WhatsApp: Offizielle Status-Meldung wirbt für Privatsphäre

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Vor wenigen Wochen gab Facebook bekannt: Entweder ihr stimmt unseren neuen Datenschutzbedingungen bei WhatsApp zu, oder das war es für euch. Das Ziel ist, dass man die Daten von WhatsApp bei Facebook selbst nutzen kann. Bisher teilt WhatsApp die Daten nämlich nicht (obwohl WhatsApp zu Facebook gehört).

WhatsApp: Die Kritik wurde (sehr) laut

Diese Änderung löste tatsächlich sowas wie einen Shitstorm aus und brachte viele Nutzer dazu, sich endlich mal Alternativen für WhatsApp anzuschauen. Das kam auch bei Facebook an und man ruderte auf einmal zurück. Die Daten werden jetzt erst später mit Facebook geteilt und man geht etwas „behutsamer“ vor.

In Europa müssen wir uns übrigens keine Gedanken machen, denn da werden die Daten nicht an Facebook geschickt. Würde Facebook wohl auch gerne, aber das würde sicher sofort die EU auf den Plan rufen. Nach der Bekanntgabe machten Gerüchte die Runde und das WhatsApp-Team ging sogar an die Öffentlichkeit.

WhatsApp: Status soll Nutzer „aufklären“

Jetzt hat man sich dazu entschieden die Nutzer auch direkt über WhatsApp zu informieren und nutzt dazu den Status. Seit Ende letzter Woche findet man dort eine Status-Meldung von WhatsApp selbst und die ersten Beiträge nutzt man auch direkt dazu, um für die Privatsphäre zu werben. Es soll bald mehr kommen.

Whatsapp Status Meldung

WhatsApp: Facebook hat wohl Panik

Sieht so aus, als ob Facebook tatsächlich ein kleines bisschen Panik bekommen hat, denn so aktiv habe ich das WhatsApp-Team noch nie erlebt. Die Messenger der Konkurrenz haben die Stores weltweit gestürmt und man befürchtet dieses Mal anscheinend wirklich, dass die Nutzer eine Alternative für WhatsApp finden.

Das Problem an der Sache: Facebook will „transparent“ sein, ist es aber nicht. Man beantwortet viele Fragen nicht, die Nutzer interessieren. Warum werden die Daten jetzt geteilt? Warum benötigt Facebook sie? Welche Daten werden genau geteilt? Das sind Dinge, die Facebook nicht beantwortet. Daher wird es so weitergehen.

Für Facebook ist das jetzt eine schwierige Phase, denn man hat sehr viel Geld für WhatsApp bezahlt, sich damals aber wohl keine Gedanken darüber gemacht, wie man mit dem Messenger viel Geld verdienen kann. Dieser Schritt steht nun an und das Risiko ist groß, dass man mit dieser Veränderung die Nutzer verlieren kann.

Weg von Facebook: Das sind die Alternativen

Facebook Out

Nicht erst seitdem das Facebook-Unternehmen WhatsApp angekündigt hat, seine Datenschutzbestimmungen anpassen zu wollen, wächst in vielen Usern der Wunsch, dem „blauen Riesen“ den Rücken zu kehren. Das ist im Grunde genommen schon immer möglich, allerdings wird es in den meisten…18. Januar 2021 JETZT LESEN →


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