Der Südwestrundfunk bietet mit dem E-Auto-Checker eine Möglichkeit, zu ermitteln, wann sich ein Elektroauto im Vergleich zu Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor finanziell lohnt. Die dazugehörige Dokumentation konnte mich nicht ganz überzeugen, die Onlinetools sind jedoch gut gemacht.

Die Analyse des SWR Data Lab beschreibt, dass Käufer für neue Elektroautos derzeit im Durchschnitt mehrere Tausend Euro mehr bezahlen als für vergleichbare Benziner oder Diesel, diese Mehrkosten sich aber häufig über die Jahre durch niedrigere Strom- und Unterhaltskosten amortisieren sollen, je nach Fahrleistung, Strompreis und Modell.

Im Kostenrechner können alle interessierten User mit ihren persönlichen Eckdaten einordnen, ob bzw. besser gesagt, ab wann sich ein Elektroauto für sie „lohnt“. Außerdem gibt es ein Tool, was den ADAC Autokatalog grafisch aufbereitet und so die Verfügbarkeit verschiedener Modelle darstellt.

Kostenrechner Elektroauto, Grafik: SWR

Zudem verweist der Beitrag auf eine ab 2026 geplante Kaufprämie, die Neuwagen mit elektrischem Antrieb für Haushalte mit kleinerem und mittlerem Einkommen laut Bundesregierung günstiger machen soll.

E-Auto-Kosten, Ladenetz und Gesundheit im Überblick

In dem Beitrag wird betont, dass moderne Elektroautos laut den Herstellern eine durchschnittliche Reichweite von etwa 450 Kilometern haben. In Deutschland stehen im Durchschnitt alle paar Kilometer öffentliche Ladestationen zur Verfügung, um das Auto entweder schnell oder im normalen Tempo aufzuladen. Dadurch sehen die zitierten Fachleute die Angst vor einer begrenzten Reichweite als unbegründet an.

Autokatalog grafisch dargestellt, Grafik: SWR / Daten: ADAC

Gleichzeitig machen Experten darauf aufmerksam, dass Verkehrsabgase und Feinstaub weiterhin erhebliche Gesundheitsrisiken darstellen und ein Umstieg auf E-Autos im Zusammenspiel mit weniger Autoverkehr insgesamt zur Luftreinhaltung beitragen könne.

Zentrale Punkte aus der SWR-Auswertung

  • Interaktiver Kostenrechner vergleicht individuelle E-Auto-Kosten mit Benzin- und Dieselfahrzeugen.
  • Analyse zeigt, dass sich kleinere E-Autos teils erst nach mehreren Jahren rechnen.
  • Daten deuten auf ein gut ausgebautes öffentliches Ladenetz mit Schnell- und Normalladesäulen hin.
  • Neue Förderpläne der Bundesregierung sehen Entlastungen für bestimmte Haushalte vor.
  • Experten verweisen auf Alternativen wie Rad, ÖPNV und Carsharing zur Reduzierung des Autoverkehrs.

Trotz der dargestellten Kostenvorteile auf lange Sicht und der dichten Ladeinfrastruktur verläuft der Umstieg laut SWR-Daten derzeit noch schleppend, da nur ein kleiner Teil der privaten Autofahrer auf Elektroantrieb umsteigt und viele gebrauchte E-Autos im Vergleich zu Verbrennern weiterhin teuer bleiben.

Ich nehme aus der Darstellung vor allem mit, dass sich die wirtschaftliche Bewertung eines E-Autos stark am individuellen Fahrprofil sowie der gewünschten Fahrzeugkategorie (ich finde zum Beispiel bei Hochdachkombis ist die Auswahl extrem schlecht) entscheidet und politische Förderung, Gebrauchtwagenpreise sowie Alternativen wie Carsharing künftig eine noch wichtigere Rolle spielen dürften.


Fehler melden55 Kommentare

   

Deine E-Mail bleibt vertraulich. Durch Kommentieren stimmst du der Datenschutzerklärung zu.

  1. Cress 🌀

    Das erinnert mich an die damalige Diskussion mit E-bikes:

    Das ist doch nur was für alte Leute!

    Dann haben erst die Kommentare aufgehört und dann die Leute mehrheitlich auf E-Bikes umgestiegen. Nur dort ist der Anschaffungspreis natürlich niedriger + man kann deutlich leichter zu Hause laden…

    Ich denke bei den Autos wird es auch so kommen. Jetzt sind wir noch bei den Kommentaren und „Das ist doch nur was für besser verdienden!“. Bald haben es dann viele und keine Sau interessiert es mehr.

  2. AD 🍀

    Ich habe aufgehört, mit „Klimaleugnern“ und „Anti-BEV-Anhängern“ und so weiter, zu diskutieren! Warum? Es hat einfach keinen Zweck!

    Wer Fakten einfach nicht zugänglich ist und meint „alternative Fakten“ wäre die „echten Fakten“ dem ist einfach nicht zu helfen.

    Das ist das übel unserer Zeit. Das Internet gibt jedem die Möglichkeit sich eine Nische zu suchen und dort die haarsträubendsten Theorien zu verbreiten oder denen zuzustimmen. Dadurch fühlen sie dich Leute zugehörig, ernst genommen und wichtig. Ja, sie wissen „Sie“ sind auf der richtigen Seite und alle anderen „die Irregeführten“.

    Es ist zum verrückt werden, für Menschen mit gesundem Verstand. Ich meine, was will man erwarten, wenn ein Trump zurück zum Verbrenner geht, GB die EU verlässt, die EU das Verbrenner-Aus auf 2040 verschieben will…Lobbyisten & Narzissten, das ist unsere Realität….

    1. Neuhier 🔅

      Bin komplett bei dir!

      Was mich an der Sache so frustriert, ist das absolute Unvermögen oder Unwillen mal in größeren Maßstäben zu denken. Und nein, es sind nicht nur die fiesen, kinderlosen, alten, weißen Singles in den Vorstandsetagen die uns den Mist einbrocken.

