ca. 635 Mrd. km. Wenn ein BEV im Durchschnitt 15 kWh/100 km verbraucht (meistens Stadtverkehr), brauchen wir 95 Mrd. kWh oder 95 TWh. Das sind 42% des im letzten Jahr erzeugten regenerativen Stroms in Deutschland (siehe Fraunhofer ISE Nettostromerzeugung 2020).
      Wenn man das zusätzlich erzeugen möchte, bräuchte man z.B. knapp 1.600 Offshore-windkraftanlagen (15 MW, mit 4.000 Volllaststunden) bzw. insgesamt mind. 24 GW Windkraft mehr (aktuell schon ca. 56 GW installiert). Das ist also nicht so viel, technisch easy und sogar finanziell über mehrere Jahr gut machbar. Und Photovoltaik gibt's ja auch noch…
      2) "Ohne Standardisierung der Akkus ist eine Nachnutzung oder Recycling fast unmöglich."
      Die "Nachnutzung" erfolgt z.B. in stationären Stromspeichern, nicht in Fahrzeugen. Bspw. nutzt Tesla die ausrangierten Batterien aus eigenen Fahrzeugen in ihren Megapack-Stromspeichern. Wenn die Batterien auch dafür zu alt/schlecht sind, kann man sie recyceln, d.h. die Rohstoffe wiedergewinnen. Die Anlagen dafür werden schon aufgebaut, da das für viele Firmen ein lukratives Geschäft ist.
      3) "Ich fahre einen PHEV SUV als Dienstwagen – weil es von der Politik so gewollt ist"
      Das war doch deine Entscheidung! Die Politik wollte weiterhin Verbrenner stützen, deswegen wurden auch PHEVs gefördert.

      1. Patrick H. sagt:

        Hm,
        stimmt diese Statistik?
        "Die Statistik zeigt die kumulierte Anzahl der Offshore-Windenergieanlagen in Deutschland in den Jahren 2013 bis 2020. Im Jahr 2020 speisten in deutschen Gewässern 1.501 Windenergieanlagen Strom ins Netz ein."

        Dann sind 1.600 zusätzliche Offshore-Windkraftanlagen gar nicht so wenig, oder?

        Versteht mich nicht falsch, ich fahre selber e-Auto aus Überzeugung, aber euer Artikel würde tatsächlich runder werden, wenn ihr zu konkreten Aussagen Stellung beziehen würdet, gerne mit konkreten Quellen zu den "neuen" Studien.

        So bleibt das alles sehr luftig und öffnet natürlich Tür und Tor für alle Kritiker.

        1. René H. sagt:

          Ich hab mich auf die installierte Leistung aller WKA in D bezogen, nicht auf die Anzahl. Aktuell haben wir ja vor allem an Land viele WKA mit relativ geringer Leistung. Dazu eben offenbar 1500 offshore. Der Offshore-Ausbau geht auch jetzt erst richtig los. Und ich würde den Gesamtbedarf auch nicht nur mit Offshoreanlagen abdecken. Photovoltaik z.B. auf Millionen Hausdächern kommen ja auch hinzu.

    2. Marco sagt:

      Dann fähst DU für deine Zwecke den verkehrten Dienstwagen! Kann man das selbstverständlich veralgemeinern?
      Ich fahre meinen PHEV SUV als Dienstwagen zu 85% im EV-Modus. Und es ist ein SUV, weil kaum ein anderer PHEV den Platz für die benötigte Ausrüstung bietet.

      1. Teimue sagt:

        Dann fährst DU aber für deine Zwecke den verkehrten Dienstwagen! Denn bei 85% EV fährst du den Verbrennungsmotor umsonst mit rum. Da kann du also gleich den BEV nehmen.
        18% EV bei mir finde ich für einen Dienstwagen schon viel. Viele andere haben das Ladekabel noch nie benutzt.

  7. Markus Meyer sagt:

    Ohne eine Diskussion anzufangen, eine Studie ist eine Sache für sich, ob diese dann Praxisnah ist, eine ganz andere Sache. Elektro in der Form die derzeit auf den Markt gebracht wird, ist "NUR" ein Zwischenschritt und auf Dauer kommen ganz andere Arten um CO2 neutral zu Agieren.

