Volkswagen: „Krise ist für uns das neue Normal“

Halbleiterengpass, Nexperia, Einfuhrzölle in Nordamerika und jetzt der Angriffskrieg im Iran, für Volkswagen sei „Krise (…) das neue Normal“, so Karsten Schnake in der Automobilwoche. Doch wie sieht es mit den Preisen aus? Wir jetzt alles teurer?

Volkswagen: Preis könnten steigen

Noch nicht, so der VW-Beschaffungsvorstand, bis Mitte des Jahres könnte man bei VW „die Auswirkungen abfedern“ (was nicht heißt, dass man es macht), danach wäre aber „eine Lösung“ für den Krieg nötig, sonst werden die Autos noch teurer.

Doch der Konzern habe „extrem viel gesichert“, wenn es um Elektroautos geht, da verfolgt man das Motto „eher zu viel als zu wenig“. Und mit Partnern werden immer mehr „alternative Szenarien“ ausgearbeitet – ganz absichern kann man sich nie.

Die sind teilweise pessimistisch, denn die Bürokratie in Europa macht es ihnen sehr schwer, aber auch wieder etwas optimistisch, denn bei der „Restrukturierung und Neuausrichtung“ läuft es gut. Dennoch begleitet Volkswagen „derzeit rund ein Drittel unserer Partner sehr eng in unterschiedlichen Situationen“ (hilft also aus).

Es ist seit Jahren keine leichte Phase für das Management, welches nicht nur die Krisen bewältigen muss, im Hintergrund wütet auch der Wandel der Branche und dieser kostet sehr viel Geld, was man in solchen Zeiten gerne einsparen würde.

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