Eigentlich sollte es 2026 wieder nach oben gehen, so Volkswagen bei seiner ersten Prognose für das laufende Jahr. Und beim Konzernumsatz mit rund 315 Milliarden Euro tut sich auch nicht viel, aber die operative Umsatzrendite wurde angepasst.
Während man 2025 schon bei mageren 2,8 Prozent lag, so geht man jetzt nur noch ein 1 Prozent aus. Eigentlich lautete das Ziel für 2026 bis zu 5,5 Prozent, 4 Prozent wollte man auf jeden Fall erreichen. Es wird also nicht viel Gewinn übrig bleiben.
Warum? Deshalb:
- Abschreibung auf den Firmenwert der Porsche AG
- Herausforderndes Marktumfeld, insbesondere in China
- Zusätzlichen Restrukturierungsaufwendungen
Das mit China war schon lange bekannt, das ist keine überraschende Änderung, der Plan von Porsche wurde durchaus angepasst und die Zeit wieder um viele Jahre zurückgedreht, der neue Fokus auf Verbrenner kostet viel Geld. Aber vor allem der genehmigte Umbau des Konzern (Restrukturierungsaufwendungen) ist sehr teuer.
Eine Nachricht, die an einem Freitag um 17:17 Uhr online ging, also so spät wie nur möglich. Das sind meist die schlechtesten Nachrichten bei Unternehmen. Wobei ich es gar nicht so kritisch sehe, denn das Geld wird ja auch für die Zukunft im VW-Konzern investiert (nur nicht optimal, aber das ist wieder ein anderes Thema).
Die kommenden Monate werden zeigen, ob der „Zukunftsplan“ aufgeht und VW die Kurve bekommt. Wobei die erste Steigerung auch noch nicht so relevant sein wird, immerhin ist man jetzt fast am Boden, entscheidend wird, wie sich die Zahlen ab 2028 und danach entwickeln. Dann muss wieder mehr Gewinn hängen bleiben.
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