Elektroauto-Fahrer: „Diese Leute sind verrückt“

Der US-Markt ist seit dem Amtsantritt von Donald Trump deutlich unattraktiver für Elektroautos geworden und man merkt, dass sich daher auch einige Marken davon distanziert haben und in den USA den Verbrenner wieder in den Fokus rücken.

US-Präsident lästert über Elektroautos

Donald Trump beendete vor einer Weile die Förderung, was Elon Musk verärgerte, wie der US-Präsident laut Electrek in einer Rede im Red Rock Resort verriet. Er spricht also nicht gerne darüber, bezeichnete die Fahrer aber noch als „verrückt“.

Wenn man mit einer Person in einem Elektroauto mitfährt, dann wird man schnell feststellen, dass sie eine „Krankheit“ haben, so Donald Trump. Selbst wenn der Akku noch 3/4 voll ist, denken sie schon über den nächsten Ladestopp nach.

Damit ist vermutlich die „Reichweitenangst“ gemeint, die aber vor allem in Medien gerne als Argument genutzt wird, die bei Fahrern mit Praxiserfahrung nicht wirklich zu finden ist. Und wenn, dann nicht mit einem fast vollen Akku. Die Förderung wurde jedenfalls beendet, weil sie signalisierte, dass jeder ein Elektroauto benötigt.

Der Marktanteil von Elektroautos in den USA liegt aber nur bei 7 Prozent, so der US-Präsident, man habe 60 Prozent des weltweiten Öls, man benötigt das nicht.

Die Disruption wird sehr gerne ignoriert

Die US-Wirtschaft macht also den gleichen Fehler, wie man ihn schon häufiger in der Vergangenheit beobachten konnte, wenn eine Disruption anstand. Man legt den Fokus nur auf den eigenen Markt und versucht die eigene „Stärke“ zu beschützen.

Eine Disruption lässt sich aber selten aufhalten und Unternehmen wie Ford und Co. verlieren den Anschluss und spielen global eine immer kleinere Rolle. Und man hält das bisher größte Unternehmen für Elektroautos unnötig klein, nämlich Tesla. Dort wird man die Krone in diesem Jahr vermutlich an China (BYD) abgeben müssen.

Der US-Präsident mag ein bisschen radikaler in seiner Vorgehensweise sein, aber auch bei uns in Europa und hier in Deutschland denkt man wieder rückschrittlich.


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  1. P45 🔅

    Okay, also bin ich auch verrückt. Ach nein, mir fehlt dazu ja die Reichweitenangst. Nicht mal bei der Fahrt in den Urlaub will die bei mir aufkommen. Ich weiß ja, dass mein Elroq keine Probleme mit den 700km hat, die wir nach Tirol vor uns haben. Zweimal für circa 20 bis 25 Minuten Laden, dabei was essen und trinken und ggf. mal das Örtchen aufsuchen und schon sind wir in den Alpen. Fahrtdauer inclusive Laden idR weniger als acht Stunden. Gegenüber früheren Verbrenner-Fahrten ein Zeitaufschlag von höchstens einer halben Stunde. Dafür aber zu den halben Verbrauchskosten und viel entspannter!
    Also doch nicht verrückt, sondern ein ganz normaler und sehr zufriedener e-Auto Fahrer.

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