      Dass das EAuto allein nicht den Klimawandel stoppt —> natürlich nicht. Dass die Wärmepumpe in Deutschland nicht den Klimawandel stoppt —> natürlich nicht. Dass Deutschland allein nicht den Klimawandel stoppt —> nein, natürlich nicht.

      Dass wir aber im Jahr 2100 selbst über unsere Energieversorgung bestimmen, wenn es immer mehr Verteilungskämpfe um die Fossilen gibt. Dass wir dann schon lange „das Tal der Tränen durchlaufen haben“. Dass sich andere Länder, gerade Entwicklungsländer ein Beispiel nehmen, wenn die 3. größte Volkswirtschaft sich transformiert. Dass wir nicht (mehr) weiterhin Katzenbabies aus dem Fenster werfen, nur weil es andere noch machen….

      Nö, ich will Malle, Billigfleisch, alle 2 Monate tanken, infantiles AMG geboller und HalfLife zocken… aber nervt mich nicht

    2. Ronald 💎

      Hast ja eigentlich Recht.
      Ich versuche nur immer wieder den dargestellten Meinungen einiger Foristen hier, welche sie dann als „Fakten“ verkaufen, Fakten mit Belegen gegenüber zu stellen.
      Zu einer Diskussion kommt es schon lange nicht mehr. Wenn sie mal Gegenbelege präsentieren sollen die ihre Thesen stützen, herrscht das Schweigen im Walde.
      Wen jetzt z.B. unser Fachmann Kurt um die Aussage herumeiert, ob der derzeitige Klimawandel menschengemacht ist oder nicht, ist schon bezeichnend.
      Aber bestimmt wird er, wenn er sein Tagewerk vollbracht hat, mir seine Fakten dazu um die Ohren hauen. ;)

    3. Ginja-Müffelt-Nach-AfD 🏅

      Dem bleibt nichts hinzuzufügen. Ist der gleiche Käse mit AfD-Wählern. Fakten zählen nicht, Meinung ist alles. Verschwendung von Luft.

  3. VW-fan 🌟

    Also in meinem Fall sieht die Rechnung ganz anders aus: Ich tanke Zuhause das halbe Jahr quasi umsonst und die andere Hälfte mit meinem Heimstromtarif viel billiger als mit einem Verbrenner. Ich spare pro Jahr ca. 800-1000 Euro an Spritkosten gegenüber dem Verbrenner. Der ID3 hat als 18Montate altes Auto mit unter 10.000km 22.900€ gekostet. Also rein wirtschaftlich ist das auf ein paat Jahre viel günstiger als ein vergleichbares Benzinauto. Aber natürlich hatte ich auch die Voraussetzungen mit Eigenheim und PV.

    Vom Umweltaspekt her ist die Ersparnis natürlich noch viel größer, da mein Auto wie gesagt zu weit über 50% nur mit Strom vom Dach fährt und die anderen 50% dem Deutschen Strommix entsprechend auch mehrheitlich grün sind. Da ist der „Rucksack“ den die Produktion mit sich bringt nach 20.000km weg (Gibt Studien vom Fraunhofer dazu).

    1. Cress 🌀

      Mit eigener PV haste es perfekt, ich glaube wenn der Großteil der deutschen die Möglichkeit hätte, wäre die E-Mobilität schon deutlich weiter.

  4. Robert 💎

    Die Reportage, die Erhebungen und die Tools sind nachvollziehbar und zeigen alles, was man im Grunde schon weiß. Es dauert viele Jahre, bis es sich lohnt und umweltfreundlicher wird, und es ist erst einmal ein deutlich höheres Anfangskapital nötig, wenn man vom Verbrenner auf Elektro umsteigen möchte. Zudem ist die Auswahl viel geringer, gerade bei Familienautos.

    Leider betreibt man auch hier die massive Augenwischerei, dass die Reichweite für die meisten Menschen ausreichen würde. Gerade für diejenigen, die auf öffentliche Ladestationen angewiesen sind, bedeutet die Umstellung auf ein Elektroauto, dass sie sich viel häufiger mit dem Aufladen beschäftigen müssen als bisher mit dem Tanken. Das kostet Lebenszeit und senkt die Lebensqualität, und das bei höheren Anschaffungskosten.

    1. Ronald 💎

      Laut KBA:

      ..die durchschnittliche Jahresfahrleistung je Pkw ging weiter zurück auf 12.320 Kilometer.

      Das macht pro Woche ca. 237 km.
      Laut study smarter:

      Mittelklassewagen: Fahrzeuge wie der Volkswagen Passat oder der BMW 3er verfügen in der Regel über Tanks mit einem Volumen von 50 bis 60 Litern.

      Das macht bei 7,5 Litern Verbrauch 800 km Reichweite. Also ca. alle 3,4 Wochen ist das Tanken fällig.
      Gehen wir bei der Reichweite eines BEVs mal von 450 km aus. Es Ist also alle 1,9 Wochen ein Nachladen fällig.
      Was machst du eigentlich mit der eingesparten Lebenszeit? Und wenn der halbierte „Tankzyklus“ beim BEV deine Lebensqualität so sehr senkt, dann hat der Klimawandel dich wohl noch nicht genug getroffen?
      Weißt du was z.B. Lebenszeit kostet?
      https://www.tagesschau.de/ausland/europa/hitzetote-studie-europa-100.html
      https://www.zeit.de/wissen/umwelt/2025-09/anstieg-hitzetote-sommer-2024-rekord
      etc.
      Aber was interessieren dich die Alten oder die Bewohner in Südeuropa oder woanders in der Welt. Hauptsache ich brauche nur alle 3 Wochen tanken!
      Zum Thema Lebensqualität:
      https://nachrichten.idw-online.de/2025/11/05/klimawandel-und-weltweite-lebensqualitaet-wissenschaftsakademien-veroeffentlichen-empfehlungen-fuer-g20-gipfel
      Wenn man nicht auf einen marginalen Teil seiner sogenannten „Lebensqualität“ verzichten will, ist man halt sehr Ich-bezogen.

