Apple plant ein neues MacBook, also ein Basismodell unter dem MacBook Air, was zwar in etwa so groß sein soll, aber nur einen A20 Pro besitzt. Doch es gibt noch weitere Abstriche, die man laut MacRumors bei diesem Laptop machen muss:

  • Die Displayhelligkeit wird unter der des MacBook Air liegen, welches mit 500 Nits aber auch nicht wirklich gut ausgestattet ist.
  • Außerdem gibt es angeblich kein True Tone für das Display, was Farbe und Helligkeit an die Umgebung anpasst.
  • Beim Speicher kann man nur 256 GB und 512 GB wählen, eine Option mit 1 TB oder 2 TB gibt es hier nicht.
  • Die verbaute SSD wird wesentlich langsamer als die in den anderen MacBooks von Apple sein.
  • Laut Quelle gibt es kein „fast charging“ wie beim Air und Pro, die Ladeleistung wird also bei klar unter 70 Watt liegen.
  • Die Tastatur besitzt keine Beleuchtung, was für mich tatsächlich direkt ein K.O.-Kriterium bei einem Laptop wäre.
  • Es werden keine „hochohmige Kopfhörer“ unterstützt, was bei Macs seit 2021 eigentlich Standard ist.
  • Apple nutzt zwar einen A-Chip, aber keinen N-Chip, der N1 für WLAN und Bluetooth fehlt also und es wäre denkbar, dass wir noch kein WLAN 7 und Bluetooth 6 bekommen.

Die meisten Punkte waren zu erwarten, wie das mit der SSD, andere sind nicht so optimal, wie die Displayhelligkeit, ein paar Punkte sind auch seltsam, wie eine nicht beleuchtete Tastatur. Es wird also spannend, wie teuer dieses MacBook am Ende ist und ob es sich nicht doch lohnt, dass man doch lieber zum MacBook Air greift.

Apple wird das neue MacBook angeblich nächste Woche vorstellen und in vielen bunten Farben auf den Markt bringen. Es ist der zweite Anlauf für ein Basismodell im Lineup, der erste scheiterte jedoch, weil die Intel-Chips zu schlecht waren.


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  1. René Hesse ♾️

    Ohne True Tone schon echt hart. 😞

  2. Tom 💎

    > Außerdem gibt es angeblich kein True Tone für das Display, was Farbe und Helligkeit an die Umgebung anpasst.

    Das ist so ziemlich die erste Option, die ich beim MacBook Pro immer abschalte, weil mir das überhaupt nicht gefällt.

    > ein paar Punkte sind auch seltsam, wie eine nicht beleuchtete Tastatur.

    Was genau soll daran seltsam sein? Ich habe gelesen, dass das Fehlen für dich ein KO-Kriterium wäre. Dir ist das also wichtig. Dennoch wirst doch aber auch du zugeben müssen, dass das ein Nischen-Feature ist und es einleuchtet (unbeabsichtigtes Wortspiel), dass man beim günstigsten Modell eine Beleuchtungsfunktion streicht, um Kosten zu sparen. Diese Entscheidung hätte ich als Produktdesigner definitiv genauso getroffen.

    Insgesamt sehe ich nicht einen einzigen kritischen Punkt, weil es nun einmal ein Einstiegsmodell zu einem entsprechend niedrigeren Preis ist. Und selbst ein MacBook Air kostet ja nicht die Welt. Wenn es also mehr sein muss, greift man dazu und nicht zu diesem Einstiegsmodell.

    1. Wie du selbst sagst, es sind subjektive Punkte, wie immer bei einem Kauf. Daher auch die Frage nach dem Preis am Ende, denn die wird spannend sein.

  3. Felix 🔆

    Kommt auf den Preis drauf an. Für 500€ könnte es seine Abnehmer finden.

    1. Tom 💎

      Das ist unrealistisch. Ich würde von nicht weniger als 700 Euro ausgehen. Eher mehr als weniger. Und das wäre immer noch absolut in Ordnung, zumal das Gerät wahrscheinlich immer noch mehr Leistung hat als viele Notebooks anderer Hersteller, die „nur” 500 Euro kosten. Ob das so ist, werden wir natürlich erst noch sehen müssen. Aber die Erfahrung, was Apples Chip-Entwicklung betrifft, spricht meiner Meinung nach dafür. Und eines dürfen wir ja auch nicht vergessen: Dass Apple ein günstigeres Einstiegsmodell plant, heißt nicht, dass man plötzlich mit Herstellern von Low-Budget-Computern konkurrieren möchte. Apple wird schon eher etwas mehr als etwas weniger verlangen.

  4. Dom 🏆

    So wird der Mac leider unattraktiv.

    1. Robert 💎

      Was ist das denn für eine Aussage? Es ist doch nur ein Einstiegsmodell. Die anderen Modelle bleiben doch ganz normal im Angebot.

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