  8. Tom sagt:

    Vorab: Ich habe mir den Beitrag vom ZDF nicht angesehen. Was mir nur immer wieder zu diesem Thema auffällt: Die doch sehr einseitige Betrachtungsweise vieler Beteiligter. Ich wünsche mir manchmal ein wenig mehr Differenziertheit. Das sieht man auch hier in den Kommentaren sehr gut. Es gibt dabei zwischen Schwarz und Weiß sehr viele Graustufen und genauso gibt es eine Wahrheit, die zwischen "E-Autos sind die Rettung" und "Ich bin ein Gegner von E-Autos" liegt.

    Beispiel: Die extrem umweltschädliche Produktion der Batterien für E-Autos ist immer noch ein Riesen-Thema – wird aber nur selten in wirklich sachlich thematisiert. Die eine Seite führt das als Argument an, wieso E-Autos schlecht und im extremsten Fall Verbrenner vielleicht sogar besser wären. Nicht gut. Die andere Seite verschweigt diesen wichtigen Aspekt aber nur allzu gerne komplett oder versucht sich in Relativierung. Genauso wenig gut. Was ich sinnvoll fände: Nicht alleine darauf konzentrieren, was in Summe nun die größte Umweltbelastung ist, wofür jeder meint, Zahlen zu haben, die den anderen widerlegen, sondern anerkennen, dass das Problem real ist, gleichzeitig aber nicht das E-Auto per se die Daseinsberechtigung abschreiben. Dafür mehr in den Vordergrund rücken, wie eine weniger schädliche Produktion erreicht werden kann. Denn am Ende des Tages ist es einfach kurzsichtig, sich nur darauf zu konzentrieren, den Verbrenner "zu schlagen", damit tun wir der Umwelt nicht wirklich einen Gefallen. Selbst wenn das E-Auto eine Verbesserung darstellt, stellt es immer noch eine enorme Belastung dar und nachdem das Endes Verbrenners quasi beschlossen ist, wird es wirklich Zeit, einen Schritt weiter zu denken.

    Mich stört einfach diese fast schon "religiös" geführte Diskussion, die darauf hinausläuft, dass man entweder in dem einen oder in dem anderen Lager sein muss, statt sich konstruktiv damit auseinanderzusetzen, was nun Sache ist und wie man die Welt verbessern kann. Ich sehe darin vor allem das Problem, dass wenn das nicht endlich mehr in den Mittelpunkt der Diskussion rückt statt dieses kindischen Schwarz oder Weiß, nichts dazwischen, sich auch nicht in dem Tempo Veränderungen einstellen werden, in dem es vielleicht möglich wäre.

    1. Thomas sagt:

      "Beispiel: Die extrem umweltschädliche Produktion der Batterien für E-Autos ist immer noch ein Riesen-Thema".
      Auf welcher AKTUELLEN Studie ist dies denn begründet? Sowieso immer den Auftraggeber berücksichtigen.
      Es ist sowieso ein komplexes Thema bzw. kein Schwarz/Weiß, da gebe ich Dir Recht.

      1. Tom sagt:

        Mich irritiert die Frage ehrlich gesagt etwas. Darum lass mich mit einer Gegenfrage antworten: Glaubst du denn, die Produktion sei mittlerweile _umweltfreundlich_, oder wieso braucht es eine brandaktuelle Studie, um den Wahrheitsgehalt dieser Aussage zu bestätigen? ;-) Eine "aktuelle Studie" mag das Ergebnis verschriftlichen, dass es in den letzten Jahren Fortschritte in dem Bereich gab. Das ist schön, aber weder genug noch das, worum es mir ging. Denn Fortschritt heißt ja nicht, dass es kein Faktor mehr wäre und man das nun aus Diskussionen völlig ausklammern könnte. Mir geht es dabei vor allem um diejenigen – und das scheint leider die Mehrheit derer sein, die sich an solchen Diskussionen beteiligen -, welche nur hervorheben, was man alles einspart, und diesen Teil lieber verschweigen oder zu etwas Unbedeutendem kleinreden – was es nicht ist. Es geht mir eben wie gesagt um die Einseitigkeit in der Diskussion, in der es zwei Seiten gibt, die sich in der Hinsicht ehrlich nicht viel nehmen. Selbstredend, dass das nicht auf jeden zutrifft. Aber bei dem Thema eben auf auffällig viele.

