Ford nennt Grund für das überraschende Umdenken

Die klassischen Automobilhersteller befinden sich seit Jahren im Wandel und die ein oder andere Marke hat schon mehr als einen Kurswechsel hinter sich. Ford ist so eine Marke, man hat erst vor wenigen Wochen den Kurs für Elektroautos neu gesetzt. Mehr Partnerschaften, aber vor allem günstiger, es muss günstiger sein.
Dieses „neue Kapitel“, wie man es selbst bezeichnet, sei „ein Geschenk, dass China uns gemacht hat“, so Jim Farley bei Fast Company. Es ist nicht Tesla, die man bei Ford vor Augen hat, die sind „ganz okay“, es sind die Marken aus China, daher hat sich der Ford-Chef auch schon den Xiaomi SU7 ein bisschen genauer angeschaut.
Konzerne wie BYD und Geely haben gezeigt, wohin die Reise geht, die Menschen wollen günstige Elektromobilität und daher tut sich Volkswagen in China auch so schwer und wird links und rechts überholt, da ist Farley sicher. Wenn man schlau ist, dann nutzt man das System der Marken aus China und passt es für sich an.
Die „nächste Generation von Elektroautokunden“ sucht preiswerte Optionen auf dem Markt und da möchte Ford jetzt vorne mitspielen. Die nächsten Elektro-Jahre bei Ford sollen günstiger werden. Bei uns setzt Ford übrigens weiterhin auf Deals, wie mit Renault oder Volkswagen, die neue Elektro-Plattform kommt nicht zu uns.
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Der Ford Chef lobt die chinesischen Marken doch nur, weil er weiß, dass die in den USA nicht verkauft werden können. Sonst würde er ganz anders klingen.
Und natürlich inspezieren sämtliche Autohersteller sämtliche interessanten Modelle der Konkurrenten ganz genau. Gibt sogar häufig eigene Tochterfirmen, die nur darauf spezialisiert sind.
Tesla wurde früher auch von allen Herstellern gekauft und zerlegt und untersucht. Da gab es auch immer mal Berichte zu. Besonders ist das jetzt also nicht.