Mazda schickt in diesem Jahr zwei neue Elektroautos ins Rennen, die den Reinfall des ersten Modells ausgleichen sollen. Doch das sind keine „echten“ Mazdas, denn man nutzt eine Basis aus China. Allerdings arbeitet Mazda an einem großen Schritt.

Mazda verschiebt Plattform nach hinten

Es ist eine eigene Plattform für Elektroautos in Entwicklung, die dann in Zukunft die Basis für das Portfolio der Marke sein soll. Diese sollte eigentlich mal 2025 an den Start gehen, so Auto Express, wurde dann aber immer wieder verschoben. Das Ziel lautete 2027, bis jetzt, denn laut Quelle geht es „frühestens 2028“ bei Mazda los.

Als Grund nennt Mazda die Entwicklung auf dem Markt, denn während man eine Plattform entwickelt, entwickelt sich auch der Markt weiter. Man muss sie also bei der Technik immer wieder anpassen. Klingt so, als hat Mazda festgestellt, dass der aktuelle Stand der Plattform nicht mehr für 2027 ausreicht und wird nachbessern.

2028 ist noch nicht ganz sicher, aber das Ziel ist auf jeden Fall, dass die Plattform für Elektroautos von Mazda noch in diesem Jahrzehnt kommt. Technische Details hat Mazda bisher nicht genannt, aber vielleicht werden diese eben noch evaluiert.


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  1. Athlonet 🎖

    Ach Mazda…
    Schade dass ihr die Elektromobilität so verschlafen habt.
    Die umgelabelten China-Karren sind nicht kaufbar, so schön sie auch aussehen.
    Ich bin sehr zufriedener Mazda Fahrer. Aber nächstes Jahr will ich ein Elektroauto. Und da steht Mazda leider nicht auf meiner Liste.

    1. Dom 🎖

      Warum sind die nicht kaufbar?

      1. Athlonet 🎖

        – Die LED Schweinwerfer sind Schrott – kein Matrix und unter 2.000 Lumen (weil keine automatische Leuchtweitenregulierung vorhanden ist; die ist ab 2.000 Lumen Pflicht). Also kaum besser als Halogen.
        – Die Chinesen können (noch) keine Fahrassistenzsysteme. Auf dem Papier ist alles vorhanden, aber es mangelt an der Feinabstimmung.
        – Kein (optionaler) Allrad. In der Klasse.
        – Extrem kleiner Kofferraum beim Mazda 6e (bei 4,92m Außenlänge).
        – Unausgereifte Software beim Mazda 6e. Ob die beim CX-6e besser ist muss sich erst noch zeigen. Wird aber wahrscheinlich die selbe Software sein.

    2. metacortexx 👋

      Alle Japaner haben die E-Mobilität komplett verschlafen. Es gibt nix konkurrenzfähiges bei Honda, Toyota und auch bei Nissan sieht es bis auf den Leaf bescheiden aus. Die Japaner müssen sich langsam mal entscheiden: Gute E-Autos die wettbewerbsfähig sind auf den Markt bringen oder sich aus Europa zurück ziehen. Ewig können sie die Hybrid-Welle auch nicht mehr reiten auch wenn sie da Vorreiter waren.

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