        1. Keks mit Ecke sagt:

          Ist doch das Gleiche mit Zigaretten und Verdampfern. Das eine ist nicht so schädlich wie das andere. Eines mehr als das andere. Schädlich ist trotzdem beides. Das gleiche mit Akkus und Verbrennern nur weil eines nicht so umweltzerstörend ist wie das andere, ist es noch lange nicht die Umweltfreundlich.

          1. Thomas sagt:

            Der Vergleich zur (e-)Zigarette hinkt. Mal ganz abgesehen davon, seitdem ich rauchfrei bin und auf Vype 6mg umgestiegen bin (17.03.2020) hat mein Hausarzt mir mehrmals schriftlich bestätigt daß sich ALLE meine Gesundheitsparameter normalisiert haben.

            Zurück zur e-Autos: Wenn Du dem "Karlsruher Institut für Technologie" Vertrauen schenkst, dann schaue Dir doch mal diesen Nextmove Beitrag mit Interview zur Klimabilanz von e-Autos an:
            https://www.youtube.com/watch?v=M_7X5JHF9e0
            Die Evolution auf elektrisch (inkl. H2 auf lange Sicht) wird sich nicht aufhalten lassen bzw. ein "Weiter so wie bisher" wird's nicht geben.

            1. Keks mit Ecke sagt:

              Darum ging es mir eigentlich gar nicht. Sondern im Kern ging es mir darum, am Besten gar kein Auto fahren :D das belastet am wenigsten die Umwelt :)

  9. Roland Meier sagt:

    Die Aussage von ZDF war, Fahrt öffentlichen Verkehrsmitteln oder Fahrrad oder geht zu Fuß. Alle Autos sind Mist und nehmen unnütz Platz weg. Unabhängig ab E Auto, Hybrid oder Verbrenner.

  10. René Hesse sagt:

    Oh, Mist, die Kommentare haben schon angefangen ?

  11. Stefan Timm sagt:

    Es ist letztendlich irrelevant, selbst wenn die Umweltbilanz der Elektromobilität besser ist, wird das den Klimawandel nicht stoppen. Das kann man nur mit weniger Menschen und weniger Konsum erreichen.

  12. Walther von der Vogelweide sagt:

    "Spart euch die 30 Minuten eurer Lebenszeit, es lohnt sich nicht das zu schauen."
    So verhält es sich auch mit 90% deiner Posts.

    1. Danke für das Lesen von diesem Beitrag :)

  13. David sagt:

    Ich habe den Bericht im ZDF nicht gesehen, aber ein Blick auf die Straßen reicht mir ehrlich gesagt aus. Ob der 2,4 Tonner jetzt elektrisch oder mit Diesel fährt dürfte für die Ökobilanz ziemlich egal sein. Ich glaube alleine der große Akku im Model S wiegt um die 700KG.
    Diese ganze Debatte ist ein Witz. Guckt mal morgens auf dem Weg zur Arbeit in die anderen Fahrzeuge. Ich behaupte 99% sind mit 1 Person besetzt. Das Problem liegt also nicht primär bei der Antriebsform. Mein BMW 420D verbraucht ca. 5,5L/100KM ich fahre wenn es hoch kommt 10.000KM im Jahr. Kein Tesla Oder VW wäre hier ökologischer und zum Thema Feinstaub kann ich nur sagen, dass die Auspufrohre meines Fahrzeuges blank sind. Kein bisschen Ruß, weder innen noch außen. Fakt ist, mit dem bisherigen Verhalten werden wir alle nicht die Welt retten.

  14. René H. sagt:

    So, ich habe mir den ZDF-Beitrag nun angeschaut.
    Im Großen und Ganzen sind die Aussagen zutreffend. Die meisten Experten-Aussagen ebenfalls. Man muss es eben einzuordnen wissen. Diese Sendereihe ist umweltschutzorientiert, und diesem Anspruch können auch aktuelle E-Fahrzeuge noch nicht gerecht werden. Noch nicht. Der Beitrag sendet allerdings die pessimistische Botschaft aus, dass es auch in Zukunft sehr schwer bis unmöglich ist, diesem Anspruch gerecht zu werden, dass BEVs umwelt- und klimafreundlich sowie ressourceneffizient sein können.
    Der schwächste Teil war die Recherche zum Thema Recycling. Das Problem ist aktuell noch nicht akut, da die allermeisten Batterien noch in Nutzung sind, aber lösbar z.B. durch die Hersteller selbst (recyclinggerechtes Design, Standards, selbst durchgeführtes Recycling). Dass Drittfirmen sich da aktuell schwer tun, ist klar. Aber das Geld mit den Rohstoffen wollen sie trotzdem verdienen.

