Apple ist dafür bekannt, dass man eher im höheren Preissegment wildert, denn da ist die Gewinnmarge besser. Hin und wieder begibt man sich aber nicht nur in die Mittelklasse, sondern in den Einsteigerbereich, wie mit dem neuen MacBook Neo.

Für 699 Euro bekommt man hier ein sehr gutes Gesamtpaket und Studenten zahlen sogar nur 599 Euro, Apple hat beim MacBook Neo also noch Luft und das werden wir sicher im Sommer bei den Angeboten sehen. Für PC-Hersteller ist dieses neue MacBook eine Ansage und Asus war nach diesem Preis sogar „geschockt“.

„Angesichts der historisch sehr hohen Preise von Apple ist die Einführung eines so erschwinglichen Produkts ein Schock für den gesamten Markt“, so Nick Wu von Asus im Rahmen der Geschäftszahlen, das wird man jetzt „sehr ernst“ nehmen.

Aber Microsoft, AMD, Intel und Co. sind angeblich schon dran und analysieren, wie man darauf reagieren kann, immerhin deutete sich dieser Schritt seit Monaten in den Gerüchten an, das MacBook Neo dürfte also niemanden überrascht haben.


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  1. René Hesse ♾️

    Ich hab gestern erst Linux Mint auf einem älteren Lenovo Windows Gerät installiert, weil Windows einfach nur noch unerträglich ist. Zukünftig nur noch MacBook Neo für diese Anwendungszwecke.

  2. Peter ☀️

    Ich wünschte mir, dass die PC-Hersteller einfach weniger auf Windows setzten würden.
    Da kann man schon allein 100 € Lizenz pro Gerät sparen, wenn man ein auf Linux optimiertes System baut.

    1. Tom 💎

      Das entscheidet ganz alleine der Markt. Computer werden größtenteils mit Windows verkauft, weil die Menschen genau das wollen. Es ist ja nicht so, dass es keine Linux-Systeme zu kaufen gibt. Wären mehr Menschen an Linux interessiert, würden auch mehr Linux-Systeme verkauft werden.

      Und das verstehe ich ehrlich gesagt auch. Ich bin zwar primär macOS-Nutzer, müsste aber keine Sekunde überlegen, um mich für Windows und gegen Linux zu entscheiden, wenn ich eine Wahl treffen müsste. Und das sage ich nicht als jemand, der nichts anderes als macOS kennt. Ich habe auch eine Windows- und eine Ubuntu-Installation. Berührungspunkte sind also vorhanden und ich bewerte tatsächlich auf Basis eigener persönlicher Erfahrungen und nicht auf Grund von Vorurteilen, die ich irgendwo aufgeschnappt habe.

      1. Peter ☀️

        Ich sehe es eher als ein Henne Ei Problem. Da keiner überhaupt Erfahrungen macht, wie man mit Linux umgeht, wählt man automatisch Windows.
        Im Alltag begenet dir überall nur Windows; egal ob Schule oder Büro. Für Linux muss du dich bewusst entscheiden. Das Betriebssystem manuell einspielen, Probleme selbst lösen und und und.
        Man merkt aber allmählich ein Wandel, weil immer mehr Nutzer von Windows 11 und den ganzen AISlop genervt sind; gerade bei Gamern. Und so nebenbei; Ubuntu ist sowas von 1990 :D

        Das zeigen auch die Google Trends.
        Bild anzeigen

        1. Tom 💎

          Ich sehe das überhaupt nicht als Henne-Ei-Problem. Es gibt für die meisten Menschen schlicht und ergreifend kein Argument für Linux als Desktop-Betriebssystem. Gehe mal davon aus, dass auch die Entscheidung für Windows in sehr vielen Fällen eine bewusste Entscheidung ist. Sicher nicht immer. Aber wer keine bewusste Entscheidung darüber trifft, für den ist Linux ehrlichweise vielleicht auch nicht die beste Wahl.

          Im Übrigen stimme ich auch nicht zu, dass einem im Alltag überall nur Windows begegnet. Bei mir beispielsweise ist das Verhältnis eher 70-30 zu Gunsten von macOS. Ich habe tatsächlich sogar noch nie für einen Arbeitgeber gearbeitet, der etwas anderes als macOS hatte.

          Was du mit der Aussage „Ubuntu ist sowas von 1990 :D” sagen möchtest – keine Ahnung. Das finde ich jetzt ehrlich gesagt eher kindisch. Tatsache ist, dass Ubuntu eine moderne Linux-Distribution ist, der nachgesagt wird, am meisten Mainstream-tauglich zu sein. Und genau das brauchst du, wenn du Menschen anderer Betriebssysteme davon überzeugen möchtest, dass Linux eine Option ist. Da sind „nerdigere” Distributionen nicht unbedingt zielführend.

        2. Stefan K. 🔅

          So ganz verkehrt ist der Gedanke allerdings nicht. Gaming-Notebooks werden vorrangig mit Windows gekauft, weil da ganz einfach die meisten Spiele unterstützt werden, insbesondere AAA.

          Sicherlich, man kann mit Proton mittlerweile hervorragend Windows-Spiele unter Linux nutzen, siehe Valve mit seinem SteamOS und Steam Deck, aber dann wäre direkt die Frage, welche Distribution nimmst Du zum vorinstallieren: Eine ab Werk Gaming-optimierte Distro wie CachyOS und Bazzite, oder doch lieber eine klassischere Distro wie Ubuntu (ja ja, sowas von 1990er ^^), Linux Mint, Fedora, welches Desktop Environment aus KDE, Gnome oder Cinnamon wird vorinstalliert und so weiter. Und welche Distro sollte es bei Consumer-Notebooks sein, ohne das sich eine Distro jetzt benachteiligt fühlt? Daran wird es meines Erachtens mit am meisten scheitern: Das Überangebot an Linux-Distros. Mal ganz abgesehen von der Treiber-Unterstützung der Massenware-Hersteller, RPM-Paket hier, DEB-Binaries hier und von Tarball-Archiven zum selbst kompilieren mal ganz abgesehen.
          Windows ist simpel: Es ist drauf und man kann direkt loslegen, ohne den ganzen „Welche Paket-Plattform zum installieren hab ich jetzt eigentlich“-Fragen und -Folgen.

          Ich würde mir allerdings tatsächlich wünschen, dass man mehr Notebooks und vor allem Massenware-Modelle bei MediaSaturn direkt im Laden als Linux-bestückte Variante kaufen könnte. Und sei es nur als Service vom Markt, den man bei Kauf wählen kann.
          Vielleicht sollten Lenovo, HP, Dell und Co. das einfach mal mit Kleinstserien testen, aber dazu fehlt der Mut bzw. viel mehr der Wille das auch mal ernsthaft anzugehen.

  3. Stefan K. 🔅

    Ich bin ja eher gespannt, wie sich das Neo im Alltag so schlägt. Und vor allem, wie gut man von Windows umsteigen kann.
    Aber ja, 700 Euro UVP von Apple ist eine richtige Kampfansage. Da werden so einige Hersteller hinter verschlossenen Türen ins Schwitzen kommen und fieberhaft an Alternativen basteln.

    1. Tom 💎

      Der Umstieg von Windows auf macOS ist meiner Meinung nach überhaupt nicht schwer. Das sage ich nicht nur, weil ich selbst damit „damals” keine Probleme hatte, sondern weil ich den Umstieg auch schon bei mehreren anderen Menschen aus dem persönlichen Umfeld mit erlebt habe, die vorher nie mit macOS zu tun hatten. In einem Fall war es sogar unfreiwillig und mit Vorbehalten gegen macOS, weil der Windows-Computer den Geist aufgegeben hatte und ich mein altes MacBook als Zwischenlösung zur Verfügung stellte, bis ein neuer Windows-Computer zur Verfügung stand. Aber selbst in dem Fall erfolgte die Gewöhnung sehr schnell.

      Ein paar Dinge sind natürlich anders, aber im Großen und Ganzen ist es von der Benutzererfahrung her doch sehr ähnlich. Das größte Thema ist eigentlich wie bei jedem Betriebssystem-Wechsel die Anwendungs-Kompatibilität.

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