Volkswagen: Diese Woche geht es um die Zukunft
Wenn sich der VW-Aufsichtsrat am Donnerstag trifft, dann geht es um die Zukunft des Unternehmens und um die Frage, wie man aus der Krise herauskommen und sich stabil für die nächsten Jahre aufstellen will. Welche Posten werden gestrichen, welche Werke bleiben, welche Modelle bekommen sie und was wird geschlossen?
Oliver Blume will noch mehr einsparen und es wird ein Machtkampf zwischen dem Management, der IG Metall und anderen Interessengruppen. Diese Struktur ist auch für die aktuelle Lage verantwortlich, denn die Volkswagen Group kann nicht so agil agieren, wie sie es müsste. Und so langsam wird der Druck von außen zu groß.
Am Ende wollen alle ihre eigenen Interessen schützen, das Land Niedersachsen will so viele Arbeitsplätze wie möglich sichern, immerhin ist das gut für Wahlen, die IG Metall will das auch und keine Einstriche beim Lohn, und dann gibt es noch den Vorstand, die Eigentümerfamilie, den Betriebsrat und die vielen Markenchefs.
Es dürfte ein langer Machtkampf werden, der vermutlich auch von harten Zahlen im ersten Halbjahr begleitet wird, wie einem weiteren Einbruch bei Porsche. Wie hat es der VW-Einkaufschef vor ein paar Wochen so schön gesagt, die „Krise ist das neue Normal“. Irgendwann muss man diesen Krisenmodus aber wieder verlassen.
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