Tomorrow passt Konditionen für Now-Konto an

Das Unternehmen Tomorrow ändert die Konditionen für das Kontomodell Now und führt neue Gebührenstrukturen ein.
Das Hamburger Finanzunternehmen Tomorrow hat laut eigener Mitteilung die Produktkonditionen für sein Girokonto Now überarbeitet. Zentrale Anpassung ist eine differenzierte Preisstruktur bei der Kontoführung, die sich künftig an Alter und Einkommen der Kunden orientiert. Die bisher kostenlose Kontoführung bleibt nur teilweise bestehen.
Neukunden können laut Tomorrow wählen, ob sie das Konto kostenlos oder gegen eine Gebühr von bis zu drei Euro führen, sofern sie ein monatliches Einkommen über 500 Euro nachweisen oder jünger als 21 Jahre sind.
Wer diese Voraussetzungen nicht erfüllt, zahlt künftig vier Euro im Monat. Damit wird das bisher einheitlich kostenfreie Modell stärker gestaffelt. Seit Kurzem gibt es zudem einen Schufa-Check bei der Kontoeröffnung.
Tomorrow bepreist Abhebungen in Nicht-Euro-Währungen
Auch bei Bargeldtransaktionen ändert sich das Preismodell. Ab sofort sind pro Monat nur noch eine Abhebung in Euro kostenlos, weitere kosten je Vorgang drei Euro.
Neu eingeführt wird außerdem eine Gebühr von zwei Prozent für alle Abhebungen in Nicht-Euro-Währungen. Zahlungen im Ausland bleiben laut Angaben von Tomorrow weiterhin ohne Zusatzkosten möglich, die Gebühr gilt ausschließlich für Bargeldabhebungen.
Tomorrow Now: Anpassungen im Überblick
- Kontoführung: Neukunden zahlen zwischen 0 € und 3 €, wenn sie über 500 € Einkommen pro Monat haben oder unter 21 Jahre alt sind; sonst 4 € pro Monat.
- Bargeldabhebungen in Euro: Eine kostenlose Abhebung pro Monat, danach 3 € je Abhebung.
- Bargeldabhebungen in Nicht-Euro-Währungen: Neu 2 % Gebühr pro Abhebung.
- Kartenzahlungen im Ausland: Weiterhin gebührenfrei, jedoch gilt die neue 2 %-Regel für Abhebungen außerhalb des Euro-Raums.
Ich sehe in den Anpassungen den Versuch, betriebliche Ausgaben transparenter zu gestalten, ohne die Kernkundschaft mit hohen Fixkosten abzuschrecken.
Im Tagesgeld-Vergleich findest du eine Auswahl etablierter Anbieter. Weitere Anlagemöglichkeiten findest du im Festgeld-Vergleich oder im Depot-Vergleich.
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Stark gestartet aber seitdem stark nachgelassen. Kaum neue Features und immer neue Kosten. Der größte Witz ist weiterhin das „geteilte“ Konto, das in Wahrheit nur ein Einzelkonto mit glorifizierter Vollmacht ist. Das ist okay wenn man wirklich nur die laufenden Kosten davon zahlt und ansonsten jeder sein Geld bei sich hält – zum gemeinsamen Sparen oder Modellen wo Partner einen großen Teil ihres Einkommens zusammenlegen ist das völlig unbrauchbar.
Eine der besten Banking Apps auf dem Markt! Aber leider haben sie immernoch keine eigene Banklizenz und sind von der Solaris Bank abhängig…