Bundesnetzagentur veröffentlicht Tool zur Prüfung der Telekommunikations-Mindestversorgung

Die Bundesnetzagentur stellt ab sofort ein Online-Tool bereit, mit dem Verbraucher ihren Anspruch auf Mindestversorgung mit Telekommunikationsdiensten prüfen können.
Unter Eingabe der eigenen Adresse lässt sich laut Bundesnetzagentur in weniger als einer Minute ermitteln, ob an einem Standort die gesetzlich vorgeschriebene Mindestversorgung potenziell verfügbar ist. Diese liegt derzeit bei 15 Megabit pro Sekunde im Download, 5 Megabit pro Sekunde im Upload und einer Latenz von maximal 150 Millisekunden.
Wie das Marktüberwachungs-Tool funktioniert
Das Tool wertet laut Behördenangaben eine Vielzahl von Versorgungsdaten aus, die auf einer Karte mit 100 mal 100 Meter großen Gitterzellen dargestellt werden. Dabei werden sowohl leitungsgebundene als auch mobilfunkgestützte Versorgungsformen berücksichtigt.
Wer nach der Prüfung als potenziell unterversorgt gilt, kann sich über ein verlinktes Kontaktformular direkt an die Bundesnetzagentur wenden.
Das neue Werkzeug erscheint zunächst als Testversion und soll auf Basis von Verbraucherfeedback und erweiterter Datenlage fortlaufend verbessert werden.
Hintergrund ist das im Telekommunikationsgesetz verankerte Recht auf Versorgung, das jedem Bürger einen Mindestanspruch auf Sprachkommunikation und Internetzugang für eine angemessene gesellschaftliche Teilhabe garantiert.
PS: Ein Verfahren mit dem Namen RaVT ermöglicht es Verbrauchern, ihre Internetgeschwindigkeit mit den gesetzlichen Mindestwerten zu vergleichen.
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