Cupra schickte 2024 mit dem Tavascan einen neuen Elektro-SUV ins Rennen, ein Pendant zu Modellen wie dem VW ID.5, Skoda Enyaq Coupé oder Audi Q4 e-tron Sportback. Doch bei diesem Modell wollte es die Volkswagen AG anders angehen, denn im Gegensatz zu den anderen Modellen setzt man auf einen China-Import.

Cupra Tavascan soll nach Europa kommen

Das ist nicht optimal, und obwohl mal eine Lösung für das Problem gefunden hat, so scheint es intern den Plan zu geben, dass die nächste Generation des Cupra Tavascan, die laut Handelsblatt in den „frühen 2030er-Jahren“ ansteht, nicht mehr in China gefertigt wird. Der Tavascan soll in Zukunft in Europa gebaut werden.

Cupra oder Volkswagen wollten diesen Schritt nicht bestätigen oder dementieren, aber bevor man sich dort mit der neuen Generation des Elektro-SUV beschäftigt, steht in diesem Jahr zunächst eine größere Modellpflege an. Hier nutzt Cupra den MEB+ als Plattform und für 2030 wird dann sicher schon SSP die Basis sein.

Letztes Jahr gab es übrigens ca. 36.000 Zulassungen des Tavascan in Europa. Das ist noch lange nicht das Niveau eines Formentor mit über 100.000 Zulassungen, der Tavascan ist aber wichtig für die CO₂-Bilanz der VW-Marke. Und ein elektrischer Formentor wäre zwar eine Option, dürfte aber so schnell nicht bei Cupra anstehen.


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