      1. Robert 💎

        Wenn dein Leben genau nach Durchschnitt verläuft, dann herzlichen Glückwunsch, ich denke die Durchschnittswerte sagen ja gar nichts aus. Sicherlich hat man Wochen da fährt man wenig aber dann hat man Wochen da fährt man mehr. Und es ist nun ein Unterschied ob man sich alle zwei Monate einmal kurz um tanken kümmern muss, für ein paar Minuten, oder ob man regelmäßig sehen muss, dass der Akku voll bleibt für die nächste Woche. Themen wie Lade Verluste im Stand und wilde Preise an Elektrosäulen und höhere Anschaffungskosten. Damit fange ich jetzt gar nicht erst an.

        1. Ronald 💎

          Tja, wenn man irgendwas vergleichen will, muss man sich (leider) auf den Durchschnitt berufen. Am besten wäre noch der Median.

          Und es ist nun ein Unterschied ob man sich alle zwei Monate einmal kurz um tanken kümmern muss, für ein paar Minuten, oder ob man regelmäßig sehen muss, dass der Akku voll bleibt für die nächste Woche.

          Verstehe ich das richtig?
          Es gibt also Fälle in denen ein ICE alle zwei Monate betankt wird. Aber der BEV würde bei der gleichen Nutzung wie der angeführte ICE, bei seinem zweiwöchigen Laderhythmus bleiben, der verdoppelt sich dann nicht auch auf vier Wochen?
          Oder warum vergleichst du achtwöchiges Tanken auf einmal mit wöchentlichen Laden?

          Themen wie Lade Verluste im Stand und wilde Preise an Elektrosäulen und höhere Anschaffungskosten.

          Du meinst die typische Selbstentladungsrate bei BEVs von unter 3% pro Monat?
          Die typische Selbstentladungsrate einer Batterie eines ICEs von 3-5% pro Monat fallen ja nicht ins Gewicht. Sie wird ja schließlich immer wieder durch die Verbrennung fossiler Kraftstoffe aufgeladen.
          Da ist er wieder, dein Verlust von Lebensqualität und -zeit.
          Höhere Anschaffungskosten? Das mag sein. die Differenz wird aber von Jahr zu Jahr kleiner. Und damit werden die TCO, die jetzt schon beim BEV besser sind, noch geringer.
          Du bist in deinem Ursprungspost auf dem Verlust von Lebenszeit und -qualität wegen der Tank- und Ladethematik herumgeritten. Du kannst nur noch „gefühlte Fakten“ anbringen. Wenn es aber um hard-facts geht, wie sie einen die Wissenschaft anbietet, wurde dir hier schon oft genug der Zahn gezogen.
          Wenn einem der Klimawandel so am Arsch vorbeigeht und man weiterhin darauf beharrt (wie von dir angeführt) nur alle zwei Monate Tanken zu müssen, wegen Zeit und Qualität und so, ist man halt sehr Ich-bezogen.

          1. Benjamin 🪴

            Ich gehöre zu jenigen, denen die Reichweite eines BEV völlig ausreichen würde. Und trotzdem fahre ich Benziner. Warum? Ich kann nicht laden, wann ich will. Mein Auto wird vornehmlich spätabends eingesetzt, ich kann nicht zuhause laden, da Mehrfamilienhaus ohne Hof oder Garage an einer Hauptstraße. An dem öffentlichen Stationen muss ich nach 4h wegfahren. Wenn ich jetzt um 0:00 ankomme, darf ich also im Extrem all erstmal um 4 aufstehen und wegfahren. Selbst wenn ich nur 20% laden muss, muss ich nachts noch woanders parken, was hier sowieso unmöglich ist, da nachts alles belegt ist. Wäre das Problem nicht, hätte ich ein BEV.

            1. Ronald 💎

              Das mag sich für einen Betroffenen hart anhören, aber irgendwas ist immer.
              Wenn ein BEV hier und jetzt keine Alternative für dich darstellt, ist es kein Weltuntergang. Keiner zwingt dich heute einen BEV zu kaufen.
              Wenn man aber die Entwicklung der BEV und des ganzen Drumherum in den letzten Jahren verfolgt hat, ist mir vor 2035 nicht Bange. Es sei denn, man fällt auf die Rattenfänger der Automobillobbyisten herein und faselt auf einmal was von „hocheffizienten“ Verbrennern und geht den bisher beschrittenen Weg wieder zurück.
              Robert hat hier eine gewisse Vita vorzuweisen. Er wetterte schon immer gegen BEVs. Früher waren es (angebliche) technische Mängel. Dann war der Champagner-Sprit eFuel die Lösung. Nachdem die technischen „Mängel“ mehr und mehr obsolet werden, führt er nun soft-facts wie Lebenszeit und -qualität an. Vom eFuel redet Robert gar nicht mehr.
              Robert weiß schon seit ein paar Jahren dass in jetzt 9 Jahren Deutschland untergeht, wenn anstelle von ICEs dann BEVs von den Bändern rollen würden. Keiner kann sich mehr ein Auto leisten und alle werden arbeitslos!

              1. Kurt 🔅

                er hat einfach kein Bock auf E-autos. akzeptiere es oder lass es aber versuch nicht dauernd (du bist Schuld am Klima) zu verlautbaren. das Klima ändert sich seit Milliarden Jahren. was kommt als nächstes? Klimaleugner? ich bitte dich. Klima existiert.

                1. Ronald 💎

                  Es gibt also keinen menschengemachten Klimawandel derzeit?

                  1. Kurt 🔅

                    den gibt es seit Jahren. ausschliesslich menschengemacht natürlich nicht. da spielt noch viel mehr eine Rolle.

                    1. Ronald 💎

                      Erleuchte uns mit deinen Wahrheiten!
                      Kurt, unser Internet-Fachmann, weiß mehr als die 263 Experten aus 65 Ländern im 6. Sachstandsbericht des IPPC.
                      Du machst dich nur noch lächerlich!

                2. Neuhier 🔅

                  Breaking News: Kurt Kachelmann hat gerade beim Hosentaschenbillard herausgefunden, dass sich das Klima schon immer geändert hat und alles nicht so wild ist mit den Treibhausgasen und dem Artensterben!

