Vivid Money muss zahlen: Bafin verhängt Mini-Bußgeld

Vivid Money

Die Bafin hat gegen die Vivid Money S.A. Bußgelder in Höhe von insgesamt 26.000 Euro verhängt.

Grund sind unterlassene Meldungen an den Bafin-Kontenvergleich sowie Verstöße gegen Informationspflichten. Das Institut mit Sitz in Luxemburg hatte seine in Deutschland angebotenen Kontenmodelle über einen längeren Zeitraum nicht für den Vergleich gemeldet. Vivid Money ist nicht der erste Finanzdienstleister, der diese Meldung versäumt hat.

Bafin beanstandet mehrere Verstöße bei Vivid Money

Nach Angaben der Finanzaufsicht gab es zudem Schwächen bei internen Prozessen. Dadurch waren Entgeltinformationen und ein vorgeschriebenes Glossar auf der Internetseite zeitweise nicht vollständig verfügbar. Der Bußgeldbescheid ist seit dem 26. August 2026 rechtskräftig.

Die wichtigsten Fakten im Überblick:

Der Kontenvergleich soll Verbrauchern einen standardisierten Vergleich von Giro- und Basiskonten ermöglichen. Berücksichtigt werden unter anderem monatliche Entgelte und Überziehungszinsen. Anbieter müssen die erforderlichen Daten nach dem Zahlungskontengesetz an die Bafin übermitteln.

Ich halte die Höhe des Bußgelds für Vivid Money zwar für überschaubar. Der Fall zeigt aber, dass auch formale Informations- und Meldepflichten für Banken und Zahlungsdienstleister relevant sind. Für Kunden sind vollständige und vergleichbare Gebühreninformationen schließlich durchaus wichtig.

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