Volkswagen geht auf die Suche nach mehr Geld
Volkswagen steht, mal wieder, vor der größten Veränderung in der Geschichte des Unternehmens. Wobei man eher sagen kann, dass der Umbau, den man vor ein paar Jahren eingeleitet hat, einfach noch nicht abgeschlossen ist. Und der Sparplan von Volkswagen nicht ausreicht. Daher setzt man den Rotstift jetzt erneut an.
Werksschließungen, Entlassungen, deutlich weniger Modelle, es wird sehr viel diskutiert. Und auch bei den Beteiligungen scheint Volkswagen jetzt auf die Suche nach Geld zu gehen. So berichtet die Automobilwoche, dass man sich noch 2026 von einem großen Teil der Ingenieurgesellschaft IAV bei VW trennen möchte.
Laut Bloomberg will sich Volkswagen außerdem von einigen Anteilen von Traton trennen, einem Hersteller für Nutzfahrzeuge. Konzernchef Oliver Blume geht auf die Suche nach mehr Geld und da man an über 2.000 Unternehmen beteiligt ist, wäre das kurzfristig eine schnelle „Einnahmequelle“, die mehr Geld einbringt.
Wichtig ist nur, dass man das Geld dann wieder entsprechend investiert und nicht nur an Aktionäre und deren Ausschüttung denkt, was ich ein bisschen befürchte. Es ist ja grundsätzlich okay, wenn man die Investitionen bei Volkswagen neu bewertet, aber sowas ist eben auch ein Mittel, um Zahlen kurzfristig etwas zu „frisieren“.
mobiFlip zuerst in deinen Google News – jetzt als Quelle setzen Haken setzen ↗
-->












Naja zurzeit stößt man ja viel ab. Porsche entlässt man in die Unabhängigkeit.
Ducati steht vor dem Verkauf an die Italiener
https://www.welt.de/motor/news/article6a7dd66d0773f8de24672da8/2-5-milliarden-fuer-ducati.html
Seat steht auch zur Disposition und Verkauf als Marke. Chinesische Hersteller dürften zugreifen wie damals bei MG und Volvo.
Die Beteiligung am Milliardengrab Rivian steht ebenfalls zur Disposition.
Mit Rivian hat sich Amazon schon die Finger verbrannt und setzt nun auf Fiat Ducato von Stellantis.