The Witcher 4: Das sagen die Entwickler zu einer „Erweiterung“

CD Projekt Red überraschte diese Woche (es sei denn, man hat die Gerüchte im Vorfeld verfolgt) nach über zehn Jahren mit einer weiteren Erweiterung für The Witcher 3. Das Spiel wird wie kaum ein anderes gepflegt, aber man sollte nicht definitiv davon ausgehen, dass das auch bei The Witchter 4 so sein wird.
Michał Nowakowski von CD Projekt Red hat sowas zwar nicht ausgeschlossen, aber es sei „schwierig“, da man wieder eine Trilogie plant und Teil 4, Teil 5 und Teil 6 in einem Zeitraum von sechs Jahren erscheinen. Die Spiele werden also schon jetzt parallel entwickelt und zusätzlich Inhalte dürften direkt im Nachfolger landen.
Ich könnte mir gut vorstellen, dass man zunächst die Geschichte der drei Spiele abschließen wird und sich voll darauf fokussiert, bei The Witcher 6 würde es mich aber nicht wundern, wenn es wieder viele Jahre gepflegt wird und neue Inhalte mit der Zeit kommen. Aber bis dahin ist noch viel Zeit, da dürfte es schon 2035 sein.
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Ich gehe jetzt auch nicht davon aus, dass unbedingt Witcher 4 in zehn Jahren nochmal eine Erweiterung erhalten wird. Aber bei drei Teilen innerhalb von sechs Jahren kann ich mir sehr gut vorstellen, dass es vielleicht jeweils ein Jahr (plus/minus etwas) nach jedem Teil eine Erweiterung geben wird, um nochmal einen Zwischen-Hype zu erzeugen. Bei Witcher 3 hat es auch nur fünf Monate bis zur ersten kostenpflichtigen Erweiterung gedauert.
CDPR scheint zuletzt ja mächtig Gas zu geben mit vielen Dingen, die am Entstehen sind. Und eine Erweiterung müsste dann ja nicht einmal unbedingt von CDPR selbst entwickelt sein, sondern kann auch wieder etwas Ausgelagertes sein. Aber gerade nach den erfolgreichen Erweiterungen für Witcher 3 und Cyberpunk 2077 würde es mich fast wundern, wenn man diese Möglichkeit auslässt. Und das ist ja etwas, was man durchaus von Anfang an einplanen kann. Die parallele Entwicklung spricht da nicht zwingend dagegen. Es ist viel mehr eine Strategiefrage.