Software-Schock bei Volkswagen: Großer Deal mit Bosch gescheitert
Nicht nur Tesla träumt von einer autonomen Zukunft der Automobilbranche, die Konkurrenz hat diese Vision natürlich ebenfalls. Volkswagen entschied sich daher 2022 für eine Partnerschaft mit Bosch und wollte eine eigene Lösung entwickeln.
Doch dieses Projekt ist laut Bild gescheitert, nach vielen Jahren und 1,5 Milliarden Euro hat Volkswagen laut internen Quellen die Entwicklung eingestellt. Zum einen sei der Stand nicht zufriedenstellend, auf der anderen Seite ist das alles zu teuer.
Volkswagen sucht neuen Partner
Jetzt sucht Volkswagen angeblich nach einem neuen Partner und Wegen, wie man aus diesem Vertrag kommt. Kurzfristig könnte das teuer werden, und mal wieder Arbeitsplätze kosten, langfristig würde man so aber sicher ein paar Euro sparen.
Die Frage ist nur, welchen Partner man sich bei Volkswagen sucht und wie viel man selbst von dieser Software besitzen würde, denn das war einst die Idee des alten Chefs. Oliver Blume ist als VW-Chef aber deutlich offener für Partnerschaften.
Bisher hat Volkswagen diesen Schritt noch nicht bestätigt, das Statenent klingt aber fast wie eine Beatätigung, ein Dementi sieht jedenfalls ganz anders aus:
Wir prüfen grundsätzlich regelmäßig unsere Entwicklungspartnerschaft und stimmen uns fortlaufend dazu ab, ob sie zu unseren strategischen und technologischen Zielen sowie den aktuellen Entwicklungen auf dem Markt passt.
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Schock für Bosch und deren Mitarbeiter, nicht für VW oder Cariad.
Für das Selbstverständnis von Bosch ist die Begründung von VW ein schwerer Schlag. Der Vorwurf, Boschs autonome Fahrsoftware sei im Vergleich zu US-amerikanischen oder chinesischen Systemen technologisch abgehängt und nicht wettbewerbsfähig, beschädigt den Ruf des Traditionskonzerns als globaler Innovationsführer massiv. Wenn der größte Autokonzern Europas öffentlich erklärt, dass Bosch-Software für die Zukunft ab 2027 nicht gut genug ist, wird es für Bosch extrem schwer, diese Systeme an andere internationale Autohersteller zu verkaufen.
VW hat die neue, schlankere Lösung (sehr wahrscheinlich direkt basierend auf der Qualcomm/Arriver-Softwareplattform) längst monatelang auf Testgeländen auf Herz und Nieren geprüft. Man weiß genau, dass dieses System effizienter, stabiler und dramatisch günstiger ist, als das, was man mühsam mit Bosch aufbauen wollte
Das fertige und funktionierende Level 2+ Paket, das man mit Bosch gemeinsam entwickelt hat, wird nicht weggeworfen. Es fliegt in die aktuellen Serienmodelle, wodurch die 1,5 Milliarden Euro Investition zumindest teilweise gerettet und über die Stückzahlen der nächsten Jahre sauber abgeschrieben werden.
Lasst euch überraschen…
Die 1.5 Mrd sind doch eh ein Witz, das Projekt war somit schon auf Sparflamme gefahren worden. Sonst würden da ganz andere Zahlen stehen…
Was soll VW mit Teslas Fake-FSD? Hat das schon irgendwo Level 5 Zulassungen für Schnee und Eis?
In China ist Xpeng, Horizon Robotics, Momenta oder Huawei locker auf Augenhöhe oder besser!
Wo genau ist der Schock? Wenn man es selbst nicht hin bekommt ist es besser, extern einzukaufen, als viel Geld für nichts zu versenken.
Ja und das haben sie gemacht.
…
Und trotzdem ne Menge Geld versenkt 😭😭😂
Das ist kein Debakel, sondern gut. Wenn Projekte nichts bringen mit externen Partnern und nur Kosten verursachen, dann zieht man die Reissleine und schmeißt gutes Geld nicht schlechten Leistungen hinterher.
VW kauft jetzt fertige Produkte am Markt und gut
Einfach FSD lizensieren. 🙃
Feuert endlich diesen Blume! Zuerst hat der Porsche zu Grunde gerichtet und jetzt darf er das bei der Konzernmutter auch noch? Lächerlich!
Und ja, VW hat, egal wer Chef ist zu viele Mitarbeiter. Nur ein Beispiel: letztes Jahr hat VW ca 2 Mio weniger Autos als Toyota verkauft, hatte aber 80% mehr Mitarbeiter. Das hat nicht mal etwas mit E-Autos zu tun sondern ist schlicht Managementversagen! Und das hat schon unter Winterkorn und vielleicht sogar Piech angefangen!
Ich gebe dir grundsätzlich recht. ABER ganz so einfach ist es dann doch nicht: VW als Gesamtkonzern macht ganz viele Sachen noch „selber“, während Toyota schon vor Jahren vieles fremd vergeben hat. Da muss man schon etwas tiefer und genauer in die Bilanzen gucken, ob das wirklich alles soooooo viel teurer ist, was VW selber macht und Toyota bei Firmen einkauft, die früher auch mal Toyota waren…
Und dann dürfen wieder X tausend Mitarbeiter gehen…weil das Management es verkackt hat.
Das gleiche Management, was in der Schublade dann wieder ein paar Milliarden findet und sich fette Boni zahlt, während die Mitarbeiter Angst um ihre Zukunft haben.
Am Ende des Tages, wird natürlich wieder auf die Grünen und das E-Auto geschimpft….perfekt Schuldigen gefunden.
Armes Deutschland……..
Bei Bosch erwarte ich demnächst auch einen Kahlschlag beim Personal.🫣