    Die Einschätzung von Oliver teile ich nicht. Der ZDF-Beitrag ist durchaus wertvoll, führt er doch manch einem Optimisten vor Augen, dass aktuell doch noch nicht alles so rosig ist. Wichtig ist aber, dass die rosa Brille noch etwas Licht der Wahrheit durchlässt.

    1. René H. sagt:

      Nachtrag: Die Berechnungen zum ID.3 vs. Golf erscheinen fragwürdig, da mit größerer Wahrscheinlichkeit die Emissionen aus der Kraftstoffproduktion nicht beim Golf eingerechnet sind. Ansonsten ist es auch fraglich, ob ein Ökomagazin wie Planet.E der Klimaschutzbewegung einen Gefallen tut, wenn sie die BEVs in ein allzu schlechtes Licht rücken im Vergleich zu Verbrennern. Wenn dies dazu führt, dass alle wieder neue Verbrenner kaufen, ist nichts gewonnen. Man hätte hier die aktuellen Bemühungen und Entwicklungen und den Zukunftspfad besser darstellen müssen, um nicht alles schwarz zu malen.

    2. Maxibelinda sagt:

      Sehe ich genauso, dieses ist nun mal der Stand heute. Das Problem was ich nun sehe, wer soll das eigentlich alles bezahlen, der Strompreis steigt dadurch immer weiter, wie sollen eigentlich sozial schwächere dann noch ihren Haushaltsstrom bezahlen? Mal ganz davon abgesehen, dass diese Leute sowieso schon Bahn fahren, weil sie sich gar kein Auto leisten können.

      1. René H. sagt:

        Die Großverbraucher (Industrie, Stahlwerke etc.) müssen ja aktuell oder demnächst CO2-Zertifikate kaufen für die Verbrennung von Kohle, Öl und Gas, was ihr Geschäft empfindlich teurer macht. Daher haben sie auch ein wirtschaftliches Interesse an dann perspektivisch günstigem grünen Wasserstoff als Energieträger. Von daher werden in den nächsten Jahren international massiv mehr Wind- und Solaranlagen gebaut werden. Die anfängliche Investition ist riesig, aber das wird sich trotzdem rechnen über die Zeit. Damit sind die Ökostromanlagen gebaut. Bei uns fehlender Ökostrom kann auch aus Spanien, Italien etc. per Höchstspannungsleitungen importiert werden. Wir importieren ja eh 70% unseres Energiebedarfs. Das geht also. Der Staat müsste dann zusätzlich die Masse an Steuern und Umlagen auf den Strompreis reduzieren, denn der eigentliche Herstellungspreis liegt ja nur bei wenigen Cent/kWh.

  15. Markus Meyer sagt:

    Wenn der Staat so auf die Energiewende pocht und CO2 einsparen will, warum haben Sie dann nicht den Synthetik Benzin und Diesel verboten ihn Massentauglich zu vermarkten. Damit kann jeder Verbrenner fahren und haben sofort über 80% CO2 eingespart. Fakt ist das die Regierung zu schnell ohne nach Links wie Rechts zu schauen sich auf Elektro eingeschossen und lassen alle Alternative Möglichkeiten gar keinen Raum…Das ist das große Problem in Deutschland

    1. Thomas sagt:

      https://de.wikipedia.org/wiki/E-Fuel#Wirkungsgrad

      Porsche und Siemens wollen es in Chile trotzdem ausprobieren. Schaun’mer mal…

    2. René H. sagt:

      Das ist falsch. Verboten wurde gar nichts. Technologien für den CO2-neutralen Verkehr werden gleichermaßen gefördert. Jedes interessierte Unternehmen kann aus der geförderten Herstellung vom grünem Wasserstoff gern noch eFuels herstellen, so wie Porsche das jetzt mit Partnern in Chile macht. Da werden noch andere einsteigen.

  16. Herr P. sagt:

    Kann mir keiner weiß machen das dieser Robin Engelhardt nicht gewusst hatte, für was er hier "Experte" war.

