MG Motor präsentierte vor ein paar Wochen nicht nur den neuen MG4, den man mittlerweile in Deutschland bestellen kann, in diesem Jahr kommt auch eine noch günstigere Version mit dem MG4 Urban dazu. Diese Woche feierte er Premiere in Deutschland, auch wenn man noch keinen Preis für unseren Markt nennen wollte.

Der 4,4 Meter lange Hatchback startet jedoch als „MG4 EV Urban Comfort“ für ca. 19.990 Euro in Österreich (mit Boni), rechnet also mit einer Kampfansage. Wobei es bei uns eine Änderung gibt, denn es ist das erste Elektroauto mit einer Semi-Solid-State-Batterie in Europa. Diese nennt man MG SolidCore Battery bei SAIC.

Mit der MG SolidCore Battery überführt MG Motor erstmals eine Semi-Solid-State-Batterie in die Serienproduktion und geht damit den nächsten Schritt in der Weiterentwicklung innovativer Energiespeicher. Im Unterschied zu konventionellen Lithium-Ionen-Batterien setzt MG Motor auf einen überwiegend festen Elektrolyten. Dieser bildet eine stabile Schutzstruktur innerhalb der Batterie und reduziert den Flüssiganteil deutlich. Das Ergebnis: ein Plus an Sicherheit, Leistung und Zuverlässigkeit – insbesondere unter realen Alltagsbedingungen.

Das ist also noch keine echte Feststoffbatterie, diese ist aber auch schon bei MG im Test in China im Einsatz und man rechnet noch in diesem Jahrzehnt damit. Hier gibt es bis zu 415 km Reichweite, immerhin ist das ein Einsteigermodell, im nächsten Schritt greift man aber „weiter oben“ an und peilt über 1.000 km Reichweite an.

Finale Details für den MG4 Urban stehen bisher noch aus, rechnet aber in etwa mit einer Ladeleistung von 82 kW und 118 kW (160 PS). Das Besondere ist, dass der Urban, wie der normale MG4, Modelle wie den VW ID.3 angreift, sich preislich aber auf dem Level eines VW ID Polo (oder sogar noch etwas darunter) bewegen wird.


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  1. Cyclon 👋

    Chinesische E Autos und sonstige E Fahrzeuge aus China haben alle ein Kill Switch und können per Knopfdruck durch die Chinesen lahmgelegt werden.

    https://www.telepolis.de/article/Kill-Switch-Wenn-chinesische-E-Busse-per-Knopfdruck-stillstehen-11084108.html

    Mal gespannt wenn die ganzen MG Fahrer und Co. beim nächsten Handelskonflikt nicht mehr fahren können.

    1. Thorsten G. ☀️

      Nicht mal in den verlinkten Artikel steht das. Drückt der Aluhut sehr?

  2. Ventura 👋

    Der 4,4 Meter lange Hatchback startet jedoch als „MG4 EV Urban Comfort“ für ca. 19.990 Euro in Österreich

    Das ist auch ein angemessener Preis für einen Kompaktwagen. Der ID3 ist 5 bis 7k Euro zu teuer.

  3. Jannis Weiss 👋

    MG macht vieles richtig, im Gegensatz zu anderen Herstellern aus China. Ordentliches Service und Händlernetz.

    Attraktive und Preiswerte Modelle.

    Nio, Zeekr, Lotus oder Aiways haben sich verrant in Premium sein zu wollen. Der Markt wird von unten aufgerollt wie damals Japaner, Tschechen, Rumänen oder Koreaner. Da ist auch keiner gestartet ubd hat gesagt Mercedes oder Porsche sind unsere Gegner

  4. Vantura 👋

    MG, BYD und Leapmotor Rollen den deutschen Markt auf.

    Japanische Marken wie Honda hingegen werden mit ihrem Marktanteil von 0.1 Prozent nicht mal mehr erwähnt.

    1. Philipp 🔆

      Was glaubst du ist der Grund dafür, das chinesische Hersteller aus dem Boden schießen und deutlich schneller und günstiger sind als alle anderen?

      1. Spiritogre 🏆

        Was glaubst du ist der Grund dafür, dass in China dennoch VW am meisten Autos weit vor BYD und allen anderen verkauft und das sogar, obwohl popuäre BYD dort umgerechnet eher so bei 15.000 Euro liegen?

        1. Xzibit87 👋

          Schau dir mal die Modelle bei Leapmotor an, die noch kommen. Warum sollte ein Opelkunde da noch einen Astra nehmen oder Corsa

          https://www.leapmotor.net/de/b03x

          1. Spiritogre 🏆

            Nun, wie viele Kunden hat Opel denn überhaupt noch?

    2. Tadekyol 👋

      Sobald der B03X von Leapmotor in Europa angeboten wird, wird es eng für VW.

  5. Spiritogre 🏆

    Sind die Ladeleistungen ein Witz? Was soll daran ID.3 Konkurrent sein? Selbst der lädt mit 145 bis 175kW und das wird bei neuen Modellen sicher noch wieder schneller gehen.

    1. Aaron Matthiesen 🎖

      Es kommt am Ende doch nur auf die Ladezeit an – vermutlich wird die nicht so viel schlechter sein als beim ID3. Denn die Peak-Ladeleistung sagt ja nicht viel aus, vielmehr die Ladekurve, und auch die Größe (bzw. Kleine) der Batterie spielt eine Rolle.

      Am Ende sind es vermutlich ca. 30 Minuten von 10 bis 80 Prozent, wie bei der Konkurrenz (auch wenn die kommenden günstigen 400-VOLT-VWs bei ca. 25 Minuten liegen).

      Wenn man fast nie längere Strecken fährt, ist das zudem irrelevant. Und wenn man nur zwei, dreimal im Jahr 600+ km mit dem Auto fährt (also einmal länger laden muss), kann man wohl auch verschmerzen, dass das 5 oder 6 Minuten länger dauert.

      1. Neuhier 🔆

        Wenn man fast nie längere Strecken fährt

        Absolut! Für den der das Ding in 95% der Fälle kauft, um damit die 40km täglich zur Arbeit zu fahren, und zuhause laden kann, ist das absolut irrelevant. Da interessiert auch nicht der kleine Akku.

        1. Exakt, hat uns auch nicht interessiert. Und hätte es den Urban gegeben, vielleicht wäre er es sogar geworden, da billiger als Zweitauto.

    2. Das interessiert in dieser Klasse nur bedingt, am Ende zählt der Preis mehr als ein paar Minuten am Schnelllader (wo man mit diesen Autos selten steht).

      1. Spiritogre 🏆

        Also doch nur mal wieder nur ein Zweitwagen für Eigenheimbesitzer und für alle anderen uninteressant.

        1. Muss nicht sein, wir haben (noch) kein Eigenheim.

        2. Jockel 👋

          Deine Polemik- und Neiddebatte ist schon spannend. mach was aus Deinem Leben…. ;-)

          1. Spiritogre 🏆

            Habe ich, aber mehr als ein eigenes Apartment war nicht drin, wenn man so gar nichts erben kann.

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