                  … ich weiß schon warum uns die 💩 bis zum Hals steht und bald über den Koof schwappt…

                  1. Kurt 🔅

                    aha dann erklär mal warum.

                    1. Kurt 🔅

                      beeil dich aber meine Zigarettenpause is gleich rum.

                      1. Ronald 💎

                        Bevor deine Zigarettenpause um ist..

                        da spielt noch viel mehr eine Rolle.

                        Was da wäre?

                    2. Neuhier 🔅

                      Weil sich heute niemand mehr für seine Dummheit schämt…. sondern damit im Internet noch angibt.

                      1. Kurt 🔅

                        moin sorry wurd gestern ne 14 Stundenschicht danch noch Kampfschule und Fitti da hatte ich kein Nerv hierfür.
                        bei der Senkung der Hemmschwelle die Dunmheit zur Schau zu stellen bin ich bei dir.
                        mit meinem Hinweis bzgl Klimawandelgründe wollte ich nur anmerken was machen wir wenn wir alles menschenerdenkliche gemacht haben aber das Klima weiter wandelt aufgrund natürlicher Umstände wie seinerzeit Eiszeit, Jurrassicepoche etc?

                        1. Neuhier 🔅

                          Kurt, es geht doch nicht nur ums Klima, siehe unten. Es geht um Energieunabhägigkeit!

                          Außerdem sind die natürlichen Klimaveränderungen so langsam, dass sich Flora und Fauna entsprechend anpassen kann. Aktuell ändert sich das Klima so schnell, wie ansonsten in (10) tausenden von Jahren.

                          1. Kurt 🔅

                            das verstehe ich und gebe dir Recht aber denkst du dass E Autos da grossartig was bewirken? weisst du was so eine K.I Betreibung ausstösst, das betreiben unserer ganzen elektrischen Geräte? und wir sind erst am Anfang der Entwicklung

                            1. Neuhier 🔅

                              Kurt, ich hab hier alles dazu geschrieben.

                              Irgendwann gibt’s nix mehr zum verfeuern! Je eher und selbstbestimmter wir den Umstieg machen, umso weniger wird’s weh tun.

                              Keine Sau hat 1920 gedacht, dass wir mal Milliarden Barrel Öl über die gesamte Welt verschiffen und Millionen Kilometer Pipelines haben werden. Das war alles auch nicht Übernacht da!

                              Und zum Thema „großartig“… Du bist doch so ein Petrolhead. Weißt du eigentlich wie hart in der Automobilentwicklung bei jedem noch so kleinen Bauteil um jedes Gramm und jeden Cent gefeilscht wird? Glaub mir…. Bei jedem! Weil am Ende die Summe aller noch so kleinen Dinge das Gesamte ausmachen. Und warum sollte die Türverkleidung sparen, wenn es die Heckklappe nicht muss? 😉

                              1. Kurt 🔅

                                jo nicht nur in der Automobilentwicklung. egal weiss was du meinst hopp ich muss weitermachen.

                        2. Ronald 💎

                          Ich habe dich gefragt ob der derzeitige Klimawandel menschengemacht ist oder nicht.
                          Du schwurbelst herum und erzählst mir was von anderen Gründen. Eben diese Gründe solltest du mir erläutern.
                          Stattdessen kommst du Neuhier mit einer Gegenfrage und erzählst was von „Jurrassic“ & Eiszeit?
                          Übrigens das Klima in der letzten Eiszeit hat sich über 100.000 Jahre geändert.
                          Nicht über 150 Jahre wie heute, was sich merkwürdigerweise mit Start der exzessiven Verbrennung von fossilen Brennstoffen deckt.
                          Der Anstieg deiner Hitzephasen im Jura, welche übrigens damals schätzungsweise 70% aller Lebensarten aussterben ließen, erstreckte sich auch über den Zeitraum von mehreren 10.000 Jahren.
                          Der Anstieg des CO2-Gehalts in der Atmosphäre in den letzten 150 Jahren um 50% ist menschengemacht!
                          IPCC und Universität Bern, US-amerikanische Klimabehörde (NOAA/Climate.gov, NASA Science, Grantham Institute (Imperial College London):

                          Die Behauptung, der heutige CO2-Anstieg sei mindestens zehnmal schneller als natürliche Zunahmen in den letzten 800.000 Jahren, ist wissenschaftlich sehr konservativ formuliert. Zahlreiche Studien und offizielle Behörden belegen, dass die aktuelle Rate der CO-2-Zunahme eher im Bereich von 100- bis 250-mal schneller liegt als die natürlichen Raten während früherer großer Klimaübergänge.

                          Mag ja sein du dir selber was einreden musst, um dir deine Lust auf benzinschluckende 6-8-12 Zylinder mit möglichst viel Krach zu rechtfertigen, aber höre auf hier ausgemachten Blödsinn zu erzählen.

                          1. Kurt 🔅

                            der derzeitige? gibt es mehrere? wir befinden uns schon immer im in ein und denselben Klimawandel. nur wurde erst vor 200 Jahren zum Thema nein es gibt nur den einen und der ist nicht menschengemacht sondern durch Menschen begünstigt/beschleunigt. da gibt es kein: nur der Mensch ist schuld. es ist wie mit allem etwas geht zu Ende um etwas beuem Platz zu machen. der Mensch stirbt damit neue leben können. was glaubst du wenn plötzlich keiner mehr stirbt und alle ewig leben würden? genauso ist es auch mit der Welt irgendwann stirbt sie weil sie verglüht. sowie milliarden andere sterne vor ihr.

                            1. Kurt 🔅

                              weisst du eigentlich durch welchen Zufall unsere Erde entstanden ist? weisst du welche Mikroben wir auf der Erde darstellen? ganz ehrlich der Erde ist wie wir sie behandeln unglaublich schnurzegal! sie holt sich eh alles zurück! ich werfe keinen Müll auf die Strasse weil es nicht anständig ist nicht weil mir jemand sagt dass es der Umwelt schadet. aber geh mal in den Wald an kleinere Banhnhöfe wie dort der Müll überall rumliegt. denkst du Unwetter wie Wirbelstürme und Erdbeben gab es vorher nicht? wie sind denn die Kontonente entstanden? Plattenverdchiebung natürlicher Vorgang. wir geben uns immer nur die Schuld weil wir ne Erklärung für etwas brauchen etwas um uns abhängig zu machen und daran festzuhalten, ist wie mit dem Glauben der existiert auch nur damit wir uns Dinge erklären und etwas haben woran wir uns festhalten können weil wir einfach immer jemanden brauchen der uns richtig oder falsch vorgibt.

                              1. Kurt 🔅

                                ich weiss dass es darum geht dass wir fortbestehen können aber irgendwann ist es so oder so zu Ende. jedes Zeitalter geht mal zu Ende. wir reden uns mit Elektroautos ein dass wir der Erde damit was gutes tun und uns auch. als ob wir wüssten was für uns gut ist. am Ende wird es daduch nur noch schlimmer weil wir uns immer mehr spalten., die Diskrepanz zwischen richtig und falsch immer größer wird. dubdefinierst dich als besonders schlau mit deiner Meinung redest sber nur nach was andere „schlaue Leute“ sagen und publizieren wie oft lagen solche Leute schon daneben? wie oft liegen politiker daneben weil sie keine Ahnung haben keine Praxiserfahrung? aber anderen sagen wie sie zu leben haben das sind die richtigen. nur weil man nicht der Norm entspricht hinterfragt deine eigenen Ideen zum besten gibt und nicht alles nachplappert und schluckt ist man dann ein Schwurbler? (was eine Wortfindung, Freigeist passt besser) na denn. man bildet sich nicht weil man alles glaubt was man hört und liest sondern weil man es selbst erfährt und nachdenkt. was glaubst warum das Abi mittlerweile nachgeschmissen wird Hauptschule zu Realschule Plus wurde? Studenten immer mehr verdummen aber dann mit nem 1er Schnitt prahlen? alles so leicht woe möglich gemacht wird und trotzdem die Leute keine Ahnung von nix haben? sehe ich täglich auf der Arbeit was für Chaoten da angeschlappt kommen. keine Kraft, kein Ehrgeiz aber einem was vom Pferd faseln wollen und große Klappen haben.

                                1. Ronald 💎

                                  blah, blah, blub.
                                  Ich fasse zusammen:
                                  An dem Ast auf dem ich sitze, an dem kann ich ruhig sägen, weil irgendwann in der (fernen) Zukunft würde er sowieso abbrechen.
                                  Du bist mir ja ein „Freigeist“.

                                  man bildet sich nicht weil man alles glaubt was man hört und liest sondern weil man es selbst erfährt und nachdenkt.

                                  Das Standardargument der Leute, die dann jeder Verschwörungstheorie anheim fallen und es mit dem Nachdenken etwas schwierig haben.

                                2. Neuhier 🔅

                                  Weil sich heute niemand mehr für seine Dummheit schämt…. sondern damit im Internet noch angibt.

                                  Kurt, du hast mir in dem Fall sogar zugestimmt! Und jetzt schreibst du wieder so wirres Zeug? Ich gebs auf…. mit Gut zureden wird das bei dir nix mehr….

              2. Thomas 🔅

                Robert ist Tankstellenpächter. Frag‘ mal einen Truthahn was er von Weihnachten hält.😉

                1. Ronald 💎

                  Ja, das habe ich hier schon öfter gelesen.
                  Dachte aber immer das wäre ein running gag.
                  Gibt es dazu Belege, hat er das selber mal geäußert?
                  Robert?

                  1. Robert 💎

                    Euch fällt es offensichtlich schwer, andere Meinungen zu akzeptieren, obwohl ich seit vielen Jahren Recht habe, wie die Realität zeigt. Wir haben einen massiven Jobverlust in der Autoindustrie, Privatkunden wollen nach wie vor keine Elektroautos kaufen und viele Probleme rund um Elektroautos sind immer noch ungelöst. Die Strompreise sind zu hoch, die Lademöglichkeiten sind vor allem für Mieter nicht gegeben, die Anschaffungskosten für die Fahrzeuge sind weiterhin sehr hoch und es gibt viele Fahrzeugkategorien, die gar nicht korrekt abgedeckt werden. Die Reichweitenangaben sind ein absoluter Witz, vor allem im Winter. Die Ladeverluste im Stand werden ignoriert. Die explodierenden Versicherungsbeiträge für Elektroautos werden totgeschwiegen. Niemand in diesem Land will Elektroautos kaufen, außer es geht ihm bereits sehr gut, er hat ein Eigenheim und Solar auf dem Dach. Die drei Leute, die trotzdem beim Einkaufen laden und sich somit vom Einzelhandel abhängig machen, sind die absolute Ausnahme. Das Projekt Elektroauto ist gescheitert. Irgendwann werdet ihr das auch einsehen müssen. Wobei, ich glaube, ihr werdet euch das ewig schönreden. Denn auch wenn seit Jahren alle Fakten gegen das Elektroauto sprechen und die Fahrzeuge wirklich niemand kaufen will – außer vielleicht gewerbliche Kunden, die damit Steuern sparen –, verschließt ihr die Augen davor.

                    1. Ronald 💎

                      1.: Was hat deine ellenlange Antwort mit meiner Frage zu tun? Bist du nun Tankstellenpächter, oder nicht?

                      2.: Und wieder willst du uns deine Meinung als Fakt verkaufen!
                      Ich habe es satt deine „Fakten“ jedes mal zu widerlegen. Du stellst Behauptungen auf? Belege sie!

                      Wir haben einen massiven Jobverlust in der Autoindustrie

                      Woran liegt das? Weil keiner BEVs kaufen will, geht es mit den Verbrennern bergab?

                      viele Probleme rund um Elektroautos sind immer noch ungelöst.

                      Welche sind?

                      Die Reichweitenangaben sind ein absoluter Witz,..

                      Wieviel Reichweite braucht der deutsche Autofahrer?

                      Die Ladeverluste im Stand werden ignoriert.

                      Die, welche geringer sind als bei einer normalen Autobatterie?

                      Die explodierenden Versicherungsbeiträge für Elektroautos werden totgeschwiegen.

                      Quellen, Belege, oder nur eine Meinung?

                      Die drei Leute, die trotzdem beim Einkaufen laden und sich somit vom Einzelhandel abhängig machen, sind die absolute Ausnahme.

                      Putzig, aber wenn man sich von Tankstellenpächtern abhängig macht ist alles gut? Quellen und Belege, oder nur eine Meinung?

                      Denn auch wenn seit Jahren alle Fakten gegen das Elektroauto sprechen

                      Bringe bitte einmal alle diese Fakten auf den Tisch!

                      1. Robert 💎

                        Ich habe dir das alles schon immer wieder genannt. Du kannst nichts davon widerlegen und ignorierst die Marktsituation komplett. Es wird einfach immer totgeschwiegen, dass niemand Elektroautos kaufen möchte. Die aktuellen politischen Entscheidungen zerstören unsere Autoindustrie und führen zu einem riesigen Job- und Wohlstandsverlust. Ich kann nicht mit jemandem in einen Austausch treten, der jeden mit Fakten untermauerten Punkt infrage stellt. Wenn das alles so toll ist, warum kauft denn kein Privatmann Elektroautos? Wenn das Laden so super klappt, warum fahren dann alle Hybridautos mit Verbrennungsmotor statt mit Batterie? Du tust immer so, als hätte sich in den letzten Jahren irgendetwas im Markt bewegt, aber das Gegenteil ist der Fall. Verzeih, aber unsere Industrie bricht zusammen. Milliarden wurden in die Elektromobilität gepumpt, und trotzdem will niemand die Fahrzeuge haben, weil jeder den Nachteil kennt. Jeder normale Bürger weiß, dass es für ihn Mehrkosten, mehr Aufwand und weniger Komfort bedeutet. Außer für Wohlhabende, da gebe ich dir recht. Für die ist es das perfekte Konzept. Ein Superwerkzeug, um die gesellschaftliche Spaltung weiter voranzutreiben. Natürlich nur unter dem Umweltdeckmantel, ist ja alles für den guten Zweck.

                        1. Ronald 💎

                          Bist du nun Tankstellenpächter, oder nicht?

                          Weißt du was uns unterscheidet? Ich versuche immer meine Behauptungen mit Quellen, Belegen, Berechnungen zu unterfüttern.
                          Du kommst immer nur mit Meinungen, und erzählst mir du hättest mir genügend Fakten, welche immer nur deine Meinungen waren, geliefert.
                          Oben habe ich dich mal um Quellen und Belege zu deinen Meinungen gebeten, um sie zu Fakten werden zu lassen.
                          Anstelle dir einfach mal die Zeit zu nehmen um deine Meinungen zu belegen bringst du nach nur 6 Minuten wieder ein ellenlanges blah, blah, blah ohne jede Substanz.
                          Und wenn man nicht mehr weiter weiß, fantasiert man gesellschaftliche Probleme durch BEVs herbei.

                          Außer für Wohlhabende, da gebe ich dir recht. Für die ist es das perfekte Konzept. Ein Superwerkzeug, um die gesellschaftliche Spaltung weiter voranzutreiben. Natürlich nur unter dem Umweltdeckmantel, ist ja alles für den guten Zweck.

                          Cool, jetzt sind wir bei den Verschwörungstheorien angelangt.
                          Wohlhabende -> Deckmantel Umweltschutz.
                          Geht es nicht noch Ärger?
                          Wann sind wir bei der geheimen jüdischen Finanzelite?
                          Oder bei den Echsenmenschen vom Aldebaran?
                          Puuuh, heute deklassierst du dich mal wieder selber.

                          1. Robert 💎

                            Ich beziehe mich auf diesen Punkt.

                            https://www.mobiflip.de/shortnews/elektromobilitaet-in-der-klemme-warum-viele-mieter-ein-problem-haben/

                            https://www.mobiflip.de/kommentar-eine-wallbox-daheim-ist-entscheidend-fuer-elektroautos/

                            Wer nicht erkennt, dass der Verbrennungsmotor die Mobilität vom sozialen Status entkoppelt und sie somit quasi allen zugänglich gemacht hat, während die Elektromobilität das Ganze wieder viel stärker an Einkommen, sozialen Status, Vermögen, Wohnsituation usw. koppelt, dem kann ich auch nicht helfen. Das wird die Gesellschaft noch weiter spalten, sie ist ja jetzt schon gespalten.

                            Die einen argumentieren technologisch – da würde ich dich einordnen –, denn natürlich ist der Elektromotor am effizientesten und es gibt viele Vorteile der Elektromobilität. Die anderen sehen aber alle Probleme und eine gesamtgesellschaftliche Bewegung, die nicht gut ist. Das führt selbstverständlich dazu, dass Privatpersonen sich schlicht keine Elektrofahrzeuge anschaffen. Die Technologiefreaks können das gerne weiter ignorieren. Genau wie die Probleme, die daraus resultieren.

                            1. Du lässt hier aber den dritten Punkt weg, die Zukunft des Planeten. Das ist am Ende keine Diskussion über die beste Technologie, sondern die Zukunft der Erde. Und der Klimawandel zeigt schon jetzt, dass sozial schwache Regionen abgehängt werden. Wenn man das nicht fördert, dann wird Mobilität dieser Art in Zukunft ein Luxusgut sein. Und das auch, bzw. sogar vor allem als Verbrenner. Öl ist immerhin auch nicht unbegrenzt vorhanden und wird von Staaten kontrolliert, von denen man nicht abhängig sein möchte.

                              Mit einem Elektroauto wäre man, sofern man den Kreislauf noch regionaler gestaltet, was machbar ist, unabhängiger. In der heutigen Weltordnung ein Gedanke, mit dem ich mich anfreunden kann.

                              1. Robert 💎

                                Ich sehe diesen Punkt und ich denke, es ist wichtig aber ich bin auch Realist. Das bringt alles nichts, wenn du nicht genug Fahrzeuge verkaufst. Das ist genau das gleiche wie mit den Grünen. Die gute Ideen haben aber am Ende nicht gewählt werden, weil diese Ideen in der Masse der Bevölkerung nicht etablieren können. Und das führt dazu, dass gar keiner der guten Ideen umgesetzt werden. Ein ähnliches Problem sehe ich bei Elektroautos, die am Ende technisch bessere Idee wird sich nicht durchsetzen, weil die meisten Leute durch andere Punkte verloren werden. Und in all den Jahren und in all der technischen Entwicklung hat man es nicht geschafft, den Endkunden vom Kauf zu überzeugen zumindest nicht in der Breite. Also bleibt nur noch der politische Hebel mit Zwang, das Elektroauto alternativlos zu machen und das wird dazu führen, dass wir gesellschaftlich und politisch weiter in dunkle Zeiten abrutschen in denen in Zukunftstechnologien noch weniger Platz haben als bisher.

                                1. Wenn wir bei diesem konkreten Beispiel sind, dann sehe ich sogar ein ganz anderes Argument, warum man hier alles tun sollte, damit das Elektroauto zum Erfolg wird. China. Dort hat man erkannt, dass man erstmals eine Chance hat, die europäische Dominanz der Automobilbranche anzugreifen und zu dominieren. Und dort tut man alles, wie man auch in den 5-Jahres-Plänen sieht, damit die Marken aus Europa unter Druck geraten.

                                  Man kann sich jetzt also hinstellen und die lokale Zielgruppe bedienen, die bei uns noch Verbrenner will, oder man bleibt ein globaler Player. Falls nicht, muss man damit leben, dass man massiv Wohlstand abgibt. Und die Zielgruppe hier wird auch nicht größer, im Gegenteil, je härter der Klimawandel zuschlägt, desto mehr wird das Umdenken kommen. Zur Not mit Katastrophen. Wie beim Raucher, der oftmals nur dann aufhört, denn der Arzt ihm sagt, dass es das sonst echt war. Klar, einige rauchen auch dann weiter und einige werden immer Fan des Verbrenners bleiben, aber ich hoffe, dass diese Branche den Schuss nicht zu spät hört. Sonst nutzen wir in Zukunft nicht nur importierte TVs, Smartphones, PCs, Tablets und sämtliche Dienste aus dem Ausland, sondern auch das, was einen großen Teil der Wirtschaft in Deutschland ausmacht, Autos.

                                  Aber man kann es auch wie Nokia machen. Da saß ich, als das iPhone vorgestellt wurde und Android kam, am Tisch mit dem Management und lobte den Ansatz von Maemo/MeeGo für die Zukunft. Dort entschied man sich aber, dass man Symbian für Touch optimiert. Ähnlich wäre der Fokus auf Verbrenner. Man kann eine gewisse Zielgruppe weiter bedienen, die das „Gewohnte“ weiterhin haben möchte, aber man verpasst den Anschluss an die Zukunft.

                            2. Ronald 💎

                              Na also es geht doch.
                              Es wird auch bestimmt die Betreiber dieses Blogs freuen dass du sie als Quelle anführst.
                              Deine zitierten Quellen sind teilweise ca. zwei Jahre alt. Meiner Meinung nach ein ziemlich „langer“ Zeitraum in der heutigen Zeit.
                              Was ist seitdem passiert?
                              Von Oktober ´24 bis Oktober ´25 sind die Ladestellen im öffentlichen Raum um 16 % gestiegen (156k auf 180k). In einem Jahr! Und wir haben noch mindestens 9 Jahre vor uns.
                              Wie schon Neuhier es schon bei dir beschrieb. Du fällst der perfect-solution-fallacy, bzw dem Nirwana-Fehlschluss anheim.
                              Auch nach 2035 werden noch ICEs über die Straßen fahren und es wird weiterhin Tankstellen geben.
                              Man muss nicht hier und heute eine Schatteninfrastruktur für BEVs auf die Straße stellen die der ICE-Infrastruktur von heute entspricht!
                              Damit hat man mindestens bis 2050 und danach Zeit, bis der letzte ICE auseinander gebrochen ist und der Wechsel zum BEV abgeschlossen ist.
                              Wie auch schon Neuhier dich fragte, wann soll mit der Transformation begonnen werden? Erst nachdem du gestorben bist?
                              Findest es nicht ein bisschen übertrieben zu wissen, wie sich sich Kostenstruktur zwischen BEV und ICE bis 2035 und danach entwickelt, und deswegen die Gemeinschaft gespalten (gesteuert von der Elite) und dem Untergang geweiht ist?

                          2. Neuhier 🔅

                            Oder bei den Echsenmenschen vom Aldebaran?

                            Mein Nachbar ist so einer! Bin mir ziemlich sicher!☝️

                            Für die ist es das perfekte Konzept. Ein Superwerkzeug, um die gesellschaftliche Spaltung weiter voranzutreiben.

                            Puhh… glaub ich bin jetzt raus aus der Diskussion mit Robert! DIE ANDEREN….

                    2. Neuhier 🔅

                      Das Projekt Elektroauto ist gescheitert.

                      Steile These, Robert! Also jetzt wirklich mal ernstgemeinte Frage und ich will auch gar nicht subtil beleidigen oder irgendwas anderes….

                      Glaubst du wirklich, dass „das Projekt“ eingestellt wird und wir 2040, 2050, 2070 weiterhin Benzin und Diesel tanken? Oder power to liquid, wo wirklich jede seriöse Quelle sagt, dass wir das an anderer Stelle brauchen werden?

                      Ich meine irgendwann ist nun wirklich mal nix mehr zum verbrennen da. Selbst wenn es 50 oder 80 Jahre dauert. Oder rechnest du mit Kernfusion? Und selbst dann müssen wir alles vorher elektrifizieren. Wie stellst du dir denn Deutschland 2100 vor?

                      1. Robert 💎

                        Ich glaube, dass das Ganze nur durch erheblichen politischen Druck und durch erhebliche Markt Manipulation eine Chance bei den Endkunden hat, diese werden diese bittere Pille am Ende schlucken müssen, weil es keine Alternative gibt und auch in keine andere Richtung geforscht wurde, und das wird zu weiteren Tiefgreifenden gesellschaftlichen Verwerfungen führen.

                        1. Neuhier 🔅

                          Welche andere Richtung?

                          1. Robert 💎

                            In sämtliche andere Richtungen. Natürlich ist Elektromobilität ein Teil der Lösung, aber wie es seit Jahren läuft und aktuell läuft, kann es gesamtgesellschaftlich einfach nicht funktionieren. Im Grunde müssten die Stromkabel und Steckdosen genauso ausgebaut werden wie DSL- und Glasfaserkabel. Aber selbst das ist in vielen Orten nicht möglich, da nicht einmal ausreichend Strom zur Verfügung steht. Es gibt Neubaugebiete, die keine Ladestation erhalten, weil die vorhandenen Verteilerstationen die Last nicht bewältigen können. Ich denke, die meisten Menschen, für die aktuell die Anschaffung eines Elektroautos nicht infrage kommt, haben kein Problem mit Elektroautos und kennen alle ihre Vorteile. Es gibt einfach viele andere Hinderungsgründe. Offensichtlich gibt es diese, sonst würden die Menschen Elektroautos kaufen. Es wird sich nichts ändern, wenn man diese Gründe weiterhin ignoriert und tot schweigt, statt sie ernst zu nehmen. Wenn man die Kunden nicht überzeugen kann, kann man sie auch nicht zwingen, und das kann auch nicht das Ziel sein.

                            1. Neuhier 🔅

                              Robert, ich denke du begehst hier einen klassischen Nirwana-Fehlschluss!

                              Weil es heute noch nicht perfekt ist, lehnst du diese Veränderung ab. Egal welche Erfindung käme, du würdest jedesmal so argumentieren. Selbst wenn morgen Unmengen EFuels vorhanden wären…. dann wäre es zB der Preis den du kritisieren würdest. Für dich muss alles neue sofort perfekt sein. Und deshalb forderst du auch irgendwelche „Forschungen in alle Richtungen“.

                              Robert, man bekommt aber ein ganzes Land nicht über Nacht von den Fossilen weg! Das ist ein Marathon und das funktioniert auch nicht alles innerhalb von 10 Jahre.

                              Hast du eigentlich eine Ahnung wie teuer und umständlich Autofahren zu Beginn des 20igsten Jahrhunderts war. Benzin gab es da ausschließlich in der Apotheke. Die Fahrzeuge mussten permanent gewartet werden. Glaubst du der Pöbel hat damals gedacht, dass wir mal so eine Energieinfrastruktur global aufbauen können?

                              Du hast aber meine Frage nicht beantwortet! Wie stellst DU dir Deutschland 2100 vor in dem dann deine Kinder und Enkel leben sollen? Oder beschränkst du dich weiterhin ausschließlich darauf aufzuzählen was alles (noch) nicht geht und schiebst die Verantwortung auf „fehlende Forschung“?

                              1. Robert 💎

                                2100? Wir fahren Fahrzeuge, die keine Emissionen erzeugen beziehungsweise so wenig wie möglich. Vermutlich werden diese mit grünem Strom betrieben Oder mit einer Art Kraftstoff, der mit grünem Strom erzeugt wurde und jeder, der es wünscht, hat einen Parkplatz und jeder Parkplatz in diesem Land hat eine Steckdose. Und der Strom kostet in etwa halb so viel oder weniger als aktuell. Das wäre eine gute Vorstellung.

                                1. Neuhier 🔅

                                  so…. und wann sollten wir deiner Meinung nach damit beginnen, auf dieses Zielbild hinzusteuern? 2090?

                                  1. Robert 💎

                                    Naja, ehrlich gesagt haben wir doch gar nicht damit angefangen, weil der Großteil der Bevölkerung immer noch nicht mitgenommen wurde. Ich sehe auch nicht, dass die wirklichen Hinderungsgründe für die Durchsetzung der Elektromobilität beziehungsweise Mobilitäts Wende angegangen werden.

                                    1. Neuhier 🔅

                                      Und da sind wir tatsächlich unterschiedlicher Meinung!

                                      Meiner Meinung nach sind wir mitten drin! Wir bauen massenweise Erneuerbare hinzu, wir versuchen den Netzausbau in den Griff zu bekommen, die Ladeinfrastruktur wird massiv ausgebaut, die Elektroautos werden immer günstiger, die Reichweiten immer größer und Ladezeiten immer kürzer. Die Leute können theoretisch noch bis weit nach 2050 ihre geliebten Verbrenner fahren. Und in 2040 werden wir noch deutlich weiter sein…..

                                      Wie gesagt…. Ich denke, Du begehst hier einen Nirvana Fehlschluss.

                                      Ich prophezeie, wenn wir jetzt nicht aufgegeben, werden uns (und China) andere Länder 2040 beneiden…. weil wir dann schon einen großen Schritt zur Energie-Souveränität gemacht haben und nicht mehr über 100 Mrd. jährlich an andere Länder überweisen.

    2. Guest 👋

      Also ich lade beim Einkaufen.
      Fast jeder Aldi, Lidl, rewe, familia hat mittlerweile Ladesäulen. Da fährt man hin, steckt ein, geht einkaufen kommt zurück und das Auto ist voll. Ich behaupte, dass man spätestens alle zwei Wochen einkaufen geht, sonst müsste man schon viel Vorrat kaufen. Da spare ich mir den Weg zur regulären Tankstelle einfach komplett.
      Weiteres, reales Szenario:
      Ich bin unregelmäßig mit dem Auto statt mit der Bahn in die Innenstadt gefahren. Dort habe ich dann an einer 11 kW ac Ladesäule geparkt (umsonst) und während des Besuchs in der Innenstadt aufgeladen. Auch dort: Alltag erledigt, während das Auto nebenbei geladen hat. + kostenloser Parkplatz in der Innenstadt.

Du bist hier:
mobiFlip / Mobilität / Wann lohnt sich ein Elektroauto wirklich?