    Das mobiflip nicht objektiv berichten kann, ist klar, sieht man immer wieder. Da darf es ja nichts negatives zu E-Autos geben.

  17. Elvenpath sagt:

    So sehr ich auf deiner Seite bin: Aber sich über Falschinformationen beklagen, und gleichzeitig wird Werbung für den KOPP-Verlag eingeblendet. Passt gar nicht.

    1. Wir nutzen Google Adsense, das zeigt Werbung an, die auf deinem Verlauf und Interessen basiert.

      1. Thorsten G. sagt:

        Es ist also seine Schuld? Interessant.

    2. Thomas sagt:

      Ich bekam hier immer Werbung für heiße Wasserstoffaktien. Seit "Brave" und "Blokada" ist Ruhe?

  18. Dirk Bachwald sagt:

    Es gibt noch was besseres zur Strom Erzeugung. Das nicht gebaut wird.Kernfusion Reaktoren. Wie die Sonne.

    1. René H. sagt:

      Ich wäre ja für zentrale Antimaterie-Erzeugung und dann die kontrollierte Zerstrahlung im Auto. 8 Mikrogramm zerstrahlt und zu 100% verwertet reichen für 1000 km Reichweite! Das ist mal ne Energiedichte!

      1. Thomas sagt:

        Warum das Rad neu erfinden, die Voyager Sonden fliegen doch schon seit über 40 Jahren auf Plutonium ?

  19. Bode sagt:

    Puh, mit keinem Wort auf die Überschrift eingegangen, der Autor. Soweit ich das überblicken kann, wird das ZDF von 2 Bloggern kritisiert. Krass, ist ja irre! Wahrlich eine Schlagzeile wert!

  20. Peter Schulze sagt:

    Habe mir den planet e Beitrag angeschaut. Die Kritik ist unberechtigt. Die Reportage ist fachlich auf hohem Niveau. Der Vorwurf veraltete Studien verwendet zu haben, ist falsch. Fahre übrigens selbst ein e-Auto. Behaupte aber nicht, damit die Welt zu retten.

  21. Tilo sagt:

    Abgesehen davon, dass es unpassend ist auf einer Webseite Artikel generell in der Du Form zu verfassen finde ich es vollkommen OK für und wieder einer Technologie zu beleuchten. Anstatt wie leider in unserer Gesellschaft mittlerweile üblich alles in Schwarz und Weiss zu unterteilen. Nach dem Motto sind sie gegen E-Autos sind sie per se schlecht und wahrscheinlich auch gegen Ausländer etc. Es ist nun mal Fakt, dass die seltenen Erden die zur Herstellung der Riesen Akkus eines E-Autos benötigt werden nur begrenzt zur Verfügung stehen und oft unter fragwürdigen menschenverachtenden Bedingungen abgebaut werden. Zudem stammt die Energie um sie aufzuladen im Moment nun mal grösstenteiles noch aus Kohle bzw. Atomkraft.

    1. Thomas sagt:

      Die abgekürzte Bezeichnung "Seltene Erden" ist gleich doppelt missverständlich: Eigentlich müssten sie "Metalle der Seltenen Erden" (Seltenerdmetalle) heißen – so selten sind sie aber gar nicht.

    2. René H. sagt:

      An die E-Fahrzeuge wollen wir ja nur die höchsten ökologischen und moralischen Ansprüche anlegen. (Denn die sollen ja die Welt retten.)
      Im Gegensatz zu Verbrennern und deren Kraftstoffen.

      Lithium sowie Nickel, Aluminium und Kobalt, falls das noch verwendet wird, sind nicht selten. Die kommen ausreichend vor und werden von vielen Industrien und auch in Verbrennerfahrzeugen verwendet.
      Seltene Erden/Metalle sind z.B. Neodym, welches für manche Arten von Elektromotoren braucht.

  22. Populismus sagt:

    Der Anfang vom Ende: ARD, ZDF, Arte etc sind längst wie auch Welt und Co. im Lobby Sumpf der CDU und Co.
    Egal ob Pandemie, Klimakrise oder Immigranten, Hauptsache immer mehr Hetze betreiben. Bestes Beispiel: Lanz mit Merz oder Streek.

    1. Thorsten G. sagt:

      Ach Gottchen, wie süß dein Rundumschlag. Schön, wenn man sich die Welt so in schwarz und weiß teilen kann und immer auf der richtigen Seite steht. Oder es zumindest glaubt.

  23. Geht doch sagt:

    Es gibt einfach zu viele Grüne!
    Und die schreien am lautesten, auch wenn sie nicht Recht haben. Basta

    1. Wisch dir erst mal den Schaum vorm Mund weg ?

    2. René H. sagt:

      Ach, ein Satiriker!

  24. Jminto sagt:

    Wenn wir wirklich eine Energiewende wollten, dann könnten wir im Mittelmeerraum so viel Wasserstoff und damit auch E-Fuels produzieren, wie ganz Europa für Industrie, Heizung und alle Fahrzeuge benötigt. Klar ist der Wirkungsgrad geringer, aber es ist ausschließlich aus Sonnenkraft und CO2 bleibt im Kreislauf. Reiner Wasserstoff macht noch zu viele Probleme. Kraftstoffe aus Erdöl und Erdgas müssten so versteuert werden, dass die E- Fuels die einzige Alternative sind. Die Autos können dann auch rein elektrisch fahren, aber ohne großen Akku. Entweder über Brennstoffzelle oder Generator, der Strom aus dem verbrannten Biosprit liefert. Für alte Autos sind die synthetischen Kraftstoffe dann noch die Übergangslösung. Nicht jeder kann sich ein neues Auto leisten. Die Technologie gibt es schon lange, es fehlt nur am Durchsetzungswillen.

  25. Celsi sagt:

    Ich habe die Doku leider verpasst, muss mal schauen, ob ich die morgen in der Mediathek ausgraben kann.
    Aber von dem hier geschriebenen, insbesondere von der melodramatischen Aktion von diesem Elektro_Robin, gehe ich derzeit davon aus, dass, wie so oft, die E-Fanboys nicht mit Kritik an ihrer Lieblingsideologie umgehen können.

    So, und bevor nun, ob dieses Kommentars, die "Leugnerschublade" (und zwar die ganz RECHTS in der Kommode) für mich aufgemacht wird: nö. Bin ich nicht. Und wenn mein alter Wintercorsa den nächsten TÜV nicht mehr schafft, kommt ne ZOE oder ein e-up!
    Aber ich werde mir auch dann ein realistisches Bild von der Sinnhaftigkeit und vor allem von mageren umwelttechnischen Vorteilen der E-Mobilität behalten.
    Und weiterhin einen Hass kriegen, wie die Ausrottung des Verbrenners aufgrund dieser Ideologie erzwungen wird, obwohl eine sich selbst regelnde Koexistenz sinnvoller wäre und keinen messbaren Unterschied für's Klima machen würde. Denn "E" ist dich sooo toll und hat praktisch keine Nachteile – und trotzdem kann es sich nicht ohne Zwang durchsetzen?

    1. Thomas sagt:

      "Ausrottung des Verbrenners aufgrund dieser Ideologie"
      Wohl ein Feierabend Bier zuviel gehabt gestern Abend ?

      1. Thorsten G. sagt:

        Dass das schnelle Ende des Verbrenners politisch beschlossen wurde willst du doch nicht ernsthaft bestreiten?

  26. Hans-Joachim Schneider sagt:

    Dünner Artikel. Kaum Fakten, lediglich ein Link zu aktuellen Studien, zwei Links zu Twitter. Viel Meinung, wenig Substanz.

    1. Piere Sals sagt:

      Bin ganz der Meinung des ZDF. Ein weiterer Wirtschaftskolonialismus: https://www.tagesschau.de/ausland/bolivien-lithium-101.html
      Reicht ja nicht, was die EU den Afrikanern und sonstigen Staaten schon angetan hat.

  27. Micha sagt:

    Ich habe die 30 Minuten sehr gerne investiert um mir ein eigenes Bild über die Dokumentation zu machen.

    An der Kritik dieser Webseite kann ich nur nachvollziehen, dass die Doku in manchen Teilen dem auch auf mobiFlip gehypten Elektroauto-Trend nicht zuträglich ist.

    Für mich ist die Doku vollkommen OK und spiegelt die Sachlage wieder. Die Öffentlichkeit sollte nicht zensieren. Meinungspluralität ist ein sehr hohes Gut.

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