Audi gelingt langsam der Wandel bei Elektroautos

Bei Audi ging es letztes Jahr beim Umsatz und Gewinn etwas zurück und die operative Umsatzrendite sank von 6 auf 5,1 Prozent. Das ist nicht das Ziel, vor einer Weile wollte man diese sogar steigern, aber es war ein „anspruchsvolles Jahr“.
Während Audi im Vorjahr noch 1.671.218 Autos verkaufte, so waren es 2025 nur noch 1.623.551 Einheiten. Kein starker Einbruch, denn die elektrischen Offensive aus Ingolstadt zündet so langsam und die neuen Modelle kommen besser an.
Audi Q6 e-tron ist beliebt bei Kunden
Mit 223.032 verkauften Elektroautos konnte sich Audi letztes Jahr um 36 Prozent steigern und zieht damit sogar ganz knapp an Mercedes vorbei. Dort geht es im Moment bergab, bei Audi geht es jetzt wieder nach oben – dank Q6 und A6.
Die beiden Elektroautos kamen mit viel Verspätung, da die PPE-Plattform nicht fertig wurde, doch jetzt sind Audi Q6 e-tron (rund 84.000 Einheiten) und Audi A6 e-tron (rund 37.000 Einheiten) da und erfreuen sich laut Audi „großer Beliebtheit“.
In diesem Jahr wird es etwas ruhiger, denn wir bekommen zwar einen neuen Audi Q4 e-tron, aber kein neues Modell, der Audi A2 e-tron steht erst 2027 an. Das wird also nicht reichen, um BMW einzuholen, die bei den deutschen Premiummarken weiterhin sehr erfolgreich mit Elektroautos sind und Mercedes und Audi dominieren.
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Die Elektroauto von Audi wie der A6 Etron sind beliebt, weil sie über niedrigen Leasingraten in den Markt gedrückt werden. 83 Prozent der Zulassungen bei Audi sind inzwischen gewerblicher Art und 17 Prozent nur noch private Verkäufe. Der Hersteller mit den geringsten Privatkundenanteil. Daher die extrem schlechte Rendite durch Margenschwache Leasing und Geschäftskundenanteile.
Und ob der hässliche neue A2 Etron, der eigentlich ein A3 Nachfolger ist da ID3/Golfbasis ist, angenommen wird darf bezweiflt werden. Schon der alte a2 war ein Flop.
Das muss man schon etwas differenzierter sehen. Der alte A2 war ein Flop, solange er als Neuwagen erhältlich war. Er war damals sehr radikal und seiner Zeit um Jahre voraus. Sowas mag der deutsche Michel nicht. Als die Produktion dann eingestellt wurde, entwickelte sich der A2 zu einem der gefragtesten Gebrauchtwagen, die Preise gingen entsprechend durch die Decke. Die Gründe dafür waren der extrem geringe Verbrauch und die Haltbarkeit der Karosserie, die komplett aus Aluminium ist.
Heute dürfte die Form längst nicht mehr so polarisieren wie seinerzeit. Insofern kann ich mir gut vorstellen, dass es ein Verkaufserfolg werden wird.