Die Apple Vision Pro war technisch ein sehr beeindruckendes Produkt zum Start, aber sie besetzte mit der virtuellen Realität (VR) nicht nur eine Nische, sie war auch für diese Nische viel zu teuer. Doch das war nicht das Hauptproblem, denn Kunden von Apple zahlen durchaus auch mal mehr, es fehlt bis heute das „Argument“.
Apple Vision Pro fehlte die „Vision“
Selbst Apple weiß nicht, was eigentlich das Argument für eine Vision Pro ist. Warum sollte man sie kaufen? Gaming? Gibt es kaum. Office? Ist machbar, aber wer will da mehrere Stunden mit einer Brille sitzen? Entertainment? Im Flugzeug, ja, aber wer schaut sich daheim die Filme oder den Sport wirklich ganz alleine in VR an?
Daher hat man nicht nur die Arbeiten an einer neuen Vision-Brille auf ein Minimum reduziert, man hat jetzt laut AppleInsider auch das VR-Team entlassen. John Ternus, der neue CEO von Apple (ab dem 1. September), glaubt also nicht an die große VR-Zukunft. In diesem Punkt unterscheidet er sich von seinem Vorgänger.
2027 kommt eine normale Brille
Ein Teil des alten Teams arbeitet seit einer Weile an Siri AI, ein andere an der Brille, die in einem Jahr kommt (visionOS hat also eine Zukunft, wenn dann irgendwann ein Display in die Brille wandert) und das mit VR war es vorerst. Apple wird die Vision Pro aber vermutlich sehr langsam auslaufen lassen, das dauert noch.
Die M5-Version ist noch nicht so alt und man hat genug Einheiten auf Lager, um das Jahr zu füllen. Meine Vermutung ist, dass die neue Brille auch ein Teil des Vision-Brandings wird und dann 2027 einfach das VR-Headset ablöst. Ein VR-Comeback ist nicht ausgeschlossen, aber in diesem Jahrzehnt wird das nicht passieren.
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