Toyota ist zwar die weltweite Nummer 1 beim Volumen in der Branche, doch bei den vollelektrischen Modellen ist man weit abgeschlagen. Und obwohl der Marktanteil hier noch überschaubar ist, so ist es dennoch auffällig, wie sehr Toyota diesen Trend verpasst hat. Jetzt beginnt allerdings die Aufholjagd – mit einem neuen SUV.

In Europa ist zwar die Yaris-Familie die volumenstärkste von Toyota, aber der C-HR holt auf, dürfte eine bessere Gewinnmarge mitbringen und ist als Hybrid vor allem schon für eine gewisse Zielgruppe, die elektrisch fährt, relevant. Ab April startet bei uns in Deutschland der C-HR+, das „Herzstück der elektrischen Modellpalette“.

Es gibt wahlweise 167, 224 oder 343 PS und die Reichweite liegt, je nach Akku und Leistung, bei 460, 500 oder 600 km. Geladen wird mit bis zu 150 kW, womit der Akku unter optimalen Bedingungen in 28 Minuten von 10 auf 80 Prozent geladen werden kann und an der Wallbox sind es 11 kW (oder 22 kW bei der Top-Version).

Basis ist die bekannte Plattform „e-TNGA“, die technisch noch nie ganz vorne mitspielte und mit der Toyota beim bZ4X nicht unbedingt erfolgreich war. Aber man hat nachgebessert und hofft, dass das für 2026 und 2027 ausreicht. Es geht bei 38.990 Euro los, der große Akku mit mehr Leistung startet bei 53.990 Euro.

Ich bin wirklich gespannt, ob der C-HR+ einen besseren Start als der bZ4X bei Toyota hinlegt, immerhin startet er etwas günstiger als der bZ4X (der aber auch im Preis gesenkt wurde, weil er sich nicht verkauft). Ab April soll das Elektroauto bei Toyota stehen, weitere Details gibt es auf der neuen Produktseite von Toyota.


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  1. Dom 🏆

    Eigentlich zählen 3 Dinge speziell für die Elektromobilität:
    1. Reichweite
    2. Ladegeschwindigkeit
    3. Routenplanung

    Der Rest ist dann wieder Geschmackssache und Frage des Geldbeutels. Aber die 3 Punkte sehen wieder sehr basic aus ohne herauszustechen. Naja.

    1. AD 🍀

      Bedienungsinterface, Assistenten & Innenraumgestalltung sind für viele aber auch von sehr großer Bedeutung. Dazu noch Service Intervale & Kosten, Werkstätten im Umkreis, sowie Größe und Garantie.

      Ich persönlich fahre einen XPeng P7 Performance und mir war Optik (innen & außen), Leistung und Anzug, Garantie (7 Jahre!) sowie Premium-Features sehr wichtig.

      Deine drei genannten Punkte waren/sind mir vollkommen egal. Ich lade zu 99% zu Hause, fahre so gut wie nie weite Strecken und wenn dann doch einmal, kann ich die Route planen, kein Problem – dazu auch über Android Auto/Apple